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Aktuelle Forschungsprojekte:

 

1.       Appraising risk, past and present

Prof. Dr. Julia Verne, in collaboration with Prof. Dr. Gwyn Campbell from McGill University in Montreal and an international team of scholars, has been awarded a $2,5m partnership grant funded by Canada’s Social Sciences and Humanities Research Council to shed light on how to better deal with the prediction and aftermath of environmental disasters in the Indian Ocean region, including tsunamis, volcanic eruptions, earthquakes and cyclones.

The seven-year partnership entitled ‘Appraising risk, past and present: Interrogating historical data to enhance understanding of environmental crises in the Indian Ocean World’, which is anchored at the Indian Ocean World Centre at McGill University, will examine six of the greatest environmental crises dating back to the mid-sixth century, focusing in particular on their social, economic and political impacts. Drawing on historical insights, a major task will be to assist with the development of effective responses to environmental risks in the 21st Century.

Historians, social and environmental scientists, anthropologists, linguists and geographers from universities and research centres in Canada, Europe, and Australia with partner organizations along the shores of the Indian Ocean will examine historical data in a bid to uncover patterns of natural hazards, and better understand how societies have adapted to disaster and risk across time and how this look at the past may enable us to formulate future solutions. 

Julia Verne will lead a research team including Klaus Greve and the ZFL at the University of Bonn, Brian Tomaszewski from the Rochester Insitute of Technology, USA, Tina Comes from Delft University of Technology, Ganapathy Pattukandan Ganapathy from the Vellore Institute of Technology, India and the Indonesian Institute of Science (LIPI) in Jakarta. Their methodological focus will be to integrate historical (big) data with big data currently produced in social media etc. to nurture the link between geohumanities and disaster risk reduction.

Throughout the duration of the partnership a number of postgraduate students will be funded to undertake their thesis on related issues; PhD students will be recruited to investigate the potential of historical data for contemporary risk governance in the Indian Ocean and thus to focus on the translatability of historical information into current policies. One of five summer schools will be organized in Bonn, which – as the UN hub for sustainability – provides an ideal context to address such themes.

Overall, this partnerships will allow Julia Verne and her team to participate at the forefront of interdisciplinary research into the past, present and future of human-environment interaction in the Indian Ocean region. 

 

Kontakt: Prof. Dr. Julia Verne ([Email protection active, please enable JavaScript.])

 

 

    2.       EvIDENz

    Das Projekt ‘Earth Observation based information products for drought risk reduction on the national level (EvIDENz)’ (Dr. Valerie Graw, Ayman Abdel-Hamid, Gohar Gharzaryan, Principal Investigator (PI): PD Dr. Olena Dubovyk) wurde im September 2016 erfolgreich gestartet.

    Das Projekt wird vom ZFL in Zusammenarbeit mit UNU-EHS und UN-SPIDER durchgeführt. Die Untersuchungsgebiete in Südafrika und der Ukraine wurden als Testgebiete für neue erdbeobachtungsbasierte Methoden zur Dürrerisiko-Reduktion ausgewählt, da sie im letzten Jahrhundert besonders von Dürreereignissen betroffen waren. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Förderkennzeichen 50EE1541)

     

    Kontakt: PD Dr. Olena Dubovyk ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

     

    3.       Feldaufenthalt in Kenia

    Für seine Doktorarbeit forscht Julian Rochlitz zu Digitalisierung und deren Einfluss auf Mensch-Natur-Verhältnisse im Agrarsektor in Kenia. Am Beispiel von Mobiltelefondiensten, die Kleinbauern im Umgang mit Risiken wie ungünstigen Wetterereignissen, Schädlingsbefall oder Krankheiten unterstützen sollen, untersucht er, wie digitale Technologien landwirtschaftliche Praktiken anleiten und neue Formen umweltbezogenen Wissens hervorbringen. Während eines Feldaufenthalts im August und September 2018 hat er einerseits Ergebnisse einer Fallstudie über einen SMS-basierten Wettervorhersagedienst mit daran beteiligten Akteuren diskutiert und andererseits begonnen, seine Arbeit im Rahmen des Projekts „Smart Futures“ im SFB 228 „Future Rural Africa: Future-Making and Social-Ecological Transformation“ auszuweiten.

     

    Kontakt: Julian Rochlitz ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

     

    4.       Feldforschung in Réunion

    Dr. Lisa Jenny Krieg war im September 2018 in Manapany-les-Bains, auf La Réunion, für einen ethnographischen Feldaufenthalt, um zu erforschen, wie vor Ort kreative, lokal angepasst Lösungen im Umgang mit dem Risiko Biodiversitätsverlust gefunden werden. Als Insel, mit vielen endemischen Tier- und Pflanzenarten, trägt La Réunion hier eine besondere Verantwortung. In Manapany geht es dabei vor allem um den Schutz einer einzigartigen, endemischen Gecko-Art, die nur in der Region um Manapany lebt: dem gécko vert de Manapany.

    Wissenschaflter*innen, Ökolog*innen, und Naturschützer*innen sind besonders aktiv in dieser Region, und übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse über das Habitat des Geckos, und die Interaktion zwischen Geckos, Prädatoren, und Pflanzen, in konkrete Ratschläge für die Gestaltung von Gärten. Gecko-freundliche Gärten der Anwohner*innen werden dann mit einer Plakette ausgezeichnet.

     

    Kontakt: Dr. Lisa Jenny Krieg ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

     

    5.       GlobeDrought

    Das Projekt “GlobeDrought” startete im August 2017 am ZFL gestartet. Es wird vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines web-basierten Informationssystems zur umfangreichen Charakterisierung von Dürren und ihren Auswirkungen. Das ZFL leitet mehrere Arbeitspakete, welche sich insbesondere mit der Quantifizierung der Dürregefahr auf globaler Skala unter Verwendung fernerkundlicher Methoden beschäftigt.  GlobeDrought ist Teil des “Global Resource Water (GROW)” Programms, welches in das FONA (Research for Sustainable Development) Programm eingebettet ist.

     

    Kontakt: Dr. Valerie Graw ([Email protection active, please enable JavaScript.]), PD Dr. Olena Dubovyk ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

     

     6.       KlimNet

     Seit Juli 2017 läuft das vom BMU geförderte Projekt ´KlimNet – Stadt und Land im Fluss – Netzwerk zur Gestaltung einer nachhaltigen Klimalandschaft` (Förderkennzeichen 03DAS098B). Das Verbundprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsladen Bonn (Projektleitung Dr. Anke Valentin), dem GIUB (Dr. Frank Thonfeld) und der Ruhruniversität Bochum (Dr. Andreas Rienow) durchgeführt. Neben dem eigentlichen Projektziel, der Gestaltung einer nachhaltigen Klimalandschaft in NRW, wird vor allem die Rolle des Landnutzungswandels im Kontext von Klimaanpassung bearbeitet. Weitere Informationen finden Sie unter http://klimalandschaften-nrw.de/.

     

    Kontakt: Dr. Andreas Rienow ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

     

    7.       SE4Amazonian

    Aus insgesamt 293 Projektanträgen wurden 12 Projekte vom Data Innovation Fund der Weltbank gefördert. Unter ihnen das Projekt “Participatory Mapping to Support Sustainable Energy for All in the Amazon (Ecuador)”. Unter Leitung des ZFL wird das Projekt gemeinsam mit AmazonGISnet und dem Ministry für Energie und Erneuerbare Energien in Ecuador durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung im ecuadorianischen Amazonas, die Bedarfe für Energie in diesen Gebieten zu erfahren und den Zugang zu erneuerbaren Energien in dem Umfang, wie es für die indigenen Bevölkerungsgruppen verträglich ist, zu fördern. Die Zusammenarbeit mit AmazonGISnet ermöglicht hier ein nachhaltiges Herantreten an die Zielgruppen.

      

    Kontakt: Dr. Valerie Graw ([Email protection active, please enable JavaScript.])

     

    Forschungsprojekte (2015-2017)

     

    Dr. Mariele Evers:

    •    ONE Health und urbane Transformation – Erkennen von Risiken, Erarbeitung nachhaltiger Lösungen. Der Wandel gesundheitsbezogener Systeme des Ruhrgebiets im Vergleich zu Metropolregionen in Südamerika, Afrika und Asien (Fortschrittskolleg NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW).
    •    International Research School for Natural Disaster Sciences (CNDS, zusammen mit der Uppsala University/Schweden).
    •    A participative multi-criteria approach for flood vulnerability and risk assessment under uncertainty: a case study in a Brazilian watershed (DAAD, CAPES grant 13669-13-3, zusammen mit Mariana Madruga de Brito).

     

    Arbeitsgruppe Fernerkundung und Center for Remote Sensing of Land Surfaces (ZfL):

    EvIDENz: Erdbeobachtungsbasierte Informationsprodukte zur Dürrerisikoreduzierung auf nationaler Ebene (DLR/BMWI, Dr. Olena Dubovyk).

     

    Prof. Dr. med. Thomas Kistemann:

    HyReKA – Biologische bzw. hygienisch-medizinische Relevanz und Kontrolle Antibiotika-resistenter Krankheitserreger in klinischen, landwirtschaftlichen und kommunalen Abwässern und deren Bedeutung in Rohwässern (BMBF, zusammen mit Dr. rer. nat. Schreiber, Kooperationspartner: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG), Institut für Mikrosystemtechnik (IMT), FoodNetCenter (FNC), Fokusgruppe „One Health“, Technische Universität Dresden, RWTH Aachen, TZW Karlsruhe, Umweltbundesamt Bad Elster, Erftverband Bergheim, Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Zweckverband Klärwerk Steinhäule, Xylem Services GmbH).

     

    Prof. Dr. Lothar Schrott:

    •    PermArg – Rock glacier permafrost in the Central Andes of Argentina: regional distribution – ice content – hydrological significance (DFG, zusammen mit Christian Halla und Dr. Jan Blöthe)
    •    Atlas der Verwundbarkeit und Resilienz – Wissensmanagement im Bevölkerungsschutz (Dr. Gabriele Hufschmidt, zusammen mit TH Köln, BMI, BBK).
    •    Postglacial fan evolution in the Upper Rhone Valley, Switzerland – gradual or catastrophic? (BSG, DAAD, zusammen mit Anna Schoch und Dr. Jan Blöthe).

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