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Datum: 13.06.2017

Bundesfachschaftentagung der Geographie in Bonn

BuFaTa1Vom 02. – 05. Juni 2017 trafen sich über 120 Studierende der Geographie aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich, um sich auf der jedes Semester stattfindenden Bundesfachschaftentagung (BuFaTa) über ihre aktuelle Fachschaftsarbeit an ihren jeweiligen Standorten auszutauschen und Beschlüsse zu ihrer Zukunft zu fassen. Somit wurde das GIUB Treffpunkt für FachschaftlerInnen aus insgesamt 28 Standorten.

BuFaTa3Die Studierenden diskutierten während der vier Tage in mehreren Arbeitskreisen verschiedenste Themen. So setzte sich ein Arbeitskreis beispielsweise mit den Leitlinien der Hochschulpolitik im Interesse der Studierendenschaft auf verschiedenen Ebenen auseinander, in anderen wurde über den Umgang der Fachschaften mit Verbindungen und Burschenschaften diskutiert. Weitere Themen waren unter anderem die nachhaltige Ausgestaltung der Fachschaftsarbeit, Mitgliederwerbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Konzepte zur vertieften Integration von Physischer und Humangeographie. Die Ergebnisse der Arbeitskreise wurden während eines Plenums in großer Runde intensiv diskutiert und bilden die Grundlage für die gemeinsame und zielgerichtete zukünftige Arbeit der Fachschaften in ganz Deutschland und darüber hinaus.

BuFaTa2Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der bisherigen und zukünftigen Fachschaftsarbeit wurden den Teilnehmenden der Tagung durch Exkursionen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten die Stadt Bonn und ihre Umgebung nähergebracht. Zum Beispiel gab die Exkursion zum Laacher See einen Einblick in die vielfältige Geschichte des Eifelvulkanismus, eine andere zeigte verschiedene alternative Stadtentwicklungskonzepte in der Bonner Altstadt auf, und weitere Studierende konnten vom Fahrrad aus verschiedene Stationen der Stadtgeschichte Bonns entdecken. Zusätzlich zu den Exkursionen wurde den Teilnehmenden ein vielfältiges Abendprogramm geboten, um den Austausch der Studierenden untereinander zu befördern.

Die BuFaTa war das Ergebnis von einem Jahr Planung. In Eigenleistung wurden sämtliche Organisationsbereiche einer Tagung – von der Antragstellung auf Finanzierung über die Beschaffung einer Unterkunft bis hin zur inhaltlichen Ausgestaltung – von der Fachschaft organisiert. Am Ende stand die größte Geographie-BuFaTa der letzten Jahre. Bei der aufwändigen Organisation konnte auf eine großzügige Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Unterstützung des Dachverbands der deutschen Geographiefachschaften (GeoDACH e.V.) sowie der Leitung des Geographischen Instituts zurückgegriffen werden. Ohne die Hilfe dieser Akteure wäre die Veranstaltung in dieser Form nicht realisierbar gewesen. Letztendlich können alle Beteiligten auf eine erfolgreiche, produktive und angenehme Tagung zurückblicken, deren Diskussionen auf der nächsten BuFaTa, die im November in Marburg stattfinden wird, ihre Fortsetzung finden werden.

Weitere Informationen zur BuFaTa sind unter http://fsgeo-bonn.de/bufata-2017/ zu finden.

Text: Jonas Thormann, Simon König, Michael Maday
Fotos: Simon Mösch

 

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