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Arbeitsgruppe Evers

Ökohydrologie und Wasserressourcenmanagement

  

 

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Team

 

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e.Wa

 

 

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Das Bild des Monats für Dezember zeigt Eisschollen auf der Elbe. Die Eisschollen auf dem Fluss bieten zwar einen schönen Anblick, sie können aber auch weitreichende Folgen haben. Kommt es infolge der Eisführung und einhergehenden Eisstau zu einem Hochwasser spricht man von einem Eishochwasser. Eisversetzungen führen dabei zu Durchflussbehinderungen und sorgen so für einen Anstieg des Wasserspiegels. Besonders an Bauwerken, wie Brücken und Deiche, können sich die Eisschollen verkanten und so den weiteren Abfluss blockieren, was den Wasserspiegel und den Druck auf das Bauwerk steigen lässt. Kommt es daneben noch zu einer Tauperiode kann es zu ungewöhnlich hohen Wasserständen kommen.

Dies war zum Beispiel 1784 am Rhein der Fall, als dieser in Köln einen Wasserspiegel von 13,55m Kölner Pegel (KP) erreichte. Damit lag der Wasserstand knapp 3m (!) über den Wasserständen der „Jahrhunderthochwasser“ 1993 und 1995 (10,63m KP und 10,69m KP). Bei dem Hochwasser starben tausende Menschen und hunderte Gebäude wurden zerstört.

 

In den letzten hundert Jahren fror der Rhein jedoch immer seltener zu. Grund dafür ist vor allem der Anstieg der Wassertemperatur infolge der Warmabwasserableitung von Kraftwerken. Durch diesen Temperaturanstieg ist auch ein weiteres Eishochwasser am Rhein sehr unwahrscheinlich geworden.

 

 

 

 

Ansprechpartner

Leiterin

Prof. Dr. Mariele Evers

 

Kontaktdaten


Frau Prof. Dr. Mariele Evers
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn
Büro: Meckenheimer Allee 172 (3. Stock)


E-Mail: mariele.evers[at]uni-bonn.de
Tel.: +49 (0)228 73-3526

 

 

 

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