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Dr. Lisa Jenny Krieg

 

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Biographie

Forschungsschwerpunkte

Publikationen

Lehre 

Biographie

Lisa Krieg hat in Heidelberg und Jerusalem Ethnologie studiert, und im Herbst 2016 ihre Promotion zum Thema soziales Gedächtnis am Department for Cultural Anthropoloy der Universiteit Utrecht in den Niederlanden abgeschlossen. Als Postdoc am Department for Anthropology der Universität Amsterdam hat sie mit digitalen Methoden die Zirkulation von Wissen zu psychoaktiven Drogen im Internet untersucht. Seit Oktober 2016 ist sie am GIUB als Mitarbeiterin in der AG Verne. 

 Forschungsschwerpunkte

In ihrer Postdoc Forschung beschäftigt sie sich mit der Intersektion von digitalen Technologien und Mensch-Tier Verhältnissen. Ein Forschungsprojekt untersucht dabei die technologie-unterstützte Translokalität von Reptilien aus der Region des Indischen Ozeans, vor allem die der Taggeckos Phelsuma spp.. Diese Reptilien bewegen sich zwischen den Inseln des Indischen Ozeans als invasive Art und bedrohen andere, endemische Phelsumen. Sie migrieren auch nach Europa, und vor allem Deutschland, durch den Tierhandel, da sie beliebte Terrarientiere sind. Phelsuma-Geckos sind eng mit verschiedensten menschlichen Aktivitäten verknüpft, sei es durch Handel, Forschung, Zucht, oder Artenschutz. Für den Austausch von Wissen und Ideen, und die Kooperation zwischen deutschen Phelsuma-Freunden und Naturschützern des Indischen Ozeans spielt außerdem das Internet eine zentrale Rolle. Die DFG fördert das Projekt "Gecko Translokalität. Die Aushandlung sozialer und ökologischer Werte in Mensch-Tier-Beziehungen zwischen Deutschland und dem Indischen Ozean" von 2019 bis 2021. 

Ein weiteres Forschungsinteresse gilt der Aushandlung von Risiko und Gefahr bei Mensch-Tier Begegnungen durch Technologie und digitale Apps. Digitale Technologien, wie z.B. Smartphone-Warn-Apps, werden verstärkt genutzt um Risiken zu kontrollieren, die durch die Nähe zwischen Großraubtieren wie Wölfen und Haien zu Menschen entstehen. Soziale Medien und 'crowd knowledge' spielen hier eine immer größere Rolle. 
 

Publikationen

Peer-reviewed
  • Krieg, L. J. (2018). Entangling (non)human isolation and connectivity: island nature conservation on Ile aux Aigrettes, Mauritius. Island Studies Journal. Link to article.
  • Krieg, Lisa J., Moritz Berning and Anita Hardon 2017. Anthropology with algorithms? An exploration of online drug knowledge with digital methods. Medicine Anthropology Theory 4(3). Link to article.
  • Dijkstra, L. J. and Krieg, L. J. 2016. From MDMA to Lady Gaga: Expertise and Contribution Behavior of Editing Communities on Wikipedia. Procedia Computer Science 101: 96–106.
  • Krieg, Lisa J. 2016. 'It was horrible, but we live now' - The experience of young German adults in everyday encounters with the Holocaust. In Focaal Journal of Global and Historical Anthropology (74): 97-110.
  • Krieg, Lisa J. 2015. ‘It’s a real Totschlag-Argument’ - The attribution of agency to the Holocaust among contemporary young German adults in a discourse of remembering and forgetting. In Social Anthropology/Anthropologie Sociale 23(3): 314-329.
  • Krieg, Lisa J. 2015. „Who wants to be sad over and over again?“ – Emotion Ideologies in Contemporary German Holocaust Education. In Journal of Educational Media, Memory, and Society 7(2): 110-128.
  • Krieg, Lisa J. 2012. A Fight for Countermemory and Counteridentity: The Alternative Ceremony of Independence Day in Israel. In Kroeber Anthropological Society 101(1): 33-48. 

Other Output

Lehre

 
Wintersemester 2018/19: 
 

 

 

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