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Datum: 21.12.2020

Das GIUB wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

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Dieses Jahr haben wir uns wohl alle anders vorgestellt. Mit Corona hat keiner von uns gerechnet. Bis Mitte März konnten wir das letzte Wintersemester noch weitgehend regulär abschließen – mit der professionell organisierten Tagung zur Neuen Kulturgeographie, bei der wir 250 Teilnehmende in unserem Institut begrüßen konnten, mit der Lehrenden-Konferenz im Haus der Bildung, bei der wir unsere eigene Lehre selbstkritisch auf den Prüfstand gestellt haben, mit den attraktiven Masterexkursionen in den Südwesten der USA und nach Gomera.

Und dann war Mitte März recht plötzlich Schluss mit dem regulären Betrieb. Wir mussten unser Haus schließen. Erst einmal kein Laborbetrieb mehr, die Bibliothek und die Gerätesammlung geschlossen, die Arbeit im Zentralbereich nur noch im Zweischichtbetrieb. Doch schnell haben wir alle gemeinsam im Institut reagiert. Für unsere Bibliothek hatten wir eines der ersten Hygienekonzepte an der Universität geschrieben und konnten sie zumindest teilweise wieder öffnen. Das Studiengangsmanagement hat mit großen Engagement die Umorganisation des Lehrbetriebs gemeistert, die Ausbildung im Labor konnten wir recht schnell fortsetzen. In neue digitale Lehrkonzepte haben wir uns eingearbeitet und unseren Studierenden ein alternatives Angebot unterbreitet. Mit den Seminaren und Vorlesungen in den digitalen Formaten hat es dann überraschend gut geklappt – und selbst bei Exkursionen haben sich die Anstrengungen alternativer Zugänge gelohnt.

Wir mussten alle lernen, den Alltag zu Hause zu bewältigen und gleichzeitig mit der neuen Situation bei der Arbeit zurecht zu kommen. Die täglichen Zoom-Meetings wurden zur Routine. „Dein Mikro ist aus“ oder „Könnt ihr mich hören?“ wurden zu geflügelten Sätzen. Unsere EDV-Administration hat sich in Windeseile in die Technik der Kameraführung eingearbeitet und bei den vielen kleinen Filmen Regie geführt.

Im Sommer waren dann einige persönliche Begegnungen wieder möglich, doch unser Sommerfest mit der Verabschiedung unserer Absolvent*innen musste leider ebenso ausfallen wie das traditionelle Kubb-Turnier. Wir haben aber gelernt, uns auf Distanz zuzuprosten, etwa bei der Verabschiedung von Frau Müller-Geiger und Herrn Böttger. Allein die Pensionierung von Frau Tröger konnten wir im Januar noch mit auswärtigen Gästen feiern.
Begrüßen konnten wir im Sommer als neue Kollegin Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann mit ihren Mitarbeiter*innen. Im neuen Jahresbericht (https://www.geographie.uni-bonn.de/das-institut/jahresberichte/GIUB_Jahresbericht_19-2020-online.pdf) hat sie im Interview berichtet, dass sie sich im Institut gut einlebt und sich mit ihrer Familie das Rheinland erschließt. Darüber freuen wir uns. Verstärkt haben uns zudem Birgit Grötsch, Barbara Huth und Noyan Lehrach.

Weihnachten_GIUB.jpgFür das Wintersemester 2020/21 hatten wir Hoffnung auf Präsenzlehre und waren bei der Einführung der Erstsemesterstudierenden noch guter Dinge. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen haben sich in der Orientierungswoche außerordentlich engagiert und für die Erstsemesterstudierenden war dies sehr wertvoll. Jetzt verhindert der neue Lockdown die Präsenzlehre allerdings wieder und wird von uns bis zum Frühjahr noch einmal einiges an Improvisation abverlangen.

Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest mit Ihren Partner*innen, mit Ihren Kindern, ihren Eltern oder Ihren Freund*innen. Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute und Gesundheit,

Ihr C.-C. Wiegandt (Geschäftführender Direktor) und die Mitarbeiter*innen des Geographischen Instituts

Foto: S. Hock

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