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Datum: 29.04.2021

Kartensammlung des GIUB wird in die Bibliothek integriert

Über 100.000 Karten umfasst die Kartensammlung des Geographischen Instituts.

Kartenaufnahmen_seit_Januar_2020.png

Bisher ist dieser Fundus an topographischen und thematischen Karten für die Nutzer*innen jedoch nur schwer recherchierbar. Das ändert sich nun sukzessive, weil die GIUB-Bibliothek jede Karte mit einer Signatur versieht und in den HBZ-Verbundkatalog aufnimmt. Damit ist Kartenprojekt_der_GIUB-Bibliothek.jpgdie Karte dann über bonnus recherchier- und auffindbar, genau wie ein Buch. Bei einer Literaturrecherche - z.B. zu den Alpen - werden neben Monographien und Aufsätzen auch die entsprechenden Karten in der Trefferliste erscheinen. So können etwas historische Gletscherstände aus der gefundenen Karte übernommen werden. Die Karte ist dann über die GIUB-Bibliothek einseh- und ausleihbar.
Einmessung_einer_Karte.jpgDie Aufnahme in den Katalog ist allerdings ein aufwendiger Prozess. Zur Vorbereitung werden die wichtigsten Informationen wie Kartentitel, Autorenschaft, Maßstab, Abmessungen, Koordinaten und Erscheinungsjahr aufgenommen. Dann wandert der Datensatz zur Bibliothekarin,Bibliothekarin_pflegt_Daten_ein.jpg die die Daten in das Katalogisierungsprogramm einpflegt. Anschließend bekommt die Karte eine individuelle Signatur nach der Systematik der Regensburger Verbundklassifikation und geht zurück in die Kartensammlung und liegt für die Nutzung bereit.

Bisher sind Deutschland, die Alpenländer, Benelux, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Portugal erfasst, das entspricht einer Menge von knapp 30.000 Karten in bonnus. Der Rest Europas ist vorbearbeitet und der verbleibende Rest der Welt vorsortiert.
Fotos: Manfred Nutz

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