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Datum: 24.09.2020

30 Jahre nach der Wiedervereinigung: Sammelband zur Regionalentwicklung in Ostdeutschland erschienen

2020_Book_RegionalentwicklungInOstdeutsc.jpgAnfang September ist der von Sören Becker und Matthias Naumann herausgegebene Sammelband „Regionalentwicklung in Ostdeutschland: Dynamiken, Perspektiven und der Beitrag der Humangeographie“ erschienen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wirft das Buch einen frischen Blick auf die bisherige Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Überblick über die Kapitel findet sich hier: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-60901-9

Als umfangreiches Sammelwerk vereint das Buch aktuelle Beiträge der geographischen Forschung aus den und über die nicht mehr ganz so neuen Bundesländer. In den sechs Teilen werden 1) die Politische Geographie, 2) der wirtschaftliche Strukturwandel und die Politische Ökonomie, 3) der soziale Wandel in Ostdeutschland, 4) ostdeutsche Städte im Umbruch, 5) ländlicher Wandel in Ostdeutschland, sowie 6) Mensch-Natur-Verhältnisse und Infrastrukturen in Ostdeutschland thematisiert. Damit gibt das Buch einen breiten Überblick über verschiedene, aktuelle Themenbereiche und Entwicklungen in den letzten Dekaden.

Der geographische Perspektive zeigt dabei, dass Ostdeutschland nicht als homogene oder isolierte Raumeinheit zu verstehen ist, sondern sich zunehmend ein kleinräumiges Nebeneinander zwischen Schrumpfung und Wachstum entwickelt hat. Gleichzeitig ist Ostdeutschland eine politische Raumkategorie, die weiterhin häufig aus einem westdeutschen Blickwinkel interpretiert wird. Das Buch möchte daher einen differenzierten Beitrag zur Diskussion der Entwicklungen zwischen Ostsee und Erzgebirge leisten.

Kontakt:
Sören Becker
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