Sie sind hier: Startseite Studium Im Studium Studentische Initiativen

Studentische Initiativen

 


Derzeit gibt es folgende studentische Initiativen am Geographischen Institut:

Hinweise zu studentischen Initiativen:

Studierende, die eine selbstorganisierte Veranstaltung anbieten möchten, müssen einen Antrag dazu an die Studienkommission stellen. Der Antrag muss zur ersten Sitzung des Prüfungsausschusses des vorhergehenden Semesters vorliegen, da hier die Lehrplanung beschlossen wird. Der Antrag sollte Folgendes beinhalten:

  • Welches Modul / Lehrveranstaltung?
  • Wer sind die verantwortlichen Studierenden (maximal 2-3)?
  • Konzept der Lehrveranstaltung / Exkursion?
  • Falls nicht im Modulhandbuch festgelegt: welche Prüfungs- oder Studienleistung sollen erbracht werden?
  • Welche Dozent*innen betreuen die Veranstaltung und nehmen die Prüfungs-/Studienleistung ab?
  • Wann soll die Lehrveranstaltung / Exkursion stattfinden?
  • Bei Exkursionen: welche Kosten fallen für die Studierenden und welche Kosten für eine eventuelle Vorexkursion an?

 

Anarchistische Geographien

 

Anarchistische Ideen und Fragestellungen in der Geographie haben eine lange Geschichte. Schon im 19 Jh. beschäftigten sich Geograph*innen wie zum Beispiel Jacques Élisée Reclus und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin mit Fragestellungen, die heute noch soziale Bewegungen prägen und wissenschaftliche Diskurse herausfordern. In den letzten Jahrzehnten erhielten anarchistisch geographische Ideen und Fragestellungen im anglophonen Raum eine Renaissance. Aber auch im deutschsprachigen Raum erfährt die anarchistische Geographie ein wachsendes Interesse. So wurde zum Beispiel in den letzten zwei Jahren in der kritischen Forschungswerkstatt zu anarchistischen Themenkomplexen gearbeitet und geforscht. Der anarchistischen Perspektive kann dabei zugesprochen werden, dass sie grundsätzliche Aspekte geographischer Fragestellungen bezüglich der Organisation von Gesellschaft in sich trägt.

Die Organisation von hierarchie- bzw. herrschaftsfreien Räumen ist also im Kern anarchistisch und geographisch. Unser Ziel mit euch wird es sein, anarchistische Ideen und Projekte kennen zu lernen sowie eigene zu entwickeln, welche sich kritisch mit Gesellschaft und Raum auseinander setzten. Dabei geht es nicht nur darum, diese zu beschreiben und zu erklären, sondern auch darum, wie man beides durch 'radikale' Methoden prägen und verändern kann.

Das selbstorganisierte Seminar findet donnerstags, 18-20 Uhr in Ü VIII statt.

Kontakt:

 

AG Grüne Infrastruktur

 

Die Arbeitsgruppe Grüne Infrastruktur ist eine studentische Initiative an der Universität Bonn und besteht seit dem Sommersemester 2017. Die AG richtet sich an Studierende und Doktorand*innen aller Fachrichtungen. Sie möchte jungen Nachwuchswissenschaftler*innen den Raum bieten, sich für grüne Stadtentwicklung einzusetzen. Die Mitglieder der AG bieten Exkursionen und Vorträge für alle Interessierten an und setzen praktische Projekte um.


Unter Grüner Infrastruktur wird ein Netzwerk von natürlich und künstlich geschaffenen urbanen und ruralen Vegetations- und Wasserflächen verstanden. Dieses beeinflusst das Ökosystem, die Artenvielfalt und die Resilienz der Gebiete positiv und stärkt die Gesundheit von Flora und Fauna sowie vom Menschen (NAUMANN et al.: 2011). Darüber hinaus können auch technische Infrastrukturen mit eindeutigem Nachhaltigkeitsziel als Grüne Infrastruktur bezeichnet werden (FLITNER: 2017). Die Themenschwerpunkte der Arbeitsgruppe umfassen folgende Bereiche:

 

  • Vegetations- und Wasserflächen
  • Nachhaltiger Verkehr
  • Energetische Sanierung
  • Klimaschonende Energieerzeugung und -versorgung
  • Abwasser- und Abfallentsorgung
  • Freiraumstrategien

 

Aktuell wird die Organisation der AG Grüne Infrastruktur ehrenamtlich von Bachelor-, Master-, sowie Promotionsstudierenden der Institute „Geographie“ und „Geodäsie und Geoinformation“ übernommen. Für das kommende Semester werden Exkursionen und eine Veranstaltungsreihe vorbereitet, mit denen am Standort Bonn beispielhaft die Themenschwerpunkte der Grünen Infrastruktur behandelt werden. Ein regelmäßig stattfindender Stammtisch bietet die Möglichkeit, eigene studentische Projekte im Bereich Grüne Infrastruktur zu realisieren. Mit Hilfe einer Vernetzung der AG mit aktiven Akteuren wie der Stadtverwaltung oder lokale Initiativen soll die Lehre nachhaltig im Hinblick auf den Praxisbezug erweitert werden.

 

Für weitere Informationen und Kontakt:
E-Mail: gruene-infrastruktur[at]web.de
Facebook-Seite: https://www.facebook.com/AgGrueneInfrastruktur/

 

Zum Seitenanfang

Angewandte Quantitative Methoden

(Graphik: AQM)

Im Wintersemester 2017/18 wird im Rahmen der Studentischen Initiative Angewandte Quantitative Methoden ein Seminar zur Verarbeitung von räumlichen Daten oder Daten mit räumlichen Bezug mit der Software R-Studio durchgeführt. Dem Seminar liegt ein starker methodischer Schwerpunkt zugrunde, da das Programmieren in der Sprache R im Vordergrund steht. Das Seminar soll Studierende darauf vorbereiten, große Datensätze im Sinne einer Projektarbeit oder Abschlussarbeit zu analysieren und die Ergebnisse darzustellen sowie über die vielfältigen Einsatzmöglichenkeiten von R-Studio informieren.

Weiterführende Informationen zu der Studentischen Initiative Angewandte Quantitative Methoden sind hier zu finden.

 

Zum Seitenanfang

Selbstorganisierte 3-Tages-Exkursion

Im Wintersemester 2017/18 findet im Rahmen des Moduls B10 - Lernen vor Ort eine durch Studierende organisierte 3-Tages-Exkursion statt. Diese führt über die Global City Düsseldorf durch das Ruhrgebiet ins Sauerland. Dabei werden die Themen von den Studierenden selbst gestaltet, wobei physisch-geographische und humangeographische Inhalte gleichwertig behandelt werden sollen. Die Themen können vom internationalen Luftverkehrsdrehkreuz, der Abgasbelastung Düsseldorfs über Geologie, Strukturwandel und grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet bis hin zu Forstwirtschft und Skitourismus im Sauerland reichen.

 

Zum Seitenanfang

Feministische Geographien am GIUB

In den Sommersemestern 2016 und 2017 hat am Geographischen Institut der Universität Bonn ein von Studierenden organisiertes Seminar zu Feministischen Geographien stattgefunden. Dabei wurden die genauen Inhalte von den Studierenden selbst bestimmt und gestaltet. Es wurden alternative didaktische Methoden aufgezeigt und verwendet.

Die zugehörige Pressemitteilung ist hier zu finden.

In der aktuellen forsch-Ausgabe Herbst/Winter 2017 ist ein interessanter Artikel erschienen, der einen Einblick in das Seminar gibt.

 

Zum Seitenanfang

Artikelaktionen