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Studentische Initiativen

 


Derzeit gibt es folgende studentische Initiativen am Geographischen Institut:

Hinweise zu studentischen Initiativen:

Studierende, die eine selbstorganisierte Veranstaltung anbieten möchten, müssen einen Antrag dazu an die Studienkommission stellen. Um den Antrag inhaltlich zu prüfen und in der Lehrplanung berücksichtigung zu finden, sollte dieser mindestens 14 Tage vor der ersten Sitzung des Prüfungsausschusses des vorhergehenden Semesters vorliegen. Der Antrag sollte Folgendes beinhalten:

  • Welches Modul / Lehrveranstaltung?
  • Wer sind die verantwortlichen Studierenden (maximal 2-3)?
  • Konzept der Lehrveranstaltung / Exkursion?
  • Falls nicht im Modulhandbuch festgelegt: welche Prüfungs- oder Studienleistung sollen erbracht werden?
  • Welche Dozent*innen betreuen die Veranstaltung und nehmen die Prüfungs-/Studienleistung ab?
  • Wann soll die Lehrveranstaltung / Exkursion stattfinden?
  • Bei Exkursionen: welche Kosten fallen für die Studierenden und welche Kosten für eine eventuelle Vorexkursion an?

 

Seminar im SoSe 2019: Einführung in Kritische Geographien

Initiiert wurde das Seminar in diesem Semester von Jan Lennartz, Martine Kayser und Greta Wierichs.
Das Seminar wird von Dr. Jan-Erik Steinkrüger wissenschaftlich begleitet.


Das Seminar Einführung in kritische Geographien versteht sich als Sammelbetrachtung kritischer Perspektiven auf Geographie.
Das Seminar hat zum Ziel, Studierende für die im deutschprachigen Raum oft unzureichend diskutierten Themen der Geographie zu sensibilisieren.
Hierbei fokussiert sich der Lerninhalt explizit auf Stimmen außerhalb der male-und mainstream Lehre.
In einer Welt der sozial-ökologischen Ressourcenausbeutung sehen wir in der lnterdisziplinarität der Geographie eine große Chance, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und vielfältige, kritische Ansätze zu integrieren. Insbesondere in einer Disziplin mit durchaus problematischer kolonialer und nationalsozialistischer Vergangenheit ist eine kritische Auseinandersetzung mit marginalisierten Inhalten sowie der eigenen Lehre und Forschung unverzichtbar.
Im Seminar behandeln wir die Verbreitung, Vertiefung und Vernetzung kritischer Wissensformen und -produktionen, um die Verräumlichung von Herrschaftsstrukturen sowie Macht (A-)Symmetrien zu erkennen und zu analysieren. Dazu wollen wir einen emanzipatorischen Raum zur kritischen Auseinandersetzung mit geographischen Inhalten schaffen. Neben der thematischen Vertiefung durch die Lektüre diverser wissenschaftlicher Ansätze und Perspektiven, konzentrieren wir uns ebenfalls auf Form, Struktur und Didaktik innerhalb universitärer Lehre.
Die Erfahrungen aus drei Jahren selbstorganisierten Seminaren am GIUB haben uns gezeigt, dass vor allem die aus der Bologna-reformierten Lehre hervorgegangenen Defizite im Bereich Moderations-und Organisationskompetenz aufzuarbeiten sind. Hierzu werden explizit Inputs zu Kollektivität im Lehrkontext, Selbstorganisation, Moderation und Methodologie erarbeitet.  

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Fachsemester. Prüfungsleistungen können jedoch nur von Bachelor-Studierenden der Geographie abgelegt werden.

Fragen bitte an: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

AG Grüne Infrastruktur

 

Die Arbeitsgruppe Grüne Infrastruktur ist eine studentische Initiative an der Universität Bonn und besteht seit dem Sommersemester 2017. Die AG richtet sich an Studierende und Doktorand*innen aller Fachrichtungen. Sie möchte jungen Nachwuchswissenschaftler*innen den Raum bieten, sich für grüne Stadtentwicklung einzusetzen. Die Mitglieder der AG bieten Exkursionen und Vorträge für alle Interessierten an und setzen praktische Projekte um.


Unter Grüner Infrastruktur wird ein Netzwerk von natürlich und künstlich geschaffenen urbanen und ruralen Vegetations- und Wasserflächen verstanden. Dieses beeinflusst das Ökosystem, die Artenvielfalt und die Resilienz der Gebiete positiv und stärkt die Gesundheit von Flora und Fauna sowie vom Menschen (NAUMANN et al.: 2011). Darüber hinaus können auch technische Infrastrukturen mit eindeutigem Nachhaltigkeitsziel als Grüne Infrastruktur bezeichnet werden (FLITNER: 2017). Die Themenschwerpunkte der Arbeitsgruppe umfassen folgende Bereiche:

 

  • Vegetations- und Wasserflächen
  • Nachhaltiger Verkehr
  • Energetische Sanierung
  • Klimaschonende Energieerzeugung und -versorgung
  • Abwasser- und Abfallentsorgung
  • Freiraumstrategien

 

Aktuell wird die Organisation der AG Grüne Infrastruktur ehrenamtlich von Bachelor-, Master-, sowie Promotionsstudierenden der Institute „Geographie“ und „Geodäsie und Geoinformation“ übernommen. Es werden Exkursionen und  Veranstaltungsreihen vorbereitet, mit denen am Standort Bonn beispielhaft die Themenschwerpunkte der Grünen Infrastruktur behandelt werden. Ein regelmäßig stattfindender Stammtisch bietet die Möglichkeit, eigene studentische Projekte im Bereich Grüne Infrastruktur zu realisieren. Mit Hilfe einer Vernetzung der AG mit aktiven Akteuren wie der Stadtverwaltung oder lokale Initiativen soll die Lehre nachhaltig im Hinblick auf den Praxisbezug erweitert werden.

 

Für weitere Informationen und Kontakt:
E-Mail: gruene-infrastruktur[at]web.de
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/AgGrueneInfrastruktur/

 

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Feministische Geographien am GIUB

In den Sommersemestern 2016 und 2017 hat am Geographischen Institut der Universität Bonn ein von Studierenden organisiertes Seminar zu Feministischen Geographien stattgefunden. Dabei wurden die genauen Inhalte von den Studierenden selbst bestimmt und gestaltet. Es wurden alternative didaktische Methoden aufgezeigt und verwendet.

Die zugehörige Pressemitteilung ist hier zu finden.

In der forsch-Ausgabe Herbst/Winter 2017 ist ein interessanter Artikel erschienen, der einen Einblick in das Seminar gibt.

 

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