Bachelorarbeit
- Mögliche BetreuerInnen von Bachelorarbeiten
- Anmeldung der Bachelorarbeit
- Orientierungshilfen für den zeitlichen Aufwand bei Bachelorarbeiten
- Beurteilungskriterien für Bachelorarbeiten
Mögliche BetreuerInnen von Bachelorarbeiten
Betreuer kann jeder Professor/ Privatdozent sein sowie jeder Promovierte, sofern er 4 Semester Lehrerfahrung hat. Externe Betreuer können auf Antrag nur eine Zweitbegutachtung übernehmen.
| Fachrichtung | mögliche Betreuer/-innen |
| Klimatologie/Landschaftsökologie | |
| Prof. Dr. J. Löffler | |
| Prof. Dr. S. Schmidtlein | |
| Dr. K. Anschlag | |
| Dr. R. Pape | |
| Dr. U. Börst | |
| Dr. D. Wundram | |
| Geomorphologie | |
| Prof. Dr. R. Dikau | |
| Prof. Dr. J. Herget | |
| Dr. T. Hoffmann | |
| Dr. M. Krautblatter | |
| Hydrologie |
|
| Prof. Dr. B. Diekkrüger |
|
| Dr. S. Giertz |
|
| Entwicklungsforschung | |
| Prof. Dr. H.-J. Bohle | |
| Dr. E. Rothfuß Dr. P. Sakdapolrak |
|
| Stadt- und Regionalforschung | |
| Prof. Dr. M. Nutz | |
| Prof. Dr. C.-C. Wiegandt | |
| Dr. S. Föbker | |
| Sozioökonomie des Raumes | |
| Prof. Dr. J. Pohl Dr. S. Zehetmair |
|
| Historische Geographie | |
| Prof. Dr. W. Schenk | |
| Fernerkundung/GIS/Kartographie | |
| Prof. Dr. K. Greve | |
| Prof. Dr. G. Menz Dr. K. Voß |
|
| Naturschutz (BfN) | HonProf. Dr. K.-H. Erdmann |
| Institut für Hygiene (Uni Bonn) | Prof. Dr. T. Kistemann |
| Landschaft und Gewässer | HonProf. Dr. T. Zumbroich |
| UNU | Dr. J. Birkmann |
| INRES | Prof. Dr. Skowronek |
| ZEF | Prof. Dr. Vlek |
Anmeldung der Bachelorarbeit
- Abholung des Anmeldeformulars zur Bachelorarbeit im Bachelor-Prüfungsbüro
- Das ausgefülltes Formular sowie ggf. weitere Unterlagen wie BaFög-Formulare im Prüfungsbüro einreichen
- Die Voraussetzung zur Zulassung zur Bachelorarbeit wird vom Prüfungsbüro geprüft und entsprechend im Formular vermerkt
- Das geprüfte und gestempelte Formular muss von den Studenten wieder im Prüfungsbüro abgeholt werden und bei dem jeweiligen Prüfer/ Betreuer der BA-Arbeit abgegeben werden
- Der Betreuer/Prüfer trägt den Titel und das Anmeldedatum der Arbeit in das Formular ein
- Der Student gibt das komplette Formular wieder im Prüfungsbüro ab
- Die Daten werden
durch das Prüfungsbüro in POS (Basis) eingetragen, wodurch die Arbeit
offiziell angemeldet ist.
Wichtige Hinweise zur Anmeldung der Bachelorarbeit
- Die Studierenden suchen sich ihren Betreuer/ ihre Betreuerin
selbstständig aus und stimmen mit diesen die Themen ab bzw. wählen unter
den vorgegebenen Themen aus
- Betreuer können sein: Alle Hochschullehrer, Habilitierte und Promovierte mit mind. 2 Semestern Lehrerfahrung
- Zeitpunkt des Beginns der Arbeit ist frei wählbar (wenn
Voraussetzungen erfüllt sind). Ideal ist der Beginn in der
vorlesungsfreien Zeit nach dem 4. Semester oder im 5. Semester. Zur
zeitlichen Planung gehören:
- 1-2 Wochen Vorbereitungszeit (Abstimmung des Themas) (danach
Anmeldung!)
- 3 Monate zum Schreiben der Arbeit (siehe dazu
Orientierungshilfen für den zeitlichen Aufwand)
- 2 Monate zur Begutachtung der Arbeit
- Der Anmeldeschluss für den Masterstudiengang ist der 15. Juli,
auch wenn die Unterlagen noch nicht komplett sind
- Möglichkeit der Nachreichung von Einzelleistungen besteht bis
Beginn des jeweiligen Wintersemester
Orientierungshilfen für
den zeitlichen Aufwand bei Bachelorarbeiten
Die Bewertung und Gewichtung der Bachelorarbeit orientiert sich am einzusetzenden Aufwand (12 LP = 360 Std.).
Zur Abschätzung des Erwartungshorizontes des Betreuers bzw. der Betreuerin finden Sie unten eine grobe Kalkulation des Aufwandes für verschiedene Grundtypen der Bachelorarbeit.
