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22.09.21

Vor dem Start in das Wintersemester: Digitaler Geographiekongress #GeoWoche2021

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Die Schwerpunktthemen der #GeoWoche2021 sind mehr als aktuell: Covid-19 und der Klimawandel werden besonders in den Fokus genommen. Die Veranstaltung bietet nicht nur dem beruflichen Fachpublikum und Geo-Studierenden Möglichkeiten zum Austausch, sondern soll auch einer interessierten Öffentlichkeit den Zugang zu geographischen Themen erleichtern. Als Ersatz für den auf 2023 verschobenen traditionellen Deutschen Kongress für Geographie findet vom 5. bis 9. Oktober 2021 diese virtuelle Veranstaltung für die gesamte geographische Community statt.

Tagebau_colourbox.de_Michael Zech.jpgDie thematischen Schwerpunkte sind alternativlos für die Geographie. Die jüngste meteorologische Ausnahmesituation, die zur klimatischen Regel zu werden droht, wird begleitet vom Grundrauschen der Covid-Pandemie. Bei der geographischen Analyse müssen Covid-19 und der Klimawandel deshalb möglichst auch gemeinsam gedacht werden. Der „Thementag Klimakrise“ am Donnerstag, 7. Oktober, rückt diese zentrale Herausforderung für die Zukunft der Menschheit auf allen räumlichen Betrachtungsebenen in den Mittelpunkt der #GeoWoche2021.

Der Frage, welche Lehren wir aus dem Umgang mit der Corona-Pandemie für den UmCovid-19_colourbox.de.jpggang mit der Klimakrise ziehen können, widmet sich die zentrale Podiumsdiskussion an diesem Thementag. Auf dem Podium diskutieren Elke Hertig, Professorin für regionalen Klimawandel und Gesundheit (Universität Augsburg), Thomas Loster, Dipl. Geograph (ehemals Munich Re), Luisa Neubauer, Klimaaktivistin (Fridays for Future), und Patrick Sakdapolrak, Professor für Bevölkerungsgeographie und Demographie (Universität Wien). Die Diskussion wird vom Wissenschaftsjournalisten und Geographen Gábor Paál moderiert und richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler*innen und eine breite Öffentlichkeit.

Eine ganze Reihe von weiteren Veranstaltungen beschäftigt sich mit Teilfragen auf unterschiedlichen räumlichen Skalen und wenn immer wieder an vielen Stellen des Programms der Versuch unternommen wird, beide Krisen zusammenzuführen, so geschieht dies aus einem durchweg verantwortungsbewussten Selbstverständnis der Geographie, von Geographinnen und Geographen, ohne zu leugnen, dass die Zusammenhänge in der Realität noch wesentlich komplexer sind und eben auch das Handeln der einzelnen Menschen und der Gesellschaft miteinbeziehen. Den Faktor Mensch angesichts der elementaren Krisen, Katastrophen und Krankheiten mitzudenken, gehört zu den Stärken der Geographie, die auch im Veranstaltungsprogramm der #GeoWoche2021 ihren Ausdruck finden.

Alle Veranstaltungen finden sich in der Programmübersicht, ergänzt durch die dazugehörigen Abstracts: Programmübersicht.pdf (uni-passau.de)

Die kostenlose Anmeldung zur #GeoWoche 2021 erfolgt über dieses Anmeldformular: #GeoWoche2021 • Universität Passau (uni-passau.de)

Bildquellen:  Banner_GeoWoche2021 Foto: Nina Voshage; Covid-19 Foto: colourbox.de; Tagebau Foto: colourbox.de / Michael Zech

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