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Arbeitsgruppe Verne

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Die AG Verne ist im wissenschaftlichen Bereich 'Geographische Entwicklungsforschung' angesiedelt:

Geographische Entwicklungsforschung

 Julia Verne, Prof. Dr.

Professorin Entwicklungsgeographie

Postadresse: Meckenheimer Allee 166 - D-53115 Bonn
Büro: Geozentrum - Meckenheimer Allee 176
Raum: 0.020
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
 
 

Veranstaltungen/News

Im Rahmen des Forschungsseminars „Postkoloniale Perspektiven auf das Rheinland“ haben die Studierenden unter der Leitung von Julia Verne in Kleingruppen geforscht und ihre Ergebnisse in der Form von Podcasts aufgearbeitet. Thematisch ging es dabei den Kölner Zoo, die maritime Seidenstraße (die bis Duisburg reicht), und die UN (die in Bonn den zentralen Standort für ihre Nachhaltigkeitspolitik hat), aber auch um die Geschichte der Geographie sowie Studierende der Geographie, die ihre Zeit als Volontär*innen im Globalen Süden verbracht haben. Im Vergleich zu klassischen Forschungsberichten, geben die aus diesen Forschungen entstandenen podcasts die Möglichkeit, mit den Ergebnisse und Diskussionen ein breiteres Publikum zu erreichen. Während wir dabei sind, eine podcast-Platform dafür zu erstellen, hier bereits ein Link zu dem Podcast zum Thema „Carbon Colonialism“: https://soundcloud.com/user-283077467/carbon-colonialism

 


Fast 150 Beiträge, mehr als 250 Teilnehmer*innen...

Technik prägt die gesellschaftliche Raumerfahrung: von der Erreichbarkeit entfernter Orte durch Techniken und Infrastrukturen der Mobilität, über die Erschließung des Stadtraums mit Online-Kartendiensten, die Interaktion mit technischen Assistenzsystemen im Wohnraum, dezentral-vernetzte Arbeits- und Produktionsprozesse, bis hin zum online-shopping, das nicht zuletzt durch die globalen Netze der Logistik möglich gemacht wird. Selbst die Erfahrung scheinbar nicht-technisierter Naturräume ist zutiefst vermittelt durch Technik: von der weltumspannenden Wissensinfrastruktur der Erdsystemforschung bis hin zu lokalen Projekten, die bedrohte Tierarten mit Sensoren sichtbar machen. Diese technische Raumerfahrung kann immer weniger als eine abgeleitete Raumerschließung verstanden werden, die einem „ursprünglichen“, verkörperten In-der-Welt-sein gegenübergestellt ist. Vielmehr werden technische Devices immer mehr zu selbstverständlichen Bestandteilen des Alltags, mithin sogar des Körpers, und ermöglichen so eine zunehmend intuitive Raumerfahrung. Techniken werden zur Lösung gesellschaftlicher Probleme mobilisiert, erzeugen aber auch selbst gewaltige Probleme und nicht-intendierte Nebeneffekte.

Die NKG gibt einen Überblick über die kulturgeographische Technikforschung und die Vielfalt ihrer theoretischen Inspirationen, konzeptionellen Zugänge und empirischen Gegenstände. Vor diesem Hintergrund werden u.a. folgende Fragen diskutiert: Wie kann die Kulturgeographie Ansätze der sozial- und kulturwissenschaftlichen Technikforschung produktiv aufnehmen und weiterentwickeln? Inwieweit wird durch den Fokus auf Techniken und technologisch-generierte Daten das konstruktivistische Paradigma, das die Neue Kulturgeographie seit ihrer Entstehung geprägt hat, herausgefordert und durch post-konstruktivistische Perspektiven erweitert? Welche analytischen und kritischen Positionen kann die kulturgeographische Technikforschung jenseits von konservativem Kulturpessimismus, aber auch jenseits von naiver Technikbegeisterung oder akzeptanzfördernder Begleitforschung erschließen? Welchen Beitrag kann sie zum Verständnis der kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit leisten?

Darüber hinaus zeigt eine Vielzahl von Vorträgen, welchen Beitrag eine kulturgeographische Herangehensweise zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, wie z.B. der Auseinandersetzung mit der „neuen Rechten“, oder ungewissen Klimazukünften leisten kann!

