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WiSe 2014/15

Lehrveranstaltungen

 

Bachelor

 

Modul 1: Physische Geographie Basis

 

Einführung in die Physische Geographie

 

Nr.: 641001100          Vorlesung       6.0 SWS

Dozenten: Prof. Dr. Lothar Schrott; Prof. Dr. Bernd Diekkrüger; Prof. Dr. Jürgen Herget ; Prof. Dr. Jörg Löffler

Di. 10 (c.t.) bis 12, Meckenheimer Allee 166 - Alfred-Philippson-Hörsaal
Mi. 10 (c.t.) bis 12, Meckenheimer Allee 166 - Alfred-Philippson-Hörsaal
Do. 10 (c.t.) bis 12, Meckenheimer Allee 166 - Alfred-Philippson-Hörsaal

Es werden die wichtigsten Grundlagen der Physischen Geographie dargeboten. Am Ende der Vorlesung steht eine Klausur.
Pflichtveranstaltung im Bachelor-Studiengang Geographie. Insgesamt 6-stündig.

Prüfungen / Module: 641301100 B1 SL1 Phys.Geogr. Basis

 

Modul 6: Methoden Basis I

 

Statistische Arbeitsmethoden in der Geographie

 

Nr.: 641006200                      Vorlesung       2.0 SWS

Bemerkung: zusätzlich 2-stündiges Tutorium nach Zuteilung
Dozenten: Prof. Dr. Bernd Diekkrüger
Belegungsfrist: Anmeldephase Vorlesungen Geogr. 01.10.2013 - 20.10.2013

 

Nachbelegung Geogr. 01.11.2013 – 30.11.2013

Di. 12 (c.t.) bis 14, Meckenheimer Allee 166 - Alfred-Philippson-Hörsaal

 

Nach einer Einführung in die Stellung und Funktion statistischer Verfahren im Rahmen des empirischen Forschungsprozesses werden in einem systematischen Durchgang die Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung auf geographische Fragestellungen vermittelt. Das Programm endet mit einer Einführung in die Verfahren der Korrelations- und Re­gressionsrechnung.

 

Prüfungen / Module: 641306201 B6 SL2_1 Methoden Basis I

 

Modul 8: Methoden Aufbau

 

Methoden der empirischen Sozialforschung

 

Nr.: 641008210                      Seminar          2.0 SWS    


Dozent:                      Katrin Gleisberg-Gerber
Belegungsfrist:          30.06.2014 – 03.07.2014

 

Nachbelegung Geogr. 13.10.2014 – 26.10.2014

Mi. 14 (c.t.) bis 16 Uhr, Meckenheimer Allee 166 - Ü VI

 

Im Seminar wird mit Texten und Übungen bzw. Anwendungsbeispielen ein Überblick über die Möglichkeiten und die Grenzen empirischer Sozialforschung erarbeitet.

Ziel des Seminars ist es, empirische Untersuchungen nachzuvollziehen und kritisch zu beurteilen um Anhaltspunkte für die Herangehensweise an eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu gewinnen. Dabei stehen die diversen Aspekte beim Ablauf wissenschaftlicher Forschungsprozesse sowie quantitative und qualitative Datenerhebungsmethoden im Mittelpunkt.

 

 

Master

 

Modul 2: Forschungsmethoden

 

Methoden der Grundwassermodellierung

 

Nr.: 641082202                      Seminar          2.0 SWS

 

Dozent:                       Prof. Dr. B. Diekkrüger

Belegungsfrist:          06.10.2014 – 08.10.2014

 

Nachbelegung Geogr. 13.10.2014 – 26.10.2014

 

Mo. 10 (c.t.) bis 12 Uhr, Meckenheimer Allee 176, Ü I

 

Computermodelle sind Werkzeuge, mit denen Daten analysiert, Theorien und Hypothesen getestet und Voraussagen gemacht werden können. Für fast alle Bereiche der Physischen Geographie wurden und werden solche Modelle entwickelt und regelmäßig angewendet. Als Beispiele können hier Bodenerosionsmodelle, hydrologische Modelle, mikroklimatische Modelle, Hangrutschungsmodelle etc. genannt werden.

In diesem Seminar werden alle Aspekte der Umweltmodellierung mit einem konkreten Modell vertieft behandelt. Hierzu zählen Datenbeschaffung, Modellentwicklung, Kalibrieren, Validieren eines Modells, Sensitivitätsanalysen, Unsicherheitsanalysen etc. Gewählt wurde das Grundwassermodell MODFLOW mit der Benutzeroberfläche PMWIN, da dieses einfach zu erlernen ist, komplexe Untersuchungen erlaubt und auch in der Praxis verwendet wird.

