Geographische Gesundheitsforschung: GIUB und GHC unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Am 7. Januar 2026 wurde die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GeoHealth Centre und dem Geographischen Institut der Universität Bonn durch eine Kooperationsvereinbarung langfristig gesichert. Damit wird Bonn als wichtiger Standort der Geographischen Gesundheitsforschung gestärkt. Die Kooperation in Forschung und Lehre, zuvor maßgeblich geprägt von Prof. Dr. Thomas Kistemann, wird unter der Leitung von PD Dr. Timo Falkenberg und Apl. Prof. Dr. Carsten Butsch fortgeführt. Zentrale gemeinsame Forschungsfelder sind urbane Gesundheit und Gesundheit im Globalen Süden.
Emma Minja successfully defends her dissertation on contested hydropower development in Tanzania
On December 18, 2025, Emma Athanasio Minja successfully defended her dissertation “Contested Waters: Historical Legacies of Hydropower Dams, and Future-Making in Tanzania’s Rufiji Basin (1960s–2010s)”. The dissertation was supervised by Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn (Department of Geography, University of Bonn) and Prof. Dr. Ulrike Lindner (Department of History, University of Cologne). Congratulations!
Müll im Rhein: Rund 53.000 Teile passieren Köln täglich
Im Rhein schwimmt um ein Vielfaches mehr Müll als bislang angenommen. Forschende der Universitäten Bonn und Tübingen sowie der Bundesanstalt für Gewässerkunde haben gemeinsam mit dem Kölner K.R.A.K.E. e.V. über einen Zeitraum von 16 Monaten sogenannten Makromüll in einer deutschlandweit einmaligen schwimmenden Müllfalle gesammelt und klassifiziert. Vom Geographischen Institut ist Katharina Höreth aus der Arbeitsgruppe "Ökohydrologie und Wasserressourcenmanagement" von Prof. Dr. Mariele Evers beteiligt. Hochrechnungen ergaben, dass rund 53.000 Teile Makromüll den Rhein in Köln täglich passieren. Einwegprodukte aus Kunststoff machen einen Großteil des Rheinmülls aus. Die Ergebnisse sind nun im Wissenschaftsjournal „Communications Sustainability“ veröffentlicht.
Melanie Stammler verteidigt erfolgreich Dissertation zu Kinematik von Blockgletschern in den trockenen Anden
Am 16.12.2025 verteidigte Melanie Stammler erfolgreich ihre Dissertation „Multi-Scale Rock Glacier Kinematics in the Dry Andes of Argentina: From DEMs to the State of Permafrost Using Photogrammetry“, betreut von Prof. Dr. Lothar Schrott. Herzlichen Glückwunsch!
Workshop „Urbane Ernährungstransformation neu denken: Wissen teilen, Bedarfe erkennen und Perspektiven entwickeln“
Am 3. November wurde der transdisziplinäre Workshop „Urbane Ernährungstransformation neu denken: Wissen teilen, Bedarfe erkennen und Perspektiven entwickeln“ am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn ausgerichtet. Der Workshop hatte zum Ziel, Akteur*innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammenzubringen, um die Transformation des städtischen Ernährungssystems zu diskutieren, Bedarfe zu identifizieren und Perspektiven für Bonn zu entwickeln.
Jenseits der Biomedizin: Gottheiten und übernatürliche Kräfte
Gesundheitsvorstellungen werden stark durch kulturelle Werte und Normen geprägt, etwa durch religiöse Vorstellungen. In einer zunehmend diverseren Gesellschaft kommen verschiedene Gesundheitsverständnisse zusammen und vermischen sich durch den Austausch. Das haben Kevin Becker und Apl. Prof. Dr. Carsten Butsch vom Geographischen Institut der Universität Bonn, Mitglied im Transdisziplinären Forschungsbereich „Sustainable Futures“, untersucht. Die Ergebnisse sind im Journal Social Science & Medicine erschienen.
AI-Day am GIUB
Seit zwei Jahren befassen sich das GIUB und der neu gegründete „Arbeitskreis KI“ mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Lehre. Nach der Veröffentlichung einer Handreichung für den Umgang mit KI in der Lehre, fand am 26. November 2025 der AI Day am GIUB statt. In einer Lunch Lecture und einer Abenddiskussion befassen sich die Referent*innen mit dem Einsatz von KI zur Vorhersage von Extremereignissen sowie mit dem Einfluss von KI-Tools auf Forschung und Lehre in der Humangeographie. Ein gemeinsames Fazit war, dass KI eine bedeutende Herausforderung für die Lehre darstellt. Gleichzeitig lieferte die Veranstaltung zahlreiche Anregungen für die fortlaufende Auseinandersetzung mit KI in der Geographie.
Dr. Hohmann-Förderung 2025: Auszeichnung für Dr. Arne Rieber durch die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln
Am 04. Dezember überreichte der Vorstand der Gesellschaft für Erdkunde (GfE) zu Köln Dr. Arne Rieber im Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier die Urkunde für die diesjährige Dr. Hohmann-Förderung für sein Forschungsvorhaben „German Industrial Transformation: Geoeconomy and the Role of the State in the Chemical Industry“. Herzlichen Glückwunsch!