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Datum: 21.11.2019

Halbzeit im SFB-TRR Future Rural Africa

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Fast 50 Mitglieder des Sonderforschungsbereiches (SFB-TRR 228) „Future Rural Africa“ nahmen vom 6. bis 8. November 2019 an einer Klausurveranstaltung im Kloster Steinfeld in der Eifel teil. Sie nutzten die Abgeschiedenheit des mittelalterlichen Klosters, um Bilanz über die bisherige Arbeit zu ziehen und vor allem – passend zum Thema! – den Blick in die Zukunft zu richten. An den Beratungen beteiligten sich auch Kooperationspartner aus Namibia, Tansania und Kenia. Schon jetzt zeichnen sich im Schnittfeld der Forschungsarbeiten verschiedener Teilprojekte und Disziplinen viele interessante neue Ergebnisse ab. Im südlichen Afrika geht es zum Beispiel darum, wie Tourismus und Naturschutz die „Wildnis“ als Ware vermarkten, und welche Konsequenzen dies für die Lokalbevölkerung hat. Die Projekte in Tansania befassen sich mit dem Großprojekt SAGCOT, einem landwirtschaftlichen Wachstumskorridor, der zentral geplant wurde, aber zu höchst widersprüchlichen Ergebnissen im ländlichen Raum führt. In Kenia wird unter anderem untersucht, welche Konflikte mit den Planungen eines Entwicklungskorridors einhergehen, der einmal das ganze Land durchziehen soll. In dem SFB forschen außer Geograph*innen auch Wissenschaftler*innen aus den Agrar- und den Kulturwissenschaften.

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Im Imagefilm "FUTURE RURAL AFRICA: FUTURE-MAKING AND SOCIAL-ECOLOGICAL TRANSFORMATION" des SFB-TRR Future Rural Africa wird einer schöner Überblick über den Sonderforschungsbereich, seine Inhalte und die beteiligten Personen gezeigt.

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Mehr Informationen finden sich unter www.futureruralafrica.de

Fotos: D. Müller-Mahn

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