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Organisator*innen: Prof. Dr. Julia Verne, Prof. Dr. Nadine Marquart, Dr. Malve Jacobsen, Dr. Julia Pörting, Dr. Veit Bachmann, Hannah Pilgrim

 



Guest Lecture at BICC by Prof. Sandra Joireman

Within the international partnership „Appraising risk, past and present“, the working group hosts two guests from the University of Richmond, USA to work on a joint publication and define work packages for the team led by Prof. Dr. Verne investigating the potential of historical approaches to enhance risk governance in the Indian Ocean World. Prof. Dr. Sandra Joireman (Weinstein Chair of International Studies and Professor of Political Science) and John Scrivani (Adjunct Professor at the Department of Geography and Environment) will be in Bonn from October 27th-30th. Sandra Joireman will also give a public talk at BICC on the 29th about Post-conflict property restitution: Challenges in law and practice. Find more information on the lecture here. 


 Forschungsreise nach Kochi und Chennai

Im Rahmen ihres Forschungsprojektes ist Dr. Malve Jacobsen im September nach Südindien gereist, um sich mit den dortigen Verkehrsinfrastrukturen zu befassen. In den beiden Küstenstädten Kochi und Chennai hat sie die verschiedenen Verkehrsmittel mit ethnographischen Methoden untersucht und mit Akteur_innen der Politik und Planung Interviews geführt. Indische Städte führen seit einigen Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität durch, unter anderem im Zuge der Smart Cities Mission. So sollen elektrische Hochbahnen und sichere Fußwege dafür sorgen, dass die städtische Bevölkerung auf öffentlichen und nichtmotorisierten Verkehr umsteigt. Malve Jacobsen hat ferner Prof. Porchelvan und Dr. Ganapathy, Kollegen des Vellore Institute of Technology, besucht und am Centre for Disaster Mitigation and Management einen Vortrag zur Vulnerabilität von Verkehrsinfrastrukturen gehalten. Mit Dr. Ganapathy kooperiert die AG Verne im internationalen Partnership Projekt ‘Appraising risk, past and present’


Three-year PhD scholarship: Doctoral Researcher (f/m) (Geography)

The international partnership “Appraising risk, past and present: Interrogating historical data to enhance understanding of environmental crises in the Indian Ocean World” hosted at the Indian Ocean World Centre at McGill University, Canada combines the expertise of several institutions with a focus on environmental risks in the Indian Ocean to (i) construct past-to-present patterns of human and environmental factors at work before, during, and following selected environmental crises; (ii) ascertain current and traditional perceptions of environmental risk and risk management; and (iii) use the results of this historical research to enhance current policies in this field. A sub-group within the international partnership led by Prof. Dr. Julia Verne at the University of Bonn particularly addresses the potential contribution of historical, ethnographic research to disaster response policy. As part of the international partnership the group is able to offer a PhD scholarship for a period of three years from Nov. 2019 – Oct. 2022 which will be jointly supervised by Prof. Dr. Julia Verne, University of Bonn, Germany and Prof. Dr. Brian Tomaszewski, Rochester Institute of Technology, USA.  

PDF Download for further information: click here 


DFG-Förderung

Die DFG hat den Projektantrag "Gecko Translokalität. Die Aushandlung sozialer und ökologischer Werte in Mensch-Tier-Beziehungen zwischen Deutschland und dem Indischen Ozean" von Lisa Krieg bewilligt. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren.


New seven-year $2,5million partnership grant ‘Appraising risk, past and present: Interrogating historical data to enhance understanding of environmental crises in the Indian Ocean World’

Prof. Dr. Julia Verne, in collaboration with Prof. Dr. Gwyn Campbell from McGill University in Montreal and an international team of scholars, has been awarded a $2,5m partnership grant funded by Canada’s Social Sciences and Humanities Research Council to shed light on how to better deal with the prediction and aftermath of environmental disasters in the Indian Ocean region, including tsunamis, volcanic eruptions and earthquakes.

The seven-year partnership entitled ‘Appraising risk, past and present: Interrogating historical data to enhance understanding of environmental crises in the Indian Ocean World’, which is anchored at the Indian Ocean World Centre at McGill University, will examine six of the greatest environmental crises dating back to the mid-sixth century, focusing in particular on their social, economic and political impacts.Drawing on historical insights, a major task will be to assist with the development of effective responses to environmental risks in the 21st Century.

Historians, social and environmental scientists, anthropologists, linguists and geographers from universities and research centres in Canada, Europe, Australia with partner organizations along the shores of the Indian Ocean will examine historical data in a bid to uncover patterns of natural hazards, and better understand how societies have adapted to disaster and risk across time and how this look at the past may enable us to formulate future solutions.

