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Geographisches Institut Universität Bonn

hallo_giubGeographisches Institut der Universität Bonn
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Nachrichten

Nachruf Prof. Dr. Gunter Menz

 

5.jpgProf. Dr. Gunter Menz ist am 9. August 2016 überraschend und unerwartet nach einem schweren Unfall verstorben. Noch vor wenigen Wochen hat er eine internationale Konferenz in Bonn geleitet, stand mitten in den Vorbereitungen für eine große Exkursion nach Namibia und bereitete den Start neuer Forschungsprojekte vor, als er aus dem Leben und damit auch aus unserer Mitte gerissen wurde. Das Geographische Institut verliert einen hoch geschätzten Wissenschaftler, einen engagierten Hochschullehrer und einen liebenswerten Kollegen.

Gunter Menz hat Geographie und Mathematik in Freiburg studiert und dort 1987 promoviert. Seine Habilitation erfolgte 1993 in Bonn. Er wirkte auf Vertretungsprofessuren in Mainz und Bonn und als Gastwissenschaftler an der University of California, Santa Barbara. 1996 wurde er Professor für Remote Sensing an der Universität Jena, und zwei Jahre später nahm er den Ruf auf die Professur für Fernerkundung an der Universität Bonn an. Er baute sehr erfolgreich die Remote Sensing Research Group am GIUB auf und gründet mit weiteren Kollegen das interdisziplinäre Zentrum für Fernerkundung der Landoberfläche, dessen Leiter er von 2001 bis 2010 war. Als Sprecher des Arbeitskreis Fernerkundung des VGDH, als engagiertes Mitglied der European Assoziation of Remote Sensing Laboratories (EARSeL) und als Projektleiter in zahlreichen Forschungsprojekten trug er maßgeblich zur Weiterentwicklung der Fernerkundungsforschung bei. Sehr produktiv war er auch als Hochschullehrer und Doktorvater. „Menz-SchülerInnen“ sitzen in allen wichtigen deutschen und EU-Institutionen, in denen es um Fernerkundung geht.

Gunter Menz war ein fachlich ausgesprochen kompetenter und sehr menschlicher Kollege. Er hat in verschiedenen Funktionen Verantwortung übernommen und – häufig inspiriert durch seine Erfahrungen in den USA – immer wieder neue Ideen eingebracht. Sein Beitrag zur Weiterentwicklung der Geographie und sein Rat bei großen wie kleinen Problemen werden uns fehlen. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren einen prägenden Mentor und Doktorvater, die Studierenden den Vertrauensdozenten und seine Kolleginnen und Kollegen einen erfahrenen, klugen und engagierten Hochschullehrer. Wir alle sind ihm zu großem Dank verpflichtet.

Gunter Menz wurde nur 59 Jahre alt. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Wir können diesen Verlust noch gar nicht fassen, sind sehr traurig und vermissen ihn.

Die Traueranzeige der Familie Menz finden Sie hier, die des Instituts hier, die von Rektorat und Dekanat hier und die der Arbeitsgruppe von Prof. Menz sowie des Zentrums für Fernerkundung der Landoberfläche hier.

 

Foto: F.Pauk/GIUB

In diesem Sommersemester hat am Geographischen Institut der Universität Bonn ein von Studierenden organisiertes Seminar stattgefunden. In ihrer Ankündigung hatten die OrganisatorInnen den Anlass und das Ziel des Seminars folgendermaßen angekündigt: „Wir finden, dass feministische Geographien in der geographischen Lehre bisher nicht genügend thematisiert wurden. Deshalb machen wir es jetzt selbst!"
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Am 5.7. besiegelte die Unterschrift eines Kooperationsvertrages zwischen der Arbeitsgruppe Fernerkundung (RSRG) und des Gymnasiums Siegburg Alleestraße (GSA) die Einführung des Faches „Geographie-Physik“ am GSA für das kommende Schuljahr.
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Die Masterarbeit mit dem Titel „Mobilität und Gesundheit – Welchen Einfluss hat die Wahl der Verkehrsmittel auf dem Arbeitsweg auf die Gesundheit Berufstätiger“ von Juliane Kemen wurde vom Springer Verlag mit dem Best Master Award 2015 ausgezeichnet und ist im April 2016 als Monographie erschienen.
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