AG Kulturgeographie

Arbeitsgruppe Prof. Hörschelmann - Kulturgeographie

In der Arbeitsgruppe Kulturgeographie erforschen wir den Zusammenhang zwischen Raum, Politik, Kultur und Gesellschaft und nehmen dabei in der Forschung zwei Themenfelder besonders in den Blick: 1) Entangled geographies of (in)security und 2) Diversity and belonging.

Im Zentrum des ersten Themenfeldes steht die Verzahnung verschiedener Aspekte menschlicher Sicherheit und ihrer räumlichen Bezüge. Alltägliche Erfahrungen und Wahrnehmungen von (Un)Sicherheit werden hier vor allem in ihrem Verhältnis zu (geo)politischen Konstruktionen und staatlicher Sicherheitspolitik erforscht. Im zweiten Themenfeld widmen wir uns in der Arbeitsgruppe Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Teilhabe und erarbeiten kulturgeographische Zugänge zur Problematik der gesellschaftlichen Inklusion und Exklusion.

  • Intersektionale Geographien und Alltagserfahrungen von Gewalt
  • Militarisierung von Kindheit und Jugend
  • Carceral Geographies
  • Individuelle und kollektive Bewältigung von Extremwetterereignissen
  • Politisch-ökologische Zugänge zu Sicherheit und Unsicherheit
  • Inklusion, Exklusion und Zugehörigkeit in der postmigrantischen Gesellschaft
  • Geographien von Kindheit und Jugend
  • Gender, Sexualität und Queer Theory
  • Identitätswandel in postsozialistischen Gesellschaften
  • Citizenship und Partizipation

Aktuelle Veranstaltungen rund um die AG Kulturgeographie

Aktuelle Nachrichten der AG Kulturgeographie
„Kokreative Forschung in der postmigrantischen Demokratie“ erhält Förderung durch die TRA 4
Dr. Juliane Dame und Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann untersuchen gemeinsam mit Dr. Lena Laube und der Bonn Platform Forced Migration Studies in einem interdisziplinären Pilotprojekt, wie bestehende Community-Angebote zur demokratischen Gestaltung postmigrantischer Gesellschaften beitragen können. Das durch die TRA 4 geförderte Vorhaben untersucht diese Frage anhand ausgewählter Fallstudien in zwei Städten und bindet dabei ein breites Netzwerk wissenschaftlicher sowie außeruniversitärer Partner ein. 
Workshop und Podiumsdiskussion Soziale Lösungsansätze für das Ahrtal
Workshop und Podiumsdiskussion. Am 09.09.2026 wurden vielfältige Lösungsideen für Herausforderungen, die in vorhergegangenen SOZIAHR-Workshops thematisiert wurden, weiterentwickelt und diskutiert.
Projekt Soziahr: Befragung von 70 Tausend Menschen startet jetzt
Das Forschungsprojekt SOZIAHR der Universität Bonn startet jetzt eine große Bevölkerungsumfrage, um herauszufinden, wie es den Menschen in den fünf Jahren seit der Ahrtalflut ergangen ist. Eingeladen werden etwa 70 Tausend Menschen, die zum Stichtag der Flut in den Kommunen Adenau, Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Grafschaft gemeldet waren und die heute noch dort wohnen oder seither maximal einmal umgezogen sind. Die Befragung beginnt Anfang August und läuft bis Ende September. Geplant ist, die Ergebnisse im April 2027 zu veröffentlichen.
Vorstellung des Toolkits: Educational Toolkit "Local Migration Histories - Global Connections"
Wir freuen uns, Ihnen das Educational Toolkit „Local Migration Histories – Global Connections“ vorzustellen. Das Toolkit ist als Teil eines internationalen Forschungsprojekts zu „Alltagserfahrungen junger Geflüchteter und Asylsuchender in öffentlichen Räumen“ entstanden.

Aktuelle Forschungsprojekte

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Julia Noppeney

SOZIAHR  („Soziale, Ökonomische und Administrative Herausforderungen von Klima-Resilienz“)

Das interdisziplinäre Projekt untersucht die sozialen Aspekte der Ahrtalflut und der Wiederaufbauprozesse. Der kulturgeographische Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang von individueller und kollektiver Krisenbewältigung.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Juliane Dame

Bönnsche Viertel

Mit dem Projekt „Bönnsche Viertel“ führt die Stadt Bonn 2023 in zwei Pilotstadtteilen  - dem Combahnviertel in Beuel und der Inneren Nordstadt im Bonner Zentrum - eine veränderte Politik zum ruhenden und fließenden Verkehr ein.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Kathrin Hörschelmann/GIUB

Humanities in the European Research Area - HERA

Das Projekt untersucht die Rolle von Kunst- und Kulturinitiativen im Leben geflüchteter Jugendlicher und in ihrer Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum.

Weitere Forschungsprojekte

Ziel des Projekts war die Verbesserung der Lehre in mehreren geographischen und landwirtschaftlichen Studiengängen durch innovative digitale Formate und neue Formen des Lernens. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Kathrin Hörschelmann

Lecture Series & Gastvorträge

Als Teil der AG haben wir eine internationale Lecture Series konzipiert, von der wir uns einerseits eine Vertiefung unseres inhaltlichen Austauschs über diese Themen und andererseits eine Erweiterung unserer konzeptionellen Repertoires versprechen. Wir möchten unserer Lecture Series ein Format geben, das – über eine spannende Vortragsreihe hinaus – Studierenden, Wissenschaflter*innen und Lehrenden ein Forum schafft, um in den Austausch zu kommen und sich zu vernetzen. Wir verstehen sie als dialogisches Format, welches das Geographische Institut der Universität Bonn nicht nur mit anderen Disziplinen, sondern auch mit Praxispartner*innen vor Ort vernetzt.

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© Colourbox.de/Syda Productions

Kontakt

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Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann

1.004 (213)

Meckenheimer Allee 166

53115 Bonn

Avatar Oltmanns

Kirsten Oltmanns

1.006 (212)

Meckenheimer Allee 166

53115 Bonn

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