Zweites Research Café am GIUB zum Thema Verbundprojekte
Am 14. Januar fand des zweite Research Café des Geographischen Instituts statt. Ziel war es, über Potenziale und Herausforderungen von groß angelegten Forschungsprojekten (insbesondere Sonderforschungsbereiche (SFB)) für die Geographie am Geographischen Institut zu diskutieren.
Lehren aus der Ahrtalflut
Das sozialwissenschaftliche Forschungsprojekt SOZIAHR am Geographischen Institut der Universität Bonn untersucht die mittel- bis langfristigen Herausforderungen der Flutkatastrophe im Ahrtal von 2021.
Geographische Gesundheitsforschung: GIUB und GHC unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Am 7. Januar 2026 wurde die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GeoHealth Centre und dem Geographischen Institut der Universität Bonn durch eine Kooperationsvereinbarung langfristig gesichert. Damit wird Bonn als wichtiger Standort der Geographischen Gesundheitsforschung gestärkt. Die Kooperation in Forschung und Lehre, zuvor maßgeblich geprägt von Prof. Dr. Thomas Kistemann, wird unter der Leitung von PD Dr. Timo Falkenberg und Apl. Prof. Dr. Carsten Butsch fortgeführt. Zentrale gemeinsame Forschungsfelder sind urbane Gesundheit und Gesundheit im Globalen Süden.
Müll im Rhein: Rund 53.000 Teile passieren Köln täglich
Im Rhein schwimmt um ein Vielfaches mehr Müll als bislang angenommen. Forschende der Universitäten Bonn und Tübingen sowie der Bundesanstalt für Gewässerkunde haben gemeinsam mit dem Kölner K.R.A.K.E. e.V. über einen Zeitraum von 16 Monaten sogenannten Makromüll in einer deutschlandweit einmaligen schwimmenden Müllfalle gesammelt und klassifiziert. Vom Geographischen Institut ist Katharina Höreth aus der Arbeitsgruppe "Ökohydrologie und Wasserressourcenmanagement" von Prof. Dr. Mariele Evers beteiligt. Hochrechnungen ergaben, dass rund 53.000 Teile Makromüll den Rhein in Köln täglich passieren. Einwegprodukte aus Kunststoff machen einen Großteil des Rheinmülls aus. Die Ergebnisse sind nun im Wissenschaftsjournal „Communications Sustainability“ veröffentlicht.
Melanie Stammler verteidigt erfolgreich Dissertation zu Kinematik von Blockgletschern in den trockenen Anden
Am 16.12.2025 verteidigte Melanie Stammler erfolgreich ihre Dissertation „Multi-Scale Rock Glacier Kinematics in the Dry Andes of Argentina: From DEMs to the State of Permafrost Using Photogrammetry“, betreut von Prof. Dr. Lothar Schrott. Herzlichen Glückwunsch!
Dr. Hohmann-Förderung 2025: Auszeichnung für Dr. Arne Rieber durch die Gesellschaft für Erdkunde zu Köln
Am 04. Dezember überreichte der Vorstand der Gesellschaft für Erdkunde (GfE) zu Köln Dr. Arne Rieber im Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier die Urkunde für die diesjährige Dr. Hohmann-Förderung für sein Forschungsvorhaben „German Industrial Transformation: Geoeconomy and the Role of the State in the Chemical Industry“. Herzlichen Glückwunsch!
Sonderforschungsbereich „Zukunft im ländlichen Afrika“ (SFB/Transregio 228) an der Uni Bonn verlängert
Der Sonderforschungsbereich „Zukunft im ländlichen Afrika“ (SFB/Transregio 228) geht in seine dritte Förderperiode. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das gemeinsame Forschungsprojekt der Universitäten Bonn und Köln für weitere vier Jahre. Der SFB untersucht, wie ländliche Regionen Afrikas sich verändern und gestaltet werden können, und erforscht dabei zentrale Zukunftsfragen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.
Science Pitch und Verleihung des International Paper Awards 2025
Am 5. November 2025 bot sich Studierenden und Kolleg*innen am Geographischen Institut ein spannender Einblick in die breite Palette der aktuellen Forschung am Geographischen Institut.