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Aktuelles Programm

 

Alle Veranstaltungen beginnen, so weit nicht anders angegeben, um 18 Uhr c.t. im Alfred-Philippson-Hörsaal des Geographischen Instituts der Universität Bonn, Meckenheimer Allee 166.



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Vorträge im Wintersemester 2017/18

 

Mehr als nur Klimawandel -

wie der Mensch den globalen Wasserkreislauf beeinflusst

 

Der Mensch greift massiv in den Wasserkreislauf ein. Wasserentnahme für Bewässerung, Staudammbau für die Erzeugung von Energie und Ausbau der Fließgewässer für die Schiffbarkeit sowie der Landnutzungswandel beeinflussen die hydrologischen Prozesse signifikant. Die Folgen sind oft nicht nur lokal sondern auch regional oder sogar global spürbar. So können beispielsweise großräumige Bewässerungssysteme und Staudammbauten das regionale Klima und damit sowohl den Niederschlag als auch die Verdunstung beeinflussen. Diese Eingriffe können die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels verstärken oder abschwächen, was zu großräumigen Dürren oder Hochwassergefahren führt. Allerdings wird die Bewertung der anthropogenen Beeinflussung durch die komplexen Rückkopplungen in dem hydrologischen System erschwert. Der Vortrag zeigt an Beispielen aus verschiedenen Erdteilen, wie der Mensch in den globalen Wasserkreislauf eingreift und welche Folgen diese Eingriffe haben. 

 

  • 18.10.2017, 18:15 Uhr

Prof. Dr. Bernd Diekkrüger, Bonn

Antropogene Beeinflussung hydrologischer Systeme - Einführung und Überblick

Der Mensch greift massiv in den Wasserkreislauf ein. Wasserentnahme für Bewässerung, Staudammbau für die Erzeugung von Energie und Ausbau der Fließgewässer für die Schiffbarkeit sowie der Landnutzungswandel beeinflussen die hydrologischen Prozesse signifikant. Die Folgen sind oft nicht nur lokal sondern auch regional oder sogar global spürbar. So können beispielsweise großräumige Bewässerungssysteme und Staudammbauten das regionale Klima und damit sowohl den Niederschlag als auch die Verdunstung beeinflussen. Diese Eingriffe können die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels verstärken oder abschwächen, was zu großräumigen Dürren oder Hochwassergefahren führt. Allerdings wird die Bewertung der anthropogenen Beeinflussung durch die komplexen Rückkopplungen in dem hydrologischen System erschwert. Der Vortrag zeigt an Beispielen aus verschiedenen Erdteilen, wie der Mensch in den globalen Wasserkreislauf eingreift und welche Folgen diese Eingriffe haben.

 

  • 15.11.2017, 18:15 Uhr

Prof. Dr. Jakob Rhyner, Bonn

Risiken und Chancen im weltweiten Umgang mit dem Wasser

Wasser ist bei uns selten ein Thema, weil es fast immer in der gewünschten Menge und in guter Qualität sprudelt. Das war nicht immer so; und es ist in vielen Regionen der Welt auch heute nicht so. – Der Vortrag beleuchtet gegenwärtige und zukünftige Risiken der Wasserversorgung aus internationaler Sicht und zeigt auf, wie die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen mit diesen Problemen umgehen und welche Möglichkeiten sich bieten.  

 

  • 13.12.2017, 18:15 Uhr

Prof. Dr. Mariele Evers, Bonn

Hochwasserrisiko. Relevanz - Management - Herausforderungen

Hochwasser gehört zu den häufigsten Naturgefahren der Welt mit hohen Schadenspotenzialen. In den letzten zwei Jahrzehnten findet in Deutschland und Europa ein Paradigmenwechsel vom Hochwasserschutz hin zum Hochwasserrisikomanagement statt, da ein absoluter Hochwasserschutz weder technisch machbar noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Hochwassermanagement ist ein Querschnittsthema, das heißt es betrifft viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, der Verwaltungsbereiche sowie der Forschung. Das stellt den Umgang mit der Thematik und das Management vor besondere Herausforderungen. 

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Relevanz des Themas auf globaler, regionaler und lokaler Ebene, stellt das System des Hochwasserrisikomanagements in Europa und Deutschland vor und zeigt Herausforderungen auf.

