Zweites Research Café am GIUB zum Thema Verbundprojekte
Am 14. Januar fand des zweite Research Café des Geographischen Instituts statt. Ziel war es, über Potenziale und Herausforderungen von groß angelegten Forschungsprojekten (insbesondere Sonderforschungsbereiche (SFB)) für die Geographie am Geographischen Institut zu diskutieren.
Lehren aus der Ahrtalflut
Das sozialwissenschaftliche Forschungsprojekt SOZIAHR am Geographischen Institut der Universität Bonn untersucht die mittel- bis langfristigen Herausforderungen der Flutkatastrophe im Ahrtal von 2021.
Geographie erleben bei der Wissenschaftsrallye rund um Poppelsdorf
Wie sauber ist eigentlich das Wasser in unseren Bächen? Und was hat Abwasser in einer Megastadt mit dem Leben von Millionen Menschen zu tun? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Jugendliche bei der Wissenschaftsrallye der Universität Bonn am Samstag, 31. Januar 2026, an der sich auch das Geographische Institut beteiligt.
Geographische Gesundheitsforschung: GIUB und GHC unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Am 7. Januar 2026 wurde die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GeoHealth Centre und dem Geographischen Institut der Universität Bonn durch eine Kooperationsvereinbarung langfristig gesichert. Damit wird Bonn als wichtiger Standort der Geographischen Gesundheitsforschung gestärkt. Die Kooperation in Forschung und Lehre, zuvor maßgeblich geprägt von Prof. Dr. Thomas Kistemann, wird unter der Leitung von PD Dr. Timo Falkenberg und Apl. Prof. Dr. Carsten Butsch fortgeführt. Zentrale gemeinsame Forschungsfelder sind urbane Gesundheit und Gesundheit im Globalen Süden.
Emma Minja successfully defends her dissertation on contested hydropower development in Tanzania
On December 18, 2025, Emma Athanasio Minja successfully defended her dissertation “Contested Waters: Historical Legacies of Hydropower Dams, and Future-Making in Tanzania’s Rufiji Basin (1960s–2010s)”. The dissertation was supervised by Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn (Department of Geography, University of Bonn) and Prof. Dr. Ulrike Lindner (Department of History, University of Cologne). Congratulations!
Müll im Rhein: Rund 53.000 Teile passieren Köln täglich
Im Rhein schwimmt um ein Vielfaches mehr Müll als bislang angenommen. Forschende der Universitäten Bonn und Tübingen sowie der Bundesanstalt für Gewässerkunde haben gemeinsam mit dem Kölner K.R.A.K.E. e.V. über einen Zeitraum von 16 Monaten sogenannten Makromüll in einer deutschlandweit einmaligen schwimmenden Müllfalle gesammelt und klassifiziert. Vom Geographischen Institut ist Katharina Höreth aus der Arbeitsgruppe "Ökohydrologie und Wasserressourcenmanagement" von Prof. Dr. Mariele Evers beteiligt. Hochrechnungen ergaben, dass rund 53.000 Teile Makromüll den Rhein in Köln täglich passieren. Einwegprodukte aus Kunststoff machen einen Großteil des Rheinmülls aus. Die Ergebnisse sind nun im Wissenschaftsjournal „Communications Sustainability“ veröffentlicht.
Melanie Stammler verteidigt erfolgreich Dissertation zu Kinematik von Blockgletschern in den trockenen Anden
Am 16.12.2025 verteidigte Melanie Stammler erfolgreich ihre Dissertation „Multi-Scale Rock Glacier Kinematics in the Dry Andes of Argentina: From DEMs to the State of Permafrost Using Photogrammetry“, betreut von Prof. Dr. Lothar Schrott. Herzlichen Glückwunsch!
Workshop „Urbane Ernährungstransformation neu denken: Wissen teilen, Bedarfe erkennen und Perspektiven entwickeln“
Am 3. November wurde der transdisziplinäre Workshop „Urbane Ernährungstransformation neu denken: Wissen teilen, Bedarfe erkennen und Perspektiven entwickeln“ am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn ausgerichtet. Der Workshop hatte zum Ziel, Akteur*innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammenzubringen, um die Transformation des städtischen Ernährungssystems zu diskutieren, Bedarfe zu identifizieren und Perspektiven für Bonn zu entwickeln.