Julia Verne will lead a research team including Klaus Greve and the ZFL at the University of Bonn, Brian Tomaszewski from the Rochester Insitute of Technology, USA, Tina Comes from Delft University of Technology, Ganapathy Pattukandan Ganapathy from the Vellore Institute of Technology, India and the Indonesian Institute of Science (LIPI) in Jakarta. Their methodological focus will be to integrate historical (big) data with big data currently produced in social media etc. to nurture the link between geohumanities and disaster risk reduction.

Throughout the duration of the partnership a number of postgraduate students will be funded to undertake their thesis on related issues; PhD students will be recruited to investigate the potential of historical data for contemporary risk governance in the Indian Ocean and thus to focus on the translatability of historical information into current policies. One of five summer schools will be organized in Bonn, which – as the UN hub for sustainability – provides an ideal context to address such themes.

Overall, this partnerships will allow Julia Verne and her team to participate at the forefront of interdisciplinary research into the past, present and future of human-environment interaction in the Indian Ocean region.


NEUES DFG-NETZWERK „DIGITALE GEOGRAPHIEN – GEODATEN – CODE – GESELLSCHAFT“ MIT BETEILIGUNG VON JULIA VERNE

Seit Juni 2018 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein wissenschaftliches Netzwerk zum Thema „Digitale Geographien – Geodaten – Code – Gesellschaft“, an dem auch Julia Verne beteiligt ist.

Das Netzwerk hat sich zur Aufgabe gemacht, das Thema des digitalen Wandels in der deutschsprachigen Geographie voranzutreiben und als Forschungsfeld zu etablieren. Dies umfasst insbesondere drei inhaltliche Schwerpunkte: (1) die Weiterentwicklung gesellschaftstheoretischer Konzepte von Digitalisierungsprozessen, (2) die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Implikationen des digitalen Wandels sowie (3) die Erarbeitung von Methoden zur Erforschung digitaler Gegenstände.

Im Rahmen der Förderung werden in den kommenden drei Jahren insgesamt sechs Workshops an verschiedenen Standorten stattfinden. Das nächste Treffen wird am 8. und 9. November an der TU Wien organisiert, mit einem thematischen Fokus auf Fragen der Visualisierung geographischer Informationen. Weitere Informationen finden sich hier: http://digitale-geographien.de


Prof. Dr. Gwyn Campbell, Sprecher eines internationalen, interdisziplinären Partnership Grants, in dem Prof. Dr. Julia Verne ein Forschungsteam leitet, dass sich mit der Bedeutung historischer Daten für aktuelle risk governance im Indischen Ozean auseinandersetzt, ist nächste Woche zu Gast in unserer Arbeitsgruppe am GIUB und wird im Bonn Center for Dependency und Slavery Studies einen Vortrag halten. In diesem beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Formen von Sklaverei und Zwangsarbeit in Indischen Ozean und ihren Wechselwirkungen mit Migrationsprozessen und der Entstehung der Weltwirtschaft. Wir würden uns freuen, viele von Ihnen zu diesem Vortrag begrüßen zu können.

Download Flyer 


(Post-)Humanistischer Salon

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Keniabericht von Julian Rochlitz - 31.01.2018

Julian Rochlitz verbringt seit Mitte Oktober 2017 einen durch den DAAD geförderten, sechsmonatigen Forschungsaufenthalt in Kenia. Im Rahmen seiner Doktorarbeit zu Handy-gestützten Informationsdiensten in Agrarentwicklungsprojekten untersucht er während dieser Zeit den Fall einesWettervorhersagedienstes, über den Kleinbauern und -bäuerinnen in Westkenia Wettervorhersagen per SMS empfangen können. Während er der „Informationskette“ von Meteorologen über Entwicklungs-NGOs bis hin zu den Empfänger*innen folgt, untersucht er zwei Aspekte: Zum einen geht er der Frage nach, wie komplexe Wetterinformationen in 160 Zeichen kurze Nachrichten übersetzt werden. Zum anderen versucht er zu beleuchten, wie diese Informationen von Nutzer*innen interpretiert und mit bestehenden Praktiken der Wetterbeobachtung in Beziehung gesetzt werden und wie sie somit landwirtschaftliche Praxis anleiten. 


