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Datum: 04.06.2018

SFB/TRR 228: Startschuss für „Future Rural Africa“ in Namibia

Mit einem Workshop inmitten der Zambezi-Region im nordöstlichen Namibia nahm der Sonderforschungsbereich (SFB) 228 „Future Rural Africa“ offiziell seine Arbeit im südlichen Afrika auf. Die Veranstaltung mit etwa 80 Teilnehmenden fand am 14.-15. Mai in Katima Mulilo auf dem Campus der Partneruniversität des SFB statt, der University of Namibia. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Prorektors der Universität von Namibia, Prof. Dr. Kenneth Matengu, und des Gouverneurs der Zambezi-Region.
Gruppenfoto IGU Windhoek.jpgAls Gäste nahmen außer den wissenschaftlichen Kooperationspartnern auch zahlreiche Fachleute von Entwicklungs- und Naturschutzorganisationen teil. Der Fokus des auf zwölf Jahre angelegten Verbundprojektes richtet sich auf den in Namibia gelegenen Teil der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA), einem Schutzgebiet von der Größe Frankreichs. In die Forschung einbezogen werden u.a. nationale Institutionen wie das Ministry of Environment and Tourism of Namibia (MET), Naturschutzorganisationen wie WWF und Integrated Rural Development and Nature Conservation (IRDNC), und Entwicklungsorganisationen wie GIZ und KfW.

Gruppenfoto CRC Katima.jpgKleingruppenarbeit CRC Katima.jpgIn dem Workshop wurden nach einem Einführungsvortrag des SFB-Sprechers Prof. Müller-Mahn die einzelnen Teilprojekte vorgestellt und mit den lokalen Fachleuten diskutiert. Auf dieser Grundlage konnten die Arbeiten für die kommenden Jahre mit den Partnern in Namibia abgestimmt und in konkrete Forschungsplanungen übersetzt werden. Es wurde deutlich, dass bei den verschiedenen Beteiligten durchaus unterschiedliche Erfahrungen und Erwartungen aufeinandertreffen. Der SFB bewegt sich in einem spannungsreichen Feld, das aber gerade deshalb auch wissenschaftlich besonders spannend erscheint. Die afrikanischen Partner sind an der Forschungsperspektive auf „Future-making and social-ecological transformation“ besonders interessiert. Dies zeigte sich auch auf einer gleich anschließend an den SFB-Workshop in der Hauptstadt Windhoek abgehaltenen Konferenz der International Geographical Union (IGU), wo das SFB-Konzept ebenfalls auf großes Interesse stieß.

Für die wissenschaftlichen Mitglieder des SFB und insbesondere für die 14 Doktorandinnen und Doktoranden und Post-Doktoranden, die in Namibia arbeiten, war der Workshop zugleich auch der erste Auftakt ihrer anstehenden Feldforschung. Der SFB „Future Rural Africa“ arbeitet außer in Namibia auch in Kenia und Tansania zum Thema Future-making und sozialökologische Transformation. Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf der Website www.futureruralafrica.de
 
Foto 1: UNAM
Foto 2 und 3: CRC Katima
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