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Datum: 30.05.2018

Angekommen in NRW? Lokale Integration von Geflüchteten Forschungsprojekte im Themenbereich "Integrierende Stadtentwicklung"

Nordrhein-Westfalen ist das Ziel für zahlreiche Geflüchtete und Asylsuchende, die in der Folge politischer Auseinandersetzungen und kriegerischer Konflikte ihre Heimat im Nahen Osten, in Afrika und in Zentralasien verlassen haben. Ihre Integration vor Ort hat sich in den vergangenen Jahren als eine zentrale politische Aufgabe und Herausforderung für die Städte und Gemeinden herausgestellt.


In diesem Zusammenhang unterstützt das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) des Landes Nordrhein-Westfalen seit zwei Jahren Forschungsprojekte und Expertisen, die im Themenbereich „Integrierende Stadtentwicklung“ darauf abzielen, Handlungs- und Erfahrungswissen im Sinne einer integrativen Stadtpolitik zusammenzuführen, wichtige lokale Spannungsfelder und Konflikte zu benennen sowie Möglichkeiten der Entwicklung aufzuzeigen.


Ziel der Veranstaltung ist es, Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten zur Integration von Geflüchteten in Nordrhein-Westfalen vorzustellen und mit VertreterInnen der Wissenschaft, Politik und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen zu diskutieren. Es geht um die Frage, wie die gesellschaftliche Integration in den Arbeitsmarkt, in den Wohnungsmarkt, in Schulen und Nachbarschaften gelingen kann. Damit beansprucht die Tagung, zu einem zielgruppengerechten Transfer neuer Forschungsergebnisse in die Praxis beizutragen. In einer Podiumsdiskussion werden die Möglichkeiten und Hemmnisse der lokalen Integration Geflüchteter abschließend aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

Das Forschungsprojekt „Integrationsprozesse asylberechtigter Geflüchteter in nordrheinwestfälischen Städten und Gemeinden“ ist durch das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert worden und Gastgeber der Veranstaltung. In dem Projekt standen in den vergangenen zwei Jahren das Ankommen sowie erste Integrationsprozesse Geflüchteter in der Stadt Köln sowie im Kreis Heinsberg im Zentrum des Erkenntnisinteresses. Hierbei wurden Potentiale und Hindernisse der Integration sowohl aus Perspektive der Geflüchteten als auch der aufnehmenden Gesellschaft beleuchtet. Der Fokus lag auf den zentralen Integrationsdimensionen Sprache, Wohnen, Arbeit sowie sozialen Kontakten. Die Durchführung in zwei kontrastierenden räumlichen Kontexten sollte zudem die Auseinandersetzung mit spezifischen lokalen Rahmenbedingungen Integration ermöglichen.

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Organisation und Anmeldung:

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter Angabe Ihres Namens und ggf. Ihrer Institution bitte bis zum 22. Juni 2018 per Email an: oltmanns@geographie.uni-bonn.de. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per Email.
Kontakt: Kirsten Oltmanns, Geographisches Institut Universität Bonn
E-Mail: oltmanns@geographie.uni-bonn.de. Tel.: +49 (0)228 73-2094

Weitere Informationen und das Programm finden Sie in der Einladung.

 

Veranstaltungsort: Haus der Bildung, VHS Bonn Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn

06.07.2018 von 09:30-16:00 Uhr


 

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