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Volkswagen Stiftung fördert Sommerschulserie zur Nachhaltigkeit im Ernährungs-Wasser-Ökosytem Nexus in Subsahara-Afrika

In der Sommerschule 2018 in Kampala, Uganda zu „Sustainability in the food-water-ecosystem Nexus in Sub-Saharan Africa in support of the SDG`s: Sustainable Wetland Use“ werden junge Nachwuchswissenschaftler in einer Kombination aus Keynotevorträgen, Präsentation von Forschungsmethoden, Vorstellung der eigenen Forschungsarbeit, Exkursionen und einer gemeinsamen Erarbeitung eines Forschungskonzeptes in die interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung herangeführt.

image1.jpgDie Sommerschulserie zum Ernährungs-Wasser-Ökosystem Nexus unter der Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) in Subsahara-Afrika richtet sich an Doktoranden und Postdoktoranden aus Subsahara-Afrika und Deutschland mit Interesse an interdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung. Interdisziplinäres Arbeiten, Wissenstransfer und die Stärkung sowohl der Nord-Süd, als auch der Süd-Süd Forschungskooperation sind zentrale Aspekte der Sommerschulserie. Insgesamt sind drei Sommerschulen zu denen in SDG 15.1 genannten Zielökosystemen (1) Feuchtgebiete (2) Bergregionen und (3) Trockengebiete in Uganda geplant. Die darüber hinaus genannten Waldökosysteme dienen im Sommerschulkonzept als Querschnittsökosystem. In Bezug auf gegensätzlich ausgerichtete SDGs und die Überschneidung ihrer Zielsetzungen sowie die nachhaltige Nutzung von Ökosystemen in Subsahara Afrika besteht grundlegender Forschungsbedarf.


image2.pngDie erste Sommerschule vom 12.-18. März 2018 wird sich mit nachhaltigen Feuchtökosystemen befassen und sowohl in Kampala, der NARO/NACCRI Forschungsstation in Namulonge als auch im Doho floodplain im Butaleja District durchgeführt werden. Hochrangige Wissenschaftler und Experten werden aktuelle Themen zu Ernährungssicherheit, Wasser und Ökosystemen von agrarisch genutzten Feuchtgebieten in Subsahara Afrika und ihren Bezug zu relevanten SDGs vorstellen. Darüber hinaus sind Präsentationen zu Forschungsmethoden und der einzelnen Forschungsarbeiten der Teilnehmer, Exkursionen und eine gemeinsame Erarbeitung eines interdisziplinären Forschungskonzeptes geplant. Die Sommerschule bietet eine einmalige Gelegenheit, Forscherkollegen aus verschiedenen Fachgebieten wie Agronomie, Sozioökonomie, Hydrologie, Ökologie, Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen zu treffen sowie die unterschiedlichen Themen im Hinblick auf die SDGs Zielkonflikte zu diskutieren und weiterführenden Forschungsbedarf herauszustellen.


Die Sommerschule wurde von Dr. Constanze Leemhuis (Universität Bonn), Prof. Dr. Bernd Diekkrüger (Universität Bonn) und Dr. Yazidhi Bamutaze (Makerere University, Kampala, Uganda) bei der Volkswagen Stiftung beantragt. Die Volkswagen Stiftung fördert die Sommerschule in vollem Umfang und übernimmt für alle 32 Teilnehmer Anfahrt, Unterkunft, sowie alle weiteren vor Ort entstehenden Kosten. Die Sommerschule findet in englischer Sprache statt.


Weiterführende englischsprachige Informationen zur geplanten Sommerschule im März 2018 und zur Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Profilschwerpunktes Wasser unter Aktuelles.
 

Foto 1: Sophie-Bo Henkel

Foto 2: Yazidhi Bamutaze

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