Phillip Garjay Innis defends his doctoral thesis on Navigating Urban Riskscapes
Phillip Garjay Innis has successfully defended his doctoral thesis on Navigating Urban Riskscapes under the supervision of Prof. Detlef Müller-Mahn. Congratulations!
Partnerschaft von ZfL, IPA Space und UNOOSA zur Stärkung der globalen Weltraumkapazitäten
Wirbelstürme, Erdbeben und Überflutungen führen weltweit zu verheerenden Schäden. Weltraumgestützte Erdbeobachtungs-, Kommunikations- und Navigationssysteme können bei der Warnung vor und beim Management von Katastrophen wichtige Hilfe leisten. Der globale Kapazitätsaufbau zu solch friedlicher Nutzung der Weltraumtechnologie soll weiter voranschreiten. Hierfür haben die Universität Bonn, die International Peace Alliance (IPA Space) und das Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA) für die nächsten vier Jahre eine Partnerschaft unterzeichnet.
Arne Rieber verteidigt erfolgreich seine Dissertation zur politischen Ökologie der Wasserinfrastruktur in Kenia
Ende Juni 2025 hat Arne Rieber erfolgreich seine Dissertation zur politischen Ökologie der Wasserinfrastruktur in Kenia unter der Betreuung von Prof. Detlef Müller-Mahn verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!
Prof. Schipper PI of project in Cluster of Excellence "Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS)"
Professor Lisa Schipper is Principal Investigator of the new project “Path Dependency: Unpacking the Colonial Roots of Vulnerability to Climate Change” on colonialism and climate change. Funded through the Cluster of Excellence "Bonn Center for Dependency and Slavery Studies" (BCDSS), the project explores how colonial legacies shaped development pathways and continue to amplify vulnerability to climate change in West and North Africa.
Modernisierung der hydrologischen und klimatologischen Messinfrastrukur auf Gut Frankenforst
Seit Juni erfasst eine neue Klimastation am Gut Frankenforst im Zehn-Minuten-Intervall meteorologische Daten wie Temperatur, Windgeschwindigkeit und -richtung, Niederschlag sowie Strahlung und übermittelt sie direkt an das Geographische Institut. Die aktuellen Messwerte, 24-Stunden-Verläufe und Datendownloads sind online und über die Gerätesammlung verfügbar.
Besuch von Kooperationspartner*innen der Emory University Atlanta am GIUB
Vom 23. bis 26. Juni 2025 war eine Delegation der Emory University Atlanta zu Gast am Geographischen Institut. Neben Gastvorträgen in Seminaren stand ein gemeinsames Unterrichtsprojekt an der Europaschule Troisdorf im Mittelpunkt, bei dem Schüler*innen mit der Web-App „Open World Atlanta“ den Stadtteil Cabbagetown erkundeten und Themen wie Gentrifizierung, Segregation und Verkehrsplanung diskutierten.
150 Jahre GIUB – Ein Rückblick auf das Jubiläumsfest des Geographischen Instituts
Am 15. und 16. Juli 2025 feierte das Geographische Institut der Universität Bonn sein 150-jähriges Bestehen mit einer zweitägigen Jubiläumsveranstaltung. In Vorträgen, Diskussionen und kreativen Beiträgen wurde nicht nur auf die Anfänge des Instituts und dessen historische Verflechtungen – etwa im kolonialen Kontext – zurückgeblickt, sondern auch der Blick auf das Heute und Morgen der Geographie gerichtet. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung geographischer Forschung, die Vorstellung neuer Profilschwerpunkte und die Rolle des GIUB innerhalb und außerhalb der Universität. Ein vielfältiges Programm bot Raum für kritische Auseinandersetzung, persönliche Würdigungen und Austausch über Generationen hinweg – und fand seinen Ausklang in einem gemeinsamen Sommerfest mit aktuellen und ehemaligen Institutsangehörigen, Studierenden, Lehrenden, Familien und Gästen.
Innovative Erdbeobachtung mit „DIEGOSat“ für Klimaschutz, Landwirtschaft und Sicherheit
Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen hat jetzt ein gemeinsames Konsortium aus Wissenschaft und Industrie das Satelliten-Projekt „DIEGOSat“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Dr. Johannes Schultz von der Ruhr-Universität Bochum soll ein ursprünglich für die Internationale Raumstation (ISS) entwickelter thermaler Infrarotsensor künftig auf einem eigenen Satelliten betrieben werden. Mithilfe des Sensors soll der Satellit Wärmebilddaten mit hoher zeitlicher Auflösung liefern, die eine Vielzahl von Anwendungen in Umweltüberwachung, Landwirtschaft und Katastrophenschutz ermöglichen. Forschende der Universität Bonn sind daran beteiligt.