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Labore im Geographischen Institut

Labore

Hauptlabor:

Geochemisches und bodenphysikalisches Labor

Im geochemischen und bodenphysikalischen Labor werden bodenphysikalische, bodenchemische und wasserchemische Untersuchungen durchglaboreführt. Es werden Analysenfür Abschlussarbeiten und Dissertationen, laufende Forschungsvorhaben der Lehrstühle oder Drittmittelprojekte durchgeführt. Im Rahmen von interdisziplinären Forschungsarbeiten, wie zum Beispiel in Sonderforschungsbereichen, werden auch Proben aus anderen Fachbereichen bearbeitet.

Bodenphysik:

  • Korngrößenbestimmung (Sieb- und Pipettmethode nach Köhn, Laser Horiba L950)
  • Bestimmung der Saugspannung des Bodens (pF-Apparatur)
  • Bestimmung der ungesättigten Wasserleitfähigkeit (kupf-Apparatur)
  • Bestimmung der gesättigten Wasserleitfähigkeit (Durchlässigkeitsbeiwert) des Bodens (kf-Apparatur)
  • Porenvolumen mit Luftpyknometer

Bodenchemie

  • Cabonatbestimmung (nach Scheibler)
  • Organische Substanz (nach Lichterfeld)
  • Kationenaustauschkapazität (effektiv und potentiell, nach Mehlich)
  • Pedogene und aktive Oxide (FE, Al, Mn, Si mit AAS)
  • Orthophospat im Boden (Photometer)
  • Mineralischer Nitrat-Stickstoff
  • pH-Wert
  • elektrische Leitfähigkeit
  • Glühverlust (Muffelofen)

Wasserchemie

  • pH-Wert
  • elektrische Leitfähigkeit
  • Säuren- und Basenkapazität
  • Kationen und Anionen (IC und AAS)
  • Gesamt- und Orthophosphat (Photometer)


Das geochemische und bodenphysikalische Labor finden Sie infolgenden Räumen:

  • Geochemisches Labor: 042
  • Bodenphysikalisches Labor: 044
  • Probenaufbereitung:043

 

Ansprechpartner:

Dr. Simone Giertz
E-mail: sgiertz@uni-bonn.de

Technische Mitarbeiterinnen:

Camilla Kurth

E-mail: ckurth@uni-bonn.de

Labore der Arbeitsgruppen:

Geomechanisches und geophysikalisches Gefrierlabor

Das Labor der Arbeitsgruppe Geomorphologie und Umweltforschung wurde 2007 zum Gefrierlabor für Permafrost-Stabilitätsuntersuchungen umgebaut. Probenmaterialien aus zahlreichen alpinen Permafrostlokalitäten werden hier bei Minustemperaturen geomechanischen und geophysikalischen Untersuchungen unterzogen. Das Labor wird aktuell für die Lehre in den Bachelor-Modulen und Diplom-Kursen zur Hangsinstabilität und von zwei Doktoranden genutzt.

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Das Labor bezieht Forschungsmittel aus dem DFG D-A-CH Projekt "ISPR" (Influences of snow cover on thermal and mechanical processes in steep permafrost rock walls) und der österreichischen K1-Kompetenzinitiative "MOREXPERT" (Monitoring potential hazardous rock walls and slopes in mountain regions) und ist Kooperationspartner des NERC (UK) technology-bids "Monitoring the thermal state of permafrost" der University of Sussex (J. Murton und O. Kuras). Neben zahlreichen eigenen Felsproben werden auch Proben der kooperierenden Universitäten Fribourg, Jena, Salzburg, Oslo, Sussex, Zürich und der Université de Savoie bearbeitet. Die Arbeiten werden von den Arbeitsbereichen Angewandte Geophysik (Prof. A. Kemna) und Petrophysik (Dr. G. Nover) des Steinmann Institutes unterstützt.