05.02.2018 - Workshop: "Thinking through wildness in the Anthropocene"
with Dr. Sara Asu Schroer

In this workshop we'd like to think through notions of wildness in the Anthropocene: how is wildness imagined, realized, and managed today? We'd like to talk about different concepts of wildness, and how they are entangled with societal processes, political agendas, and technological visions and possibilities. While untouched wildness is often an ideal and a goal shaping conservation policies, "wild" nature is simultaneously under strict regimes of control (control of gene-pools and studbooks in wildlife population management) and entangled with scientific interventions (de-extinction projects through genetic engineering). Such paradoxes and surprising entanglements are at the core of what we'd like to discuss.

Termin: Montag, 5.2.2018, 9:30 - 12:00 Uhr
Wo: Geozentrum, Meckenheimer Allee 176, Bonn, Ü7

Diskussionsgrundlage: 2 Texte, werden noch verschickt
Anmeldung: bis 1.2.2018 an [Email protection active, please enable JavaScript.]


30.06.2017 - Graduiertenfeier des International Joint Master's 

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JM2017-Graduiertenfeier 

JM2017-Graduiertenfeier_2 

Prof. Julia Verne, Leiterin des Joint Academic Board, hält eine Ansprache anlässlich der ersten Graduiertenfeier des Internationalen Joint Master of Science (UNU/GIUB). Danach erhalten 26 Graduierende aus 12 verschiedenen Ländern den 'Master of Science in Geography of Environmental Risk and Human Security'. Der General Anzeiger berichtet: link


23.5.2017 - Vorlesung

Julia Verne gab eine Präsentation zum Thema "Transregional entanglements: spatial connections beyond established metageographies" als Teil einer Vorlesungsreihe in Marburg.


12-13.5.2017 - Workshop Erlangen

Julia Verne, Lisa Krieg und Julian Rochlitz nahmen am Workshop 'Technologie, Gesellschaft und Raum im Reden über das "digitale Zeitalter"' teil.

Flyer


10. Mai 2017 - Podiumsdiskussion GIUB: Berufsbilder Geographie

Julia Verne was part of a panel discussion on job opportunities for geography graduates at the Praktikumsbörse of GIUB. She talked about her understanding and experience in following a career in academia.

Flyer


 4-5. Mai 2017 -  Konferenz in Frankfurt

Julia Verne präsentierte Ihr Projekt zu 'Smart Development' bei der Konferenz: Anthropology meets Pragmatist Philosophy: Anticipatory Knoweldge, Human Rights/Security, and Practices of Inquiry. Organisatoren waren Dr. James Thompson (Uni Frankfurt & MPIeR) & Dr. Sabine Mannitz (HSFK).


17.10.2016 - Blog for Transregional Research (TRAFO)

 
 “All Things Transregional?” in Konversation mit Julia Verne
 

Die Interviewreihe "All Things Transregional?" der Platform für Transregionale Forschung (TRAFO) befragte Julia Verne zu ihren Erfahrungen in Transregionaler Forschung und wichtigen Zunkunftsthemen. Was ist Transregionale Forschung? Wem nützt sie? Wo liegen ihre Grenzen? Die Antworten und die Diskussion können hier gelesen werden.

 

13.07.2016 - Vortrag 'Mittwochs im GIUB'

 

Smart Development? Neue Technologien/Geographien der Entwicklungsforschung

Diese Fragen wurde insbesondere vor dem Hintergrung des Arbeitsschwerpunktes zu Digitalen Geographien thematisieren und anhand konkreter Projektskizzen veranschaulicht. Diskussion zu aktuellen Fragen der Rolle neuer Informations- und Kommunikationstechnologien in/für die Entwicklungsforschung und -praxis wurden angeregt.
 

 

 02.06.2016 - Podiumsdiskussion
 
"Die Zukunft liegt in Afrika!" Herausforderungen für Wissenschaft und Praxis?
 
Laufende Debatten zu der Zukunft von Afrika zeichnen sich durch kontroverse Einschätzungen aus - zum einen Hoffnung auf linearen Fortschritt, zum anderen die Befürchtung einer Verlängerung postkolonialer Bedingungen. Welche wissenschaftlichen Fragen bilden sich in diesem Spannungsfeld und wie tragen Entwicklungsforschung und -praxis zu der Produktion dieser Zukunft bei? Prof. Dr. Julia Verne diskutiert mit Prof. Dr. Mathias Becker (Universität Bonn), Prof. Dr. Achim von Oppem (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Jakob Rhyner (UNU) und Prof. Dr. Joachim von Braun (ZEF), moderiert von Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn.
 

 

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