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Datum: 15.04.2021

Drei Professurvertretungen am GIUB im Sommersemester 2021

Aktuell vertreten vier Wissenschaftler*innen die Professuren Menz, Diekkrüger und Verne am Geographischen Institut der Universität Bonn.
Olena Dubovik.jpgPD Dr. Olena Dubovyk vertritt bereits seit 2019 die Professur für Fernerkundung, nachdem Gunter Menz im August 2016 überraschend verstarb. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Umweltmonitoring und -management mithilfe von Erdbeobachtung und Geo-Informationen. Sie beschäftigt sich u. a. mit der Fernerkundung von Erdoberflächendynamiken und dem Monitoring von Dürre und Landdegradation. Damit unterstützt sie nicht nur die Politik und internationale Zusammenarbeit, beispielsweise im Zusammenhang mit den Sustainable Development Goals der UN, sondern auch die Risikoreduzierung im Kontext von Naturkatastrophen.

Ihre Arbeitsgebiete liegen dabei vor allem in Afrika (Süd- und Ostafrika, Nordafrika), im postsowjetischen Zentralasien, im Mittleren Osten (Türkei) sowie in Europa (Ukraine, Deutschland).

Seit dem Sommersemester 2021 vertreten Elisabeth Dietze.jpgDr. Elisabeth Dietze und Dr. Michael Dietze die Professur von Bernd Diekkrüger. Der Forschungsschwerpunkt von Elisabeth Dietze liegt in der sedimentbasierten Rekonstruktion von Erdoberflächenprozessen auf dekadischen bis orbitalen Zeitskalen, die durch Klima, menschliche Aktivität und interne Systemdynamiken gesteuert und durch Vegetation vermittelt werden.

Der Fokus liegt dabei auf dem östlichen Sibirien (Zentraljakutien, Chukotka: El’gygytgyn See), dem mitteleuropäischen Tiefland (Norddeutschland, Nordpolen) sowie auf Hochgebirgen (Hoher Atlas Marokko, Tibet Plateau, Anden).

Michael Dietze.jpgMichael Dietze beschäftigt sich im Bereich der Geomorphologie insbesondere mit fluvialen Hazard-Ereignissen, Massenbewegungen und äolischer Dynamik sowie mit Gerinnehydraulik, fluvialem Sedimenttransport und Boden-/Grundwassermonitoring im Feld der Hydrologie. Weitere Forschungsinteressen liegen auf der Umweltseismik, Sedimentologie und Softwareentwicklung.

Seine Arbeitsgebiete sind Hochgebirge (Alpen, Taiwan, Himalaya, Anden), Wüsten (Nordamerika, Südamerika, Afrika) und Fluviallandschaften (Mitteleuropa, Skandinavien, Asien).

Carsten Butsch.jpgEbenfalls seit dem Sommersemester 2021 ist PD Dr. Carsten Butsch als Professurvertretung von Julia Verne in der Entwicklungsforschung am GIUB tätig. Sein Interessenschwerpunkt liegt auf der geographischen Gesundheitsforschung, insbesondere auf urbaner Gesundheit und Gesundheitssystemen im Globalen Süden. Aktuell beschäftigt er sich zudem mit geographischen Aspekten der COVID-19 Pandemie (Vortrag im Rahmen der Reihe „…mittwochs im GIUB“ am 7. Juli 2021). Weitere Forschungsinteressen liegen in Urbanisierungs- und Periurbanisierungsprozessen sowie urbanen Risiken im Globalen Süden, in der transnationalen und translokalen Migration und in urbaner Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Städten in Deutschland und Indien. Regionale Arbeitsschwerpunkte sind entsprechend Indien, Südostasien und Deutschland.

Diese fachlichen und methodischen Inputs spiegeln sich auch im Lehrangebot des GIUB wider. So werden einige Studierende im Sommersemester ihre Bekanntschaft in diversen Aufbau-, Vertiefungs-, Methoden- und Projektseminaren sowie in Gelände- und Methodenpraktika machen. Wir wünschen spannende und erfolgreiche Lehrveranstaltungen!

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