Das Seminar wird sowohl inhaltliche (Prozesse im Grundwasser) als auch methodische Aspekte (Modellierung) behandeln. Die TeilnehmerInnen werden mit dem Modell arbeiten und Übungsaufgaben bearbeiten. Die hier gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auf Umweltmodellierung  im Allgemeinen übertragen.

 

Anforderungen: Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit

Leistungsnachweis: Ausarbeitung und Präsentation einer Übungsaufgabe zur Bewertung.

Formal: Es findet keine Vorbesprechung statt. Ich werde Sie per email über weitere Dinge informieren. Lesen Sie bitte daher auch Ihre Emails. Dieses Seminar wird in Deutsch abgehalten. Dier verwendete Software ist jedoch in Englisch dokumentiert. Die Ausarbeitung der Übungsaufgabe kann sowohl in Deutsch als auch in Englisch erfolgen.

 

 

Modul 3: Vertiefung I

 

Water resource management in a changing world

 

Nr.: 641083301          Seminar          4.0 SWS

 

Dozenten:                   Prof. Dr. Bernd Diekkrüger, Prof. Dr. Mariele Evers

Belegungsfrist:           06.10.2014 – 08.10.2014

 

Nachbelebung Geogr. 13.10.2014 – 26.10.2014

 

Do. 8 (c.t.) bis 12 Uhr, Meckenheimer Allee 166, Ü IV

 

Das Seminar besteht aus zwei Teilen:

(1) Water quality and Water Quantity in a Changing World und (2) Water Resources Management

 

(1)    Water quality and Water Quantity in a Changing World - Natürliche und anthropogene Veränderung  hydrologischer Systeme in Raum und Zeit

 

Inhalt:

Das hydrologische System unterliegt vielfachen Einflussfaktoren, die auf den unterschiedlichen Raum- und Zeitskalen agieren. Die hydrologischen Prozesse weisen somit eine große Dynamik auf. Kann man unterscheiden zwischen kurzfristigen Veränderungen und langfristigen Trends? Wie sind Veränderungen in den Einflussfaktoren wie beispielsweise im Klima zu bewerten? Können die Auswirkungen dieser Veränderungen vorhergesagt werden? Wie stark wirken sich anthropogene Veränderungen verglichen mit der natürlichen Variabilität aus?

Im Rahmen des Masterseminars wird versucht, die Dynamik verschiedener hydrologischer Prozesse zu verstehen und zu analysieren und deren Variabilität auf den verschiedenen Raum- und Zeitskalen zu quantifizieren. Neben den eigentlichen hydrologischen Prozessen wie Hoch- und Niedrigwasser, Bodenwasserdynamik etc. werden auch die Auswirkungen auf den Stoffhaushalt (Stoffdynamik in Boden und Grundwasser, CO2, Bodenerosion, etc.) betrachtet.

Neben dem Prozessverständnis steht die Analyse der Auswirkung des Globalen Wandels auf die Wasser- und Stoffflüsse im Mittelpunkt des Interesses.

 

(2)    Water Resources Management – Steuerung der Ressource Wasser im nationalen und internationalen Kontext

 

Inhalt: 

Wasserressourcen werden von vielfältigen Anforderungen und im Wandel befindlichen Prozessen beeinflusst (s. Teil 1 des Seminars). Für eine nachhaltige Sicherung der Wasserressourcen ist die Frage der Water Governance zentral. Daher wird im Seminar analysiert, wie und durch wen Wasserressourcenmanagement gesteuert wird, welche rechtlichen Instrumente, Planungsmechanismen und Akteure relevant sind. Gleichzeitig gilt es verschiedene Konzeptdiskurse wie z.B. das des nachhaltigen Wassermanagements oder des Integriertes Wasserressourcenmanagement kennen zu lernen sowie charakteristische Ressourcenkonflikte zu beleuchten. Weiterer Aspekt sind Rückkopplungsmechanismen von Entscheidungen und Bewirtschaftungsformen auf die hydrologischen Prozesse.

Der Einsatz von Prognose- und Planungsinstrumenten wird behandelt und mögliche Entscheidungskriterien für Konfliktsituationen diskutiert. Anhand von Praxisbeispielen werden die erworbenen Kenntnisse vertieft.

 

Anforderungen: Aktive und regelmäßige Teilnahme, Präsentation (einzeln oder in Gruppen). Schriftliche Ausarbeitung.

Das Seminar findet auf Deutsch statt, Vorträge und Hausarbeit können auf Wunsch aber auch in Englisch gehalten bzw. abgegeben werden.

 

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