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Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität - wirtschaftsgeographisches DFG-Projekt zum Wandel sozialer Infrastrukturen

Forschung zu öffentlichen Bibliotheken in Bonn, Leicester und Malmö

Öffentliche Bibliotheken zwischen Digitalisierung und Austerität - wirtschaftsgeographisches DFG-Projekt zum Wandel sozialer Infrastrukturen

Die neue Bonner Stadtbibliothek im Stadtzentrum (Foto: Katja Thiele)

Lange galten öffentliche Bibliotheken als Verlierer*innen der Digitalisierung, und in der Tat stehen sie im digitalen Zeitalter vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Der Diskurs über das Ende der Bibliothek als physischem Ort kontrastiert mit einer Renaissance der Investition in repräsentative öffentliche Bibliotheken. Gleichzeitig werden im Zuge von Austeritätspolitiken aber auch Standorte geschlossen.

Die Veränderungen der – auch räumlichen – Organisation und Governance öffentlicher Bibliotheken sind Gegenstand eines von der Wirtschaftsgeographin Prof. Klagge neu eingeworbenen DFG-Forschungsprojektes. Im Projekt mit dem Titel „Öffentliche Bibliotheken im Spannungsfeld von Finanzknappheit und kommunaler Daseinsvorsorge“ werden Britta Klagge und ihre Mitarbeiterin Katja Thiele 2,5 Jahre die Entwicklung von öffentlichen Bibliotheken untersuchen und dabei insbesondere die Wirkungen von Austeritätspolitiken und digitalen Technologien in den Blick nehmen. Bibliotheken wurden in der Geographie bisher weder in den Forschungen zu Infrastrukturen noch in der Bildungsgeographie näher untersucht. Ziel des Projektes ist es, diese Forschungslücke zu schließen und die Neuordnung öffentlicher Dienstleistungen und kommunaler Bildungslandschaften besser zu verstehen.

 

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