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Entwicklung & Globalisierung


Die Studienrichtung Entwicklung & Globalisierung befasst sich mit Prozessen der Entwicklung und Globalisierung aus sozial-, wirtschafts- und kulturgeographischen Perspektiven. Besonders wichtig im Rahmen dieser Studienrichtung ist das Denken in Zusammenhängen, denn dies ist die Voraussetzung für die Analyse der oftmals komplexen Beziehungsgefüge und Wechselwirkungen zwischen lokalen und globalen Maßstabsebenen, zwischen Akteur*innen mit unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeit oder Machtausstattung, und auch zwischen Gesellschaften und ihrer Umwelt.
Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von sozialwissenschaftlichen Erklärungsansätzen und Theorien, die ein Verständnis für Zusammenhänge auf und zwischen verschiedenen Maßstabsebenen erlauben. Die Studierenden erwerben spezialisierte Methodenkenntnisse, die für die Untersuchung der Fragestellungen in diesem Themenfeld erforderlich sind.
Die profilbildenden Querschnittsthemen Risiko und Wasser spielen in der empirischen Arbeit der Geographischen Entwicklungsforschung eine zentrale Rolle. Entwicklung im Sinne von zielgerichtetem gesellschaftlichem Wandel geht unweigerlich mit der Veränderung von Risikokonstellationen für die beteiligten Menschen einher. Insofern ist die Auseinandersetzung mit Fragen der Konstitution von Risiko ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsforschung. Wasser, das zweite Querschnittsthema, ist aus Sicht der Geographischen Entwicklungsforschung äußerst wichtig, kann aber viele Bedeutungen haben. Sozialwissenschaftlich gesehen stellt Wasser für viele Menschen eine (knappe) Ressource dar, ein existenziell notwendiges Lebensmittel, und/oder ein Kulturgut mit einem symbolischen Wert. Unter den Bedingungen der Globalisierung und der Durchsetzung globaler Marktlogiken wird Wasser aber auch überall auf der Welt zunehmend zu einer Ware mit einem dafür zu zahlenden Preis.


Berufsfelder
Absolvent*innen der Studienrichtung Entwicklung und Globalisierung werden auf zwei Berufsfelder vorbereitet. Die stärker theoretisch-konzeptionell ausgerichteten Lehrveranstaltungen bieten eine Grundlage für eine zukünftige wissenschaftlich-analytische Beschäftigung mit Fragen der globalen Entwicklung, beispielsweise in der Forschung, der Presse- und Medienarbeit, im Bereich von politischen Stiftungen oder der Erwachsenenbildung. Die stärker praxisorientierten Veranstaltungen vermitteln Kenntnisse und Fertigkeiten, die den Berufseinstieg im Tätigkeitsfeld der Entwicklungszusammenarbeit erleichtern und für die Übernahme von Aufgaben in diesem Bereich qualifizieren, beispielsweise bei der Durchführung und Verwaltung von Entwicklungsprojekten, bei staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, und bei privatwirtschaftlichen Unternehmen der Entwicklungsberatung und -planung.

 

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