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WiSe 2015/16

Lehrveranstaltungen


Bachelor

 

Modul 1: Einführung in die Physische Geographie

 

Physische Geographie Basis

Nr.: 641031000        Vorlesung     4.0 SWS

Dozent: Prof. Dr. Bernd Diekkrüger; Prof. Dr. Jürgen Herget; Prof. Dr. Jörg Löffler; Prof. Dr. Lothar Schrott

Mi. 10 (c.t.) bis 12 woech, Alfred-Philippson-Hörsaal
Do. 10 (c.t.) bis 12 woech, Alfred-Philippson-Hörsaal

Es werden die Grundlagen der Physischen Geographie dargeboten. Am Ende der Vorlesung steht eine Klausur.

Pflichtveranstaltung im Bachelor-Studiengang Geographie.

 

Master

 

Modul 1: Aktuelles Forschungsspektrum

 

Aktuelle Entwicklungen in der Hydrologie

 

Nr.: 641081101                      Seminar          2.0 SWS

Dozent: Prof. Dr. B. Diekkrüger

Mo. 12 (c.t.) bis 14 woech ab 26.10.15; Ü II

Wasserquantität und Wasserqualität, Hochwasser und Niedrigwasser sowie Wasserressourcenmanagement sind seit Jahrzehnten im Fokus der Hydrologie.

Aber welche Themen werden aktuell diskutiert? Wo sind die derzeitigen Schwerpunkte in der angewandten Forschung und der Grundlagenforschung. Wo sind Lücken im derzeitigen Wissen bzw. in der Anwendung vorhandenen Wissens, insbesondere wenn man an die Auswirkungen des Globalen Wandels denkt?

In diesem Seminar werden aktuelle Fragen der Hydrologie mit einem Fokus auf die Prozesse, deren Erfassung und Analyse behandelt werden, wobei methodische Aspekte eine große Rolle spielen. Anhand aktueller Forschungsprogramme wird der derzeitige Stand der Forschung reflektiert und Defizite dargestellt.

Anforderungen:

Aktive und regelmäßige Teilnahme, Präsentation, schriftliche Ausarbeitung

Das Seminar findet auf Deutsch statt, Vorträge und Hausarbeit können auf Wunsch aber auch in Englisch gehalten bzw. abgegeben werden.

Modul 2: Forschungsmethoden

 

Methoden der Landschaftsbewertung

 

Nr.: 641082204                      Seminar          2.0 SWS

Dozent: Prof. Dr. B. Diekkrüger

Do. 12 (c.t.) bis 14 woech ab 29.10.15; Ü I (Meckenheimer Allee 176)

Landschaftsbewertung: Ermittlung der Bedeutung und des Wertes eines konkreten Landschaftsraumes für die Nutzung durch den Menschen. Zur Objektivierung einer solchen Aussage sind umfassende naturwissenschaftliche bis sozioökonomische Überlegungen notwendig. Landschaftsbewertung ist stark anwendungsbezogen. Die Auswahl dieser Bewertungsverfahren richtet sich nach den zu Grunde gelegten Kriterien, welche wiederum durch das Untersuchungsziel und die verfügbaren Informationen vorgegeben sind. Aus Zeit- und Kostengründen muss sich eine Landschaftsbewertung v.a. auf aufbereitete Daten stützen (http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/landschaftsbewertung/9190)

Ziel dieses Seminar ist es, sich mit Methoden der Landschaftsanalyse und der Landschaftsbewertung auseinanderzusetzen. Hierzu werden Konzepte zu Skalen und Dimensionen, zur Landschaftsstruktur und Landschaftsfunktion etc. erläutert und diskutiert.

Es wird eine Einführung in computergestützte Methoden der Landschaftsbewertung gegeben und diese Methoden anhand konkreter Beispiele exemplarisch eingeübt.

Anforderungen:

Aktive und regelmäßige Teilnahme, Anfertigung von Übungsaufgaben, Präsentation, schriftliche Ausarbeitung

Das Seminar findet auf Deutsch statt, Vorträge und Hausarbeit können auf Wunsch aber auch in Englisch gehalten bzw. abgegeben

Formal:

Es findet keine Vorbesprechung statt. Ich werde Sie per Email über weitere Dinge informieren. Lesen Sie bitte daher auch Ihre Emails.

Voraussetzung

Grundlegende Kenntnisse von Geographischen Informationssystemen sowie von Statistik werden vorausgesetzt.

 

Modul 3c: Vertiefung I – Umweltsysteme im Wandel

 

Wasserressourcenmanagement

 

Nr.: 641083302                      Seminar          4.0 SWS

Dozent: Prof. Dr. B. Diekkrüger, Prof. Dr. M. Evers

Do. 8 (c.t.) bis 12 woech ab 29.10.15; Ü IV

Das Seminar besteht aus zwei Teilen: (1) Water quality and Water Quantity in a Changing World und (2) Eco-Hydrology and Water Resources Management:

(1) Water quality and Water Quantity in a Changing World - Natürliche und anthropogene Veränderung hydrologischer Systeme in Raum und Zeit

Inhalt:

Das hydrologische System unterliegt vielfachen Einflussfaktoren, die auf den unterschiedlichen Raum- und Zeitskalen agieren. Die hydrologischen Prozesse weisen somit eine große Dynamik auf. Kann man unterscheiden zwischen kurzfristigen Veränderungen und langfristigen Trends? Wie sind Veränderungen in den Einflussfaktoren wie beispielsweise im Klima zu bewerten? Können die Auswirkungen dieser Veränderungen vorhergesagt werden? Wie stark wirken sich anthropogene Veränderungen verglichen mit der natürlichen Variabilität aus?

Im Rahmen des Masterseminars wird versucht, die Dynamik verschiedener hydrologischer Prozesse zu verstehen und zu analysieren und deren Variabilität auf den verschiedenen Raum- und Zeitskalen zu quantifizieren. Neben den eigentlichen hydrologischen Prozessen wie Hoch- und Niedrigwasser, Bodenwasserdynamik etc. werden auch die Auswirkungen auf den Stoffhaushalt (Stoffdynamik in Boden und Grundwasser, CO2, Bodenerosion, etc.) betrachtet.

Neben dem Prozessverständnis steht die Analyse der Auswirkung des Globalen Wandels auf die Wasser- und Stoffflüsse im Mittelpunkt des Interesses. 

(2) Eco-Hydrology and Water Resources Management – Steuerung der Ressource Wasser im nationalen und internationalen Kontext

Inhalt:

Wasserressourcen werden von vielfältigen Anforderungen und im Wandel befindlichen Prozessen beeinflusst (s. Teil 1 des Seminars). Für eine nachhaltige Sicherung der Wasserressourcen sowie wasserbezogener Ökosysteme ist die Frage der Water Governance zentral. Daher wird im Seminar analysiert, wie und durch wen Wasserressourcenmanagement gesteuert wird, wie wasserbezogene Ökosysteme gesichert und entwickelt werden können und welche rechtlichen Instrumente, Planungsmechanismen und Akteure dafür relevant sind. Gleichzeitig gilt es verschiedene Konzeptdiskurse wie z.B. das des nachhaltigen Wassermanagements, des Integrierten Wasserressourcenmanagement oder der Ökosystemleistungen kennen zu lernen sowie charakteristische Nutzungskonflikte zu beleuchten. Weiterer Aspekt sind Rückkopplungsmechanismen von Entscheidungen und Bewirtschaftungsformen auf die öko-hydrologischen Prozesse. Der Einsatz von Prognose- und Planungsinstrumenten sowie Synergien zwischen verschiedenen Planungs- und Fachgebieten wie z.B. Naturschutz oder Raumplanung diskutiert. Anhand von Praxisbeispielen werden die erworbenen Kenntnisse vertieft.

Anforderungen:      

Aktive und regelmäßige Teilnahme, Präsentation (einzeln oder in Gruppen), schriftliche Ausarbeitung

Das Seminar findet auf Deutsch statt, Vorträge und Hausarbeit können auf Wunsch aber auch in Englisch gehalten bzw. abgegeben werden.

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