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Datum: 16.08.2021

ClickRhein folgt KuLaDig: Kultur.Landschaft.Digital. Die Kooperation zwischen GIUB und LVR wird fortgesetzt

Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann wurde vorgezogen auf die Professur von Prof. Dr. Winfried Schenk ans GIUB berufen und übernimmt bereits jetzt den Staffelstab in der Kooperation zwischen dem GIUB und dem Landschaftsverband Rheinland.

Die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Anschlusskooperation fand noch im Sommersemester in der letzten Sitzung des Historisch-Geographischen Kolloquiums im Juli statt. Ein wichtiges Ziel ist es, mit modernen Medien und Methoden zu einem vielfältigen Verständnis von Kulturlandschaften beizutragen.

Bereits 2012 hatte Prof. Schenk einen Kooperationsvertrag mit dem LVR zu KuLaDig: Kultur. Landschaft. Digital geschlossen (s. Bild 1, damalige Vertragsunterzeichnung).KuLaDig 2011_507.jpg Wesentlicher Inhalt des Vertrages war die Erfassung, Dokumentation und Erklärung historischer Kulturlandschaft und landschaftlichen kulturellen Erbes im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen. Die Ergebnisse dieser Seminare sollten dann im Informationssystem KuLaDig präsentiert werden. Exemplarisch steht hierfür der Eintrag zur Alten Chemie, dem heutigen Hauptgebäude des Geographischen Instituts.

Die auf dem Portal hinterlegten Informationen dienen nun als Grundlage für den in diesem Jahr vom LVR erstellten digitalen Reiseführer ClickRhein, der als App und Webanwendung verfügbar sein und die schon erfassten Orte durch Geschichten zu Entdeckungstouren vernetzen wird. Mit Frau Prof. Hörschelmann (AG Kulturgeographie) wurde nun eine neue Kooperationspartnerin gewonnen, die sich mit mediengeographischen Themen befasst und somit, wie zuvor bei KuLaDig, Inhalte und konzeptionelle Hinweise aus der Lehre und Forschung am GIUB in ClickRhein einfließen lassen wird (s. Bild 2 von der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am 13.07.2021).KuLaDig_2021-07-14_08.31.22.jpg In kommenden Projektseminaren und im Rahmen des Lehrprojekts Geo-Medial werden Studierende Erinnerungsgeschichten erforschen und medial aufbereiten, sodass sie von ClickRhein ebenso verwendet werden können wie für die zukünftige universitäre und kulturelle Bildung. Ein wichtiges Ziel dieser Arbeiten wird es sein, auf den Zusammenhang zwischen Raumwahrnehmungen und kulturellen Identitäten aufmerksam zu machen. Weiterhin soll die Zusammenarbeit zwischen dem LVR und der Kulturgeographie am GIUB durch die Vermittlung von Praktika und ggf. die Entwicklung gemeinsamer Forschungsvorhaben gefördert werden.

Im nächsten Sommersemester wird Prof. Schenk ein Projektseminar anbieten, das den Übergang von KuLaDig zu ClickRhein zum Thema hat. Prof. Hörschelmann wird zeitgleich ein Projektseminar zur Mediengeographie anbieten, dass sich mit sichtbaren und unsichtbaren Rheinlandschaften beschäftigt. In diesem Seminar sollen u. a. Videos produziert werden, die in das Portal ClickRhein Eingang finden.

Bildquellen: Bild 1: Friederike Pauk / GIUB;  Bild 2: Winfried Schenk

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