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300 ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren aktuelle Herausforderungen im Flussgebiets- und Hochwassermanagement zum internationalen Tag des Wassers

 

In den nächsten 15 Jahren werden sich die Hochwasserschäden weltweit mehr als verfünffachen. Welche Ansätze gibt es, dem vorzubeugen? 65 % der globalen aquatischen Lebensräume sind mäßig bis hoch bedroht. In Deutschland sind nur 18% der Gewässer in einem guten Zustand. Welche Prozesse beeinflussen diese Situation, welche Methoden und Konzepte gibt es, diesen Zustand zu verbessern? 

Diese und andere aktuelle Fragen erörterten 300 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf dem Tag der Hydrologie vom 18.-20. März an der Universität Bonn.

Zum internationalen Tag des Wassers  (am 22.03.) hat dazu der Profilschwerpunkt Wasser des Geographischen Instituts der Uni Bonn eingeladen. 42 Vorträge,  50 Poster und Keynotes u.a. von Heide Jekel aus dem Bundesumweltministerium, Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamt für Naturschutz und Prof. Blöchl, ausgewiesener Hochwasserexperte von der TU Wien, sorgten für hochkarätige Diskussionen.

Exkursionen an die Erft mit Themen zum Grundwassermanagement und zur Gewässerrenaturierung sowie nach Köln zum Hochwasserschutz  rundeten das Programm ab. 

In der europäischen Wasserpolitik und Wasserwirtschaft stellt das Jahr 2015 einen wichtigen Meilenstein dar: Ende des Jahres endet der erste Bearbeitungszyklus sowohl der EG-Wasserrahmen- als auch der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. In Deutschland werden voraussichtlich 18% der Gewässerkörper einen guten Zustand erreichen, in der EU werden es 54% sein. In jüngerer Vergangenheit abgelaufene und auch weitere zu erwartende Hochwasserereignisse unterstreichen die Bedeutung des Hochwasserrisikomanagements. 

Grund genug ein Zwischenresumée  zu ziehen und Prozesse, Methoden und Konzepte im europäischen aber auch weltweiten Flussgebiets- und Hochwassermanagement zu beleuchten, sowie Erfolgsfaktoren und (Umsetzungs-)Hemmnisse zu ermitteln.

Wie jedes Jahr, am 22. März, begeht die internationale hydrologische Gemeinschaft den „Weltwassertag“, der auf der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen wurde. Seit nunmehr 1999 findet jährlich in zeitlicher Nähe der „Tag der Hydrologie“ (TdH) statt, der sich mittlerweile zur größten wissenschaftlichen Konferenz dieser Fachrichtung im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.

2015 wurde er an der Universität Bonn durch den Wasserschwerpunkt des Geographischen Instituts ausgerichtet.

Der Profilschwerpunkt Wasser des Geographischen Instituts dankt herzlich für die rege Teilnahme am TdH 2015. 

Mehr Infos zur Konferenz unter http://www.tdh2015bonn.uni-bonn.de/

 

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Das GIUB wird Mitglied der Global Water Partnership

 

Dank des Einsatzes von Frau Professor Evers (AG Ökohydrologie und Wasserressourcenmanagement) ist das GIUB seit August 2014 Mitglied der Global Water Partnership (GWP). Die GWP ist ein globales Netzwerk das Prozesse des sozialen Wandels unterstützt, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen auf allen räumlichen Ebenen führen. Die Partner der GWP tauschen Ihre Informationen untereinander aus und bieten dem Netzwerk professionelle Beratung und Beiträge.

http://www.gwp.org/en/

 

 


 

 

 

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