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Sonderforschungsbereich “Future Rural Africa” feiert Eröffnung

 

SFB ERÖFFNUNG.jpgAm 9. April nahm der Sonderforschungsbereich „Future Rural Africa – Future-making and social-ecological transformation“ offiziell seine Arbeit auf und begrüßte die neuen Doktorandinnen und Doktoranden mit einem Festsymposium. An der Veranstaltung im Universitätsclub Bonn nahmen zahlreiche Gäste von verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen, Einrichtungen der Forschungsförderung und der Entwicklungszusammenarbeit teil. Die beiden Rektoren der Universitäten Bonn und Köln, Michael Hoch und Axel Freimuth, bekräftigten die engen Kooperationsbeziehungen zwischen den benachbarten Universitäten, die diesen SFB tragen. Der Einführungsvortrag von Detlef Müller-Mahn und Julia Verne vermittelte die Kerngedanken des  auf zwölf Jahre angelegten Verbundprojektes in Kenia, Tansania, und Namibia. Die anschließenden Keynote-Vorträge stellten unterschiedliche Perspektiven auf „Future Rural Africa“ dar. Der Beitrag des Soziologen Elisio Macamo aus Basel konfrontierte das Konsortium mit kritischen Fragen aus postkolonialer Perspektive. Der Vortrag von Jakob Rhyner, Vize-Rektor der Universität der Vereinten Nationen, richtete den Blick auf die „Realitäten“ der aktuellen Situation im subsaharischen Afrika, und abschließend befasste sich Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn, mit der Rolle des afrikanischen Kontinents bei der Suche nach Lösungen für globale Zukunftsfragen. Was aus dem Kontrast der verschiedenen Beiträge deutlich wurde: Der SFB bewegt sich in einem spannungsreichen und deshalb wissenschaftlich überaus spannenden Feld. Das Festsymposium bildete dafür einen hoffnungsvollen Auftakt.


Mehr Informationen zum SFB „Future Rural Africa“ finden sich auf der Webseite www.crc228.de.

Foto: Patrick Augenstein/CRC228

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