Vor seiner Tätigkeit in der AG Wirtschaftsgeographie und seiner Promotion war Arne Rieber an der Universität Duisburg-Essen im BMZ-finanzierten Projekt „Wege aus Armut, Vulnerabilität und Ernährungsunsicherheit“ tätig. Zuvor hat er seinen B. A. in integrierten Europastudien an der Universität Bremen und seinen MSc in Geographischer Entwicklungsforschung an der Freien Universität Berlin erworben. Arne Riebers Forschungsschwerpunkte erstrecken sich über Wirtschaftsgeographie, politische Ökonomie und Ökologie bis hin zu Industriepolitik, Infrastruktur und Hydropolitik sowie hydrosozialen Räumen.
In der AG Wirtschaftsgeographie wird Arne Rieber an seiner Habilitation zum Thema „German Industrial Transformation: Geoeconomy and the Role of the State in the Chemical Industry“ forschen. Dabei wird er die Reaktionen der Industriepolitik und der Privatwirtschaft auf eine sich schnell verändernde Weltwirtschaft untersuchen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen geostrategischen und wirtschaftlichen Prozessen sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck auf die europäische Chemieindustrie. Ziel ist es, sowohl empirische als auch konzeptionelle Beiträge zur Debatte über Wirtschaftsgeographie zu leisten. Mit dem Forschungsprojekt gewann Arne Rieber im Dezember 2025 bereits den Dr.-Hohmann-Preis der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln.
Die Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie heißt Arne Rieber herzlich willkommen!