 

  • 20.12.2017, 18:15 Uhr

Studierende des Geographischen Instituts, Bonn

Exkursionsbericht: Große Exkursion Irland

Irland ist nicht nur für einzigartige Landschaften bekannt, sondern auch für seine wechselvolle Geschichte, insbesondere nach den Bürgerkriegsjahren 1922/23. Migrationsgeschichte, wirtschaftliche Krisen und Aufschwung zum sogenannten Celtic Tiger sowie Folgen der Rezession 2008 prägen das Land bis heute. Trotz langjähriger EU-Mitgliedschaft besteht noch immer eine enge Verbindung zum Vereinigten Königreich, was den bevorstehenden Brexit zu einer besonderen Herausforderung macht.

Die Exkursion führte sechzehn Studierende unter der Leitung von Frau Prof. Klagge von Dublin über Kilkenny und Cork bis nach Killarney und Ennis an der Westküste, wobei verschiedene Themen zur Sprache kamen. Neben der Bedeutung von Direktinvestitionen und Tourismus wurden infrastrukturelle und umweltpolitische Aspekte betrachtet; ebenso wurden Demographie und Migration, Stadtentwicklung und Arbeitsmarktpolitik, Finanzkrise und Austeritätspolitik beleuchtet. Aufschluss gaben neben Expertengesprächen, Stadttouren und Kartierungen auch Wanderungen und Unterhaltungen in Pubs.

 

  • 31.01.2018, 18:15 Uhr

Dr. Marianela Fader, Koblenz

Virtuelle Land- und Wasserflüsse durch den internationalen Handel von landwirtschaftlichen Produkten

Der internationale Handel landwirtschaftlicher Güter ist implizit ein virtueller Handel der Land- und Wasserressourcen, die für die Produktion der Handelsware verbraucht wurden. Der Vortrag stellt drei Studien vor und zwar a) die Analyse der Wasserproduktivität für die heutige und zukünftige landwirtschaftliche Produktion; b) die umfassende Untersuchung des internationalen virtuellen Land- und Wasserhandels sowie Wasserfußabdrücke; c) die Analyse von heutigen und zukünftigen Abhängigkeiten von externen Land- und Wasserressourcen.

Die Untersuchungen zeigen u.a., dass Klimawandel die Land- und Wasserproduktivität verändern wird, dass höhere CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre einen sogenannten Düngungseffekt für Pflanzen bewirken, dass der im eigenen Land verbrauchte Wasseranteil in nahezu jedem Land größer als der externe Anteil ist, dass der internationale Handel zur Einsparung von Wasser und Land führt, aber mit Abhängigkeiten verbunden ist, die in der Zukunft zwangsläufig zunehmen werden.

 

 

Für den offiziellen Programm-Flyer zum Ausdruck klicken Sie hier.

 

Die Vorträge finden jeweils im Alfred Philippson Hörsaal des Geographischen Instituts der Universität Bonn (Meckenheimer Allee 166) statt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist für Mitglieder der Bonner Geographischen Gesellschaft frei. Nichtmitglieder zahlen 3,00 Euro, Schüler und Studierende 2,00 Euro an der Abendkasse. Für Schulklassen und deren Lehrpersonal ist nach vorheriger Anmeldung der Eintritt frei.

 

 

Kontakt

BONNER GEOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT e.V.
Geographisches Institut der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn

 

Vorstand

Vorsitzender: Prof. Dr. Winfried Schenk

Stellvertretender Vorsitzender: Arnulf Marquardt-Kuron

Geschäftsführer: Dr. Jan-Erik Steinkrüger

Beisitzer: Adelheit Farid, Marcus Mogk

 

Telefon: +49 (0)228 73-5871 (Vors.), 73-3690 (GF)
Fax: +49 (0)228 73-7650
E-Mail: bgg@giub.uni-bonn.de


Bankverbindung:

Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Kto.-Nr. 67959

Eintritt
Studenten: 2 Euro
Nichtmitglieder: 3 Euro
Freier Eintritt für Mitglieder sowie angemeldete Schulklassen und begleitende Lehrkräfte

 

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