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Datum: 27.10.2021

Profilschwerpunkt Wasser am GIUB wieder in voller Besetzung - Professor Dr. Julian Klaus an GIUB berufen

Barbara Frommann.jpgMit der Besetzung der Professur für Hydrologie durch Prof. Dr. Julian Klaus zum Start des Wintersemesters ist der Profilschwerpunkt nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Bernd Diekkrüger wieder komplett. Während Prof. Klaus sich u.a. mit Hydrologischer Prozessforschung und Modellierung beschäftigt, deckt die zweite Professur im Schwerpunkt mit Prof. Dr. Mariele Evers die Ökohydrologie und das Wasserressourcenmanagement ab.

Die akademische Karriere von Herrn Klaus führte von Freiburg über München nach Luxemburg. Er forschte ab 2013 am Luxembourg Institute of Science and Technology und erhielt 2018 die Autoristation à Diriger des Recherches an der Universität Luxemburg, bevor der Ruf nach Bonn erfolgte. Zuhause fühlt sich Herr Klaus im gesamten Umfeld hydrologischer Prozesse, der Isotopen- und der Ökohydrologie. Das Methodenspektrum wird allgemein von der hydrologischen Modellierung bestimmt und tangiert somit die Mathematik, Statistik und GIS. Die regionalen Schwerpunkte ergänzen die bisherigen Forschungs- und Exkursionsgebiete am GIUB durch die Regionen Eifel/Ardennen, Südwestdeutschland, USA und Kanada. Diese Schwerpunkte und Interessen werden sich künftig sicherlich auch im Lehrangebot am GIUB widerspiegeln.

In der Lehre können die Studierenden sowohl methodische Beiträge in Feldmessmethoden, der Datenauswertung durch Statistik und Programmieren, der Modellierung und Isotopenmethoden von ihm erwarten können. In der Forschung möchte er sich natürlich in den Profischwerpunkt Wasser einbringen. Der Transport von Wasser und Stoffen in Landschaften und die dazu benötigten experimentellen Ansätze und Modelle und das Ganze im Rahmen des Globalen Wandel stehen auf der Agenda.

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Wasser wird als wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts und grundlegendes Element für das Überleben von Mensch und Ökosystemen bezeichnet. Gleichzeitig entpuppt sich Wasser in Form von Überschwemmungen und Hochwassern als lebensbedrohlicher Risikofaktor. Daher nimmt in vielen geographischen Forschungsdisziplinen die geographische Wasserforschung einen hohen Stellenwert ein. Herr Klaus freut sich deshalb darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen interdisziplinär an „human-eco-hydro-systems“ forschen zu können. Hierzu gibt es ja viele Schnittstellen am GIUB.

Bildquellen: Julian Klaus, Foto: Uni Press/Barbara Frommann. Moraine lake, Banff National park, Canada, Foto: colourbox.de

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