Diskussion: Rechte Raumnahme und Stigmatisierung von Armut
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ diskutieren wir am GIUB die Stigmatisierung und Kriminalisierung von Armut durch rechte und konservative Bewegungen und Parteien. Im aktuellen Rechtsruck werden arme Menschen immer wieder als Punching Bag genutzt. Ein repressiveres Sozialleistungssystem und die Verdrängung von Obdachlosigkeit manifestieren die Ächtung von Armut und feuern den sozialen Nützlichkeitsdiskurs weiter an. Gerade in Deutschland hat die Ächtung von Armut durch die Kriminalisierung und systematische Ermordung betroffener Personen durch das NS-Regime eine problematische Geschichte. Mit zwei Gästen wird diskutiert, wie eine (geographische) Auseinandersetzung mit dem Thema aussehen sollte:
- Anke Hoffstadt forscht zu rechter Gewalt und rechtem Terror
- Thomas Bürk forscht zur sozialen Produktion (öffentlicher) Räume und hat sich intensiv mit rechter Raumnahme beschäftigt.
Die Veranstaltung wird organisiert durch die AG Sozialgeographie.
- Anke Hoffstadt forscht zu rechter Gewalt und rechtem Terror
- Thomas Bürk forscht zur sozialen Produktion (öffentlicher) Räume und hat sich intensiv mit rechter Raumnahme beschäftigt.
Die Veranstaltung wird organisiert durch die AG Sozialgeographie.
Zeit
Dienstag, 16.06.26 - 18:00 Uhr
- 19:00 Uhr
Veranstaltungsformat
Diskussion
Themengebiet
Sozialgeographie
Ort
Geozentrum, Meckenheimer Allee 176, 53115 Bonn
Raum
Ü8
Reservierung
nicht erforderlich
Veranstalter
AG Sozialgeographie
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