Bitte verstehen Sie dies als grobe Orientierungsmarken, die im Einzelfall erheblich unterschiedlich strukturiert sein kann. Um diese Orientierungsfunktion zu verdeutlichen und keine Scheingenauigkeit zu erzeugen, wurde der Zeitaufwand je Arbeitsschritt an der Umrechnung 1 LP = 30 Arbeitsstunden ausgerichtet. Bekanntlich wird für 30 Arbeitsstunden im Allgemeinen ein Leistungspunkt vergeben (workload for credit-Prinzip).
Empirische Arbeit mit eigener Datenerhebung und Datenauswertung
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Erarbeiten des Standes der Forschung.anhand von Lehrbüchern und evtl vom Betreuer vorgeschlagenen aktuellen Aufsätzen (60 h)
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Artikulation des gestellten Themas als Fragestellung, Präzisierung und inhaltliche Operationalisierung der Fragestellung, in Absprache mit dem Betreuer (30 h)
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Auswahl der im Studium erlernten Methode und deren Rekapitulation (30 h)
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Operationalisierung für die Feldforschung (z.B. Fragenformulierung, Pretest, Druck u.a.) (30 h)
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Datenerhebung z B. Führen von Interviews (30 h)
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Datenaufbereitung und Datenauswertung (60 h)
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Diskussion der Befunde, Rückbindung an Fragestellung, generelle Einordnung (60 h)
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Endgültige Niederschrift (60 h)
Empirische Arbeit mit vorhandenen Datensätzen aus den – mehr oder weniger amtlichen – Statistiken, „grauen“ Quellen oder vorhandenen Forschungsprojekten
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Erarbeiten des Standes der Forschung anhand von Lehrbüchern und evtl vom Betreuer vorgeschlagenen aktuellen Aufsätzen zu weitgehend vorgegebner Fragestellung (60 h)
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Erschließung des Datenmaterials in Absprache mit dem Betreuer (30 h)
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Auswahl der im Studium erlernten Methode und deren Rekapitulation (30 h)
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Anwendung der Methode mit Datenaufbereitung und Datenauswertung (120 h)
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Diskussion der Befunde, Rückbindung an Fragestellung, generelle Einordnung (60 h)
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Endgültige Niederschrift (60 h)
Reine Literaturarbeit
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Abstimmung über das Verständnis zentraler Begriffe und die Zielsetzung/Methodik einer Literaturarbeit sowie über eine in den Grundzügen verbindliche Gliederung in Gesprächen mit dem Betreuer (30 h)
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Literaturrecherche mit Exzepten (Fernleihe als Unsicherheitsfaktor!) (150 h)
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Überprüfung von Literaturbelegen und Zitaten (30 h)
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Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse mit Rückbindung an die Fragestellung (30 h)
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Der Textkorpus entsteht parallel zu den vorgenannten Arbeitsschritten; Korrekturlesen und technische Fertigstellung der Endfassung (Layout, Druck etc.) (120 h)
Methodenerprobung und –anwendung (methoden-/technikenorientierte Arbeit im Bereich GIS, FE, Labor, Dendro, hydraulischer Versuchskanal, …)
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Erarbeiten des Standes der Forschung anhand von vom Betreuer vorgeschlagenen aktuellen Aufsätzen zu weitgehend vorgegebner Fragestellung (60 h)
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Erschließung des Datenmaterials in Absprache mit dem Betreuer (30 h)
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Anwendung der Methode mit Datenaufbereitung und Datenauswertung ggf. Datenerhebung inkl. selbstkritischer Überprüfung (Sensitivitätstest, Zweitanalysen zur quantitativen Erfassung der Variabilität der Ergebnisse, …) (150 h)
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Diskussion der Befunde, Rückbindung an Fragestellung, Erfassung / Quantifizierung methodischer Grenzen (30 h)
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Endgültige Niederschrift (90 h)
Beurteilungskriterien für Bachelorarbeiten
Die Beurteilung er Bachelorarbiet erfolgt nach den folgenden 5 Hauptkriterien, die alle gleichermaßen wichtig sind für den Erfolg einer Arbeit.
Logik des Aufbaus:Der Problemzusammenhang wird geschildert, ggf. in seiner gesellschaftspolitischen Relevanz abgeleitet und die Ziele der Arbeit hierzu werden benannt.
Die Fragestellung wird aus dem Problemzusammenhang heraus entwickelt.
Titel, Gliederung und Durchführung (Text) sind logisch, inhaltlich passend und korrespondieren miteinander.Zentrale Begriffe werden herausgestellt, expliziert und konsistent verwendet.
Die der Fragestellung und dem konzeptionellen Zugang angemessenen Methoden werden begründet ausgewählt und kritisch reflektiert.
Die Methoden werden den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens gemäß nachvollziehbar eingesetzt und den Materialien gerecht.
Untersuchungsgebiet und Untersuchungseinheiten werden begründet ausgewählt und vorgestellt.
Die Arbeitsschritte sind dokumentiert und nachvollziehbar dargestellt.
Die Ergebnisdarