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Master-Exkursionen 2020

Die Vorstellung aller Master-Exkursionen im Sommersemester 2020 findet am Dienstag, den 8. Oktober 2019 um 10 Uhr c.t. im Alfred-Philippson-Hörsaal im GIUB statt.

Die Exkursionsleiter*innen informieren dabei über Exkursionsziel, Inhalte, Anforderungen und Kosten.

Die Anmeldung zu den Exkursionen erfolgt vom 10. bis 20. Oktober 2019 über BASIS.

Das aktuelle Poster zu den Master-Exkursionen 2020 finden Sie hier.

 

Tunesien

unter Leitung von Dr. Veit Bachmann

Fachlicher Zugang: Politische Geographie und Geographische Entwicklungsforschung

Während der Exkursion recherchieren die Studierenden in Kleingruppen eigenständig vor Ort zu Themen der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Tunesiens seit den arabischen Revolutionen der Jahre 2010/2011. 

Tunesien 

Die Exkursion

Für die Exkursion nach Tunesien findet ein vorbereitendes Seminar während des WiSe 2019/2020 statt, sowie ein Blocktermin zur Nachbereitung im SoSe 2020.

Die Exkursion an sich findet zwischen Mitte März und Beginn der Vorlesungszeit des SoSe 2020 in Tunesien statt und beschäftigt sich mit den Transformationsprozessen, die Tunesien seit den arabischen Revolutionen 2010/11 durchläuft. Die Revolutionen, häufig als „arabischer Frühling“ bezeichnet, nahmen im Dezember 2010 in Tunesien ihren Anfang und breiteten sich von dort rasch auf andere arabische Länder aus.
Im Gegensatz zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen (z.B. Syrien, Libyen) oder der Re-etablierung autokratischer Herrschaft (Ägypten) durchlief Tunesien als einziges Land eine relativ friedliche Transformation. Durch die Verabschiedung einer neuen Verfassung im Januar 2014 wurde sowohl Tunesiens Identität als arabisch-islamisches Land sowie eine demokratisch, säkular-rechtsstaatlich Grundordnung und Tunesiens Verbindungen zu Europa bekräftigt.
Durch diese Signalwirkung politischer Transformation, hat sich Tunesien von einem Auswanderungs- und Transitland von Migration auch zu einem Einwanderungsland gewandelt. Gleichermaßen ist Tunesien, auf Grund seines demokratisch-rechtstaatlichen politischen System Hauptkooperationspartner für europäische Entwicklungs- und Migrationspolitik in Nordafrika. Vor diesem Hintergrund untersucht die Exkursion politische und zivilgesellschaftliche Entwicklungsprozesse und problematisiert wirtschaftliche Herausforderungen. Die zu behandelnden Themen werden im Vorfeld besprochen und dann im Laufe der Exkursion in Gruppen aufgearbeitet.

Mögliche Themenfelder sind: 

  • Tunesiens politischer Transformationsprozess
  • Tunesien als Ursprungs-, Ziel-, und Transitland von Migration
  • Internationale Entwicklungszusammenarbeit
  • Gentrifizierung und Stadtentwicklung in Tunis 
  • Wachstum und Internationalisierung des privaten Gesundheitssektors
  • Die Medina (arabische Altstadt) von Tunis als Ort lokaler Produktion, globalisierten Handels und touristischer Inwertsetzung
  • Diversifizierung des Tourismus in Tunis 
  • Tunesiens Zivilgesellschaft als „agent of change“
  • Tunesischer Feminismus
  • Kunst, Kultur und Musik nach der Revolution 

Weitere Themen können gerne auf Initiative der Studierenden hinzukommen.

 

Zeitraum
Exkursionstermin: März/April 2020
Vorbesprechung: 23. Oktober 2019, 10 Uhr, ÜVI

Anforderungen
Englische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung. Französische oder arabische Sprachkenntnisse sehr wünschenswert. Ggf empfiehlt sich die Belegung eines Französischkurses zur Vorbereitung, z.B. beim Sprachlernzentrum der Uni Bonn oder die kostenfreie Nutzung der Sprachsoftware
Rosetta Stone

Kosten
ca. 500 € (exkl. An- & Abreise;
inkl. Übernachtung mit mind. Frühstück,Fahrtkosten und Eintritte vor Ort)

Weitere Informationen und Anmeldung hier

 

La Gomera

unter Leitung von Prof. Dr. Mariele Evers

Die Insel La Gomera im Kanarischen Archipel bietet ideale Bedingungen Mensch-Umwelt-Beziehungen, Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung, resiliente sozial-ökologische Systeme und Naturgefahren zu untersuchen. Die Exkursion umfasst eine Rundtour (Bus), ExpertInnen-Termine, Wanderungen und Projektarbeit und findet in Kooperation mit der Universität Klagenfurt und dem Nationalpark Garajonay statt.

La Gomera 

Die Exkursion

Die Insel La Gomera im Kanarischen Archipel bietet beste Voraussetzungen, um Mensch-Umwelt-Beziehungen, Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung, resiliente sozial-ökologische Systeme, Ökosystemleistungen sowie Naturgefahren zu studieren.
Es werden die Grundlagen der naturräumlichen und anthropogenen Faktoren und interagierende Prozesse analysiert und Systemanalysen durchgeführt.
Der Naturraum ist vielfältig (u.a. Nebelwald, Küsten, alte Kulturlandschaften) und die Gesellschaft der Gomeros ist komplex (geprägt u.a. durch eine jahrhundertalte Kultur, Traditionen, Tourismus und Einflüsse der Europäischen Union). Dadurch ergibt sich die Möglichkeit konkret am Beispiel la Gomeras generelle Phänomene und Methoden der Mensch-Umwelt-Analyse und gleichzeitig die schöne Insel kennenzulernen.
In Kooperation mit der Leitung des Nationalparks Garajonay und der Universität Klagenfurt sowie anderen Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen vor Ort werden kleine Forschungsprojekte durchgeführt.
Die Unterkunft wird in Hostels/Apartments und ggf. im Nationalparkzentrum sein.

 

Zeitraum
Exkursionstermin: vsl. 24.02 - 06.03.2020
Vorbesprechung: 30. Oktober 2019, 9 Uhr, ÜVIII

Anforderungen
Lust auf aktive Mitarbeit und Arbeit an einem Forschungsprojekt.

Es werden einige Wanderungen durchgeführt, davon eine mit etwas höheren Anforderungen an die körperliche Fitness (ggf. Gruppenteilung ist möglich) - entsprechende Ausrüstung (Regenkleidung, Wanderschuhe) wird benötigt. Gute Englischkenntnisse sind wichtig, Spanische Sprachkenntnisse sind hilfreich. 

Kosten
ca. 500 € (exklusive An-/Abreise nach Teneriffa;
inkl. Übernachtungen undFahrtkosten vor Ort)

Weitere Informationen und Anmeldung hier

 

Südwesten USA

unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Herget

Die Wüste entwickelt(e) sich -
Vielfalt und Dynamik der Wüsten im Südwesten der USA

Die Exkursion

Wüst, doch nicht flächenhaft leer und leblos, präsentieren sich weite Teile des Südwestens der USA. Sonnenschein und Trockenheit, verbunden mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen in der modernen Hightechindustrie machen die offensichtlich lebensfeindliche Region zu einer der wichtigsten Wachstumsregionen der USA mit teils explosivem Städtewachstum und weit um sich greifender Zersiedlung. Noch ist der Naturraum der Wüsten im Südwesten der USA in seiner Vielfalt und den Spuren ehemals deutlich feuchteren Klimas weitgehend intakt, doch der laufende Klimawandel wird dazu führen, dass die Verhältnisse noch extremer werden, eine Herausforderung für die aktuelle Boomregion (Herget, J. (2016): Die Wüste entwickelt(e) sich. Geographische Rundschau 12/2016: 4-11).

Physisch- und humangeographische Themen in gleicher Gewichtung zur Geographie und Landeskunde des Südwestens der USA: Geologie, Geomorphologie, Klima, Ökologie der Wüsten, Geschichte und archäologische Funde, Stadtgeographie, Wirtschaftsgeographie.

Rundreise von / nach Los Angeles über Las Vegas, Flagstaff, Navajo-Reservat, östliches Colorado, Flagstaff, Tucson und Yuma in Pkw als Selbstfahrer*innen; Unterkunft in Mehrbettzimmern in Motels; mehrere halbtägige Wanderungen und Spaziergänge ohne besondere Anforderungen; gemeinsame An- und individuelle Rück- bzw. Weiterreise.

 

Zeitraum
Exkursionstermin: vsl. 03. – 18.03.2020
Vorbesprechung: 28. Oktober 2019, 18 Uhr, ÜII

Anforderungen
keine

Kosten
etwa 1500 € (inklusive An- & Abreise, Fahrtkosten vor Ort, Übernachtungen, Frühstück 

Weitere Informationen und Anmeldung hier

 

Island

unter Leitung von PD Dr. Stef Weijers

Iceland has been and is still being formed through volcanic activity and ice, resulting in spectacular landscapes with geysers, waterfalls, lava flows, and glaciers. Besides these forces of nature, human settlement has influenced the landscapes of the thinly populated island through deforestation and soil erosion, all of which will be explored during a round trip.

Island

Die Exkursion

Iceland has been and is still being formed through volcanic activity and ice, resulting in spectacular landscapes with geysers, waterfalls, lava flows, and glaciers. Besides these forces of nature, human settlement has influenced the landscapes of the thinly populated island through deforestation and soil erosion. During our round trip around the island, Europe’s second largest, we will explore all Iceland’s main natural attractions and landscapes and discover and discuss its geology, geomorphology, climate, and vegetation, which led to the formation of these landscapes.

We will start and end the journey in Reykjavik, and will largely follow Iceland’s main ring road with overnight stays at several locations (likely: Reykjavik – Grundarfjörður – Sæberg – Akureyri – Reyðarfjörður – Höfn – Vik – Reykjavik). We will travel with rental cars/4×4 vehicles. In principle we will overnight in hostel (dorm) rooms, depending on availability and thus the number of excursion participants. If hostel accommodation is full we will camp instead.

 

Zeitraum
Exkursionstermin: vsl. August 2020
Vorbesprechung: 30. Oktober 2019, 18 Uhr, ÜVI

Anforderungen
The excursion language is English. Some sites can only be visited via short or longer hikes, so try to be fit. Be prepared and equipped for the sometimes quickly changing Subarctic weather conditions. Be prepared to camp in the Subarctic summer. As we will be driving ourselves, we will need enough participants with a driver’s licence.

Kosten
ca. 1500 € (inklusive An- & Abreise, Fahrtkosten vor Ort und Übernachtungen)

Weitere Informationen und Anmeldung hier

 

Ostdeutschland

unter Leitung von Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt

Vorrausichtliche Route: Schwerin – Greifswald – Berlin/Potsdam – Eisenhüttenstadt – Zittau/Görlitz – Dresden – Leipzig – Jena

Die Exkursion

Die große Exkursion wird sich mit den Lebensbedingungen in ostdeutschen Städten 30 Jahre nach der Wiedervereinigung beschäftigen. Leitend wird die Frage sein, wie es trotz großer Anstrengungen in der Stadtentwicklungspolitik zu einem hohen Maß an Unzufriedenheit mit den städtischen Lebensbedingun-gen gekommen ist. Aktuelle Aspekte des Stadtumbaus und der Einzelhandels-entwicklung werden auf der Reise ebenso thematisiert und veranschaulicht wie innerstädtische oder randstädtische Phänomene der Cityentwicklung oder Sub-urbanisierung. Es wird weiterhin gefragt, ob es etwa spezifische Probleme des Stadtverkehrs oder der demographischen Entwicklung in Ostdeutschland gibt. Im Laufe der Exkursion werden zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträ-gern „vor Ort“ geführt, die den Prozess der letzten Jahre aktiv gestaltet oder auch wissenschaftlich begleitet haben.

 

Zeitraum
Exkursionstermin: August/September 2020
Vorbesprechung: 23. Januar 2020, 18 Uhr, ÜII

Anforderungen

Übernahme von Fahrzeugen erforderlich (bei einzelnen Teilnehmer*innen Führer-schein wünschenswert).

Kosten
ca. 800€ (inkl. Fahrt, Übernachtungen meist mit Frühstück und Eintritte) 

Weitere Informationen und Anmeldung hier

 

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