Geophysikalische Messungen an gefrorenen Felsproben 

  • Gleichstromelektrik: Bestimmung der Temperatur-Resistivitäts-Pfade an getauten, unterkühlten (supercooled) und gefrorener Felsproben
  • Laborseismik: Bestimmung der Temperatur-P-Wellengeschwindigkeits-Pfade an getauten, unterkühlten (supercooled) und gefrorener Felsproben 

 

Geomechanische Messungen an gefrorenen/auftauenden Felsproben 

  • Oberflächenrauhigkeit und Reibung von Permafrostfelsen
  • Mechanische Eigenschaften von Kluftfüllungen unter Permafrostverhältnissen
  • Bruch von Felsbrücken unter Permafrostverhältnissen (im Aufbau)

 

Das geomechanisches und geophysikalisches Gefrierlabor befindet sich im Raum 033.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Lothar Schrott

Dr. Jan Blöthe

Email: jan.bloethe@uni-bonn.de

Weitere Informationen übder das Gefrierlabor können Sie auf diesen Seiten nachlesen:  Geochemisches und geophysikalisches Gefierlabor

 

Dendroökologisches Labor

Dendroökologische ArbeitenIm dendroökologischen Labor werden Analysen von Jahrringen verholzter Pflanzen (Bäume, Sträucher und mehrjährige Kräuter) durchgeführt. Generell lassen sich dabei die Untersuchungsziele in zwei Sparten differenzieren: Einerseits beantworten wir Fragen nach dem Alter der zu untersuchenden Pflanze und/oder Holzprobe. Bei diesen Arbeiten handelt es sich um klassisch dendrochronologische Datierungsaufgaben, die häufig Anwendung in historischen Wissenschaften finden.

Andererseits, und hierin liegt der Schwerpunkt des Bonner Labors, geht es um die zumindest jahrgenaue Rekonstruktion von Umweltzuständen vergangener Zeiten aus Jahrringen. Insbesondere stellt sich dabei die Frage nach den Klima- und Witterungsbedingungen, wie sie zur Zeit der Jahrringbildung geherrscht haben. Überdies sind auch Fragen nach mechanischen Einwirkungen auf Bäume wie Hangrutschungen, Muren oder Lawinen Gegenstand der Untersuchungen.
 

Folgende Analysetechniken können im Dendrolabor durchgeführt werden:

  • Präparation von Holzproben (Mikrotome verschiedener Bauart)
  • Zählung, Synchronisierung und Datierung von Jahrringsequenzen (Binokulare)
  • Erfassung holzanatomischer Merkmale (Digitale Bildaufnahme, DIN-A3-Scanning)
  • Messung der Jahrringbreite (LINTAB  Messtsiche)
  • Messung der Jahrringdichte durch Mikrowellenscan (Lignostation)
  • Analyse und Präsentation von dendroökologischen Befunden (Spezial-Software wie: TSAPWin, ARSTAN, Cofecha, LignoVision, usw.)

Die dendroökologische Labore finden Sie in den Räumen 009 und 042.

Ansprechpartner:

Stef Weijers

E-mail: stef.weijers@uni-bonn.de

Klimalabor

In der Arbeitsgruppe Löffler ist derzeit ein Klimalabor in Aufbau. Es wird sich mit klimaökologischen Experimenten beschäftigen, insbesondere mit der Manipulation ökosystemarer Prozesse an Materialien aus dem Hochgebirge.

Das Klimalabor befindte sich in Raum 025.

Ansprechpartner:

Prof. Jörg Löffler
E-mail: joerg.loeffler@uni-bonn.de

Weitere Informationen auf der Seite der AG Löffler

Kalorimeterlabor

KalorimeterDie Arbeitsgruppe von Professor Löffler verfügt über ein Kalorimeter (Parr Instruments 6100), dass zur Bestimmung von kalorimetrischen Werten verschiedener Substanzen (v.a. Pflanzenproben) verwendet wird.

Das Kalorimeterlabor befindet sich im Laborraum 045.

Ansprechpartner:

Dr. Roland Pape
E-mail: pape@giub.uni-bonn.de

Weitere Informationen auf der Seite der AG Löffler

Hydraulischer Versuchskanal

Hydraulischer VersuchskanalDie Arbeitsgruppe von Prof. Herget verfügt über zwei hydraulische Versuchskanäle, die auf Gut Frankenforst installiert sind. Sie werden für fluvialmorphologische Prozessstudien in Forschung und Lehre eingesetzt.

 

Ansprechpartner:

Prof. Jürgen Herget
E-mail: herget@giub.uni-bonn.de

Weitere Informationen auf der Seite der AG Herget

Labor für audiovisuelle Analyse

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Ansprechpartner:

Florian Neisser: fneisser@uni-bonn.de

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