Tagungsbericht

Risiko, Krisen und neue Geographien im Finanzwesen

Spannende Themen auf der Forschungswerkstatt Finanzgeographie in Bonn

Wird Berlin München als deutsche Risikokapital-Hauptstadt ablösen? In welcher Weise hängt der Hyperwettbewerb im regionalen Bankenmarkt mit der spanischen Wirtschaftskrise zusammen? Wie beeinflusst die amerikanische Pipeline-Geographie die Ölpreise? Dies sind nur einige der spannenden Fragen, mit denen sich die TeilnehmerInnen der vierten Forschungswerkstatt Finanzgeographie Ende Juni 2015 in Bonn beschäftigt haben. Mit Gästen aus Oxford und Singapur war die Veranstaltung diesmal nicht nur inhaltlich, sondern auch personell sehr international ausgerichtet. Sie fand erstmals überwiegend in englischer Sprache statt, was den lebhaften Diskussionen keinerlei Abbruch tat. 

Ein besonderes Highlight war die Diskussionsrundeforschungswerkstatt1.jpgzum Thema  „Eurokrise, Griechenland & Co – wie kann es weitergehen?“, die angesichts des schönen Wetters am frisch renovierten Uni-Büdchen  vor dem Geographischen Institut stattfand (s.Fotos). Obwohl auch hier keine Lösungen zur Krise gefunden wurden, so ist doch deutlich geworden, dass die Finanzgeographie zu diesem Thema wichtige und interessante Beiträge liefern kann. Die spannenden Diskussionen und der intensive Austausch wurden beim anschließenden gemeinsamen Grillen am Uni-Büdchen  fortgesetzt. Ihren Abschluss fand die Forschungswerkstatt am folgenden Tag in einer Diskussionsrunde zu den Forschungsperspektiven der Finanzgeographie – und mit einer Zusage für die Ausrichtung der nächsten Forschungswerkstatt Finanzgeographie in Frankfurt am Main.

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Eindrücke von der Griechenland-Diskussion am Bonner Uni-Büdchen auf der finanzgeographischen Forschungswerkstatt in Bonn im Juni 2015 (Fotos: Andreas Kuebart, Alexander Krawinkel)

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