Am 14. Januar fand am Geographischen Institut das zweite Research Café statt. Diesmal stand das Thema kooperative Forschungs- und Verbundprojekte im Vordergrund. Ziel der Veranstaltung war es, den Mitarbeiter*innen am Institut Wissen über die deutsche Forschungslandschaft im Hinblick auf das Einwerben groß angelegter Drittmittelforschung bereitzustellen und gemeinsam über Potenziale und Herausforderungen für die Geographie bei der Konzeption und Einwerbung von kooperativen Forschungsprojekten (z.B. Sonderforschungsbereiche bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)) zu sprechen.
Zu diesem Zweck wurden drei Gäste mit ausgewiesener Expertise in diesem Feld eingeladen, ihre Erfahrung und ihr Wissen mit den Mitarbeiter*innen am Geographischen Institut zu teilen. Prof. Dr. Wulf Amelung (Universität Bonn) referierte über die Struktur von großen Verbundprojekten (SFB, SPP) bei der DFG und worauf es im gesamten Prozess von der Konzeption bis zur Antragsstellung zu achten gilt. Prof. Dr. Detlef Müller-Mahn (Universität Bonn) teilte seine Erfahrungen im Hinblick auf den Sonderforschungsbereich „Rural Africa“ am GIUB, der sich inzwischen erfolgreich in der dritten Phase befindet. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Boris Braun (Universität Köln), der aus der Gutachterperspektive der DFG die Geographie repräsentiert. Er sprach über wichtige Aspekte, die bei der Begutachtung von Projektanträgen eine Rolle spielen und worauf es aus geographischer Perspektive besonders zu achten gilt.
Im Anschluss an die Vorträge gab es im neuen Mitarbeitendenraum (Gelber Saal) ein Get Together, bei dem über mögliche Ideen für zukünftige Projektvorhaben am GIUB diskutiert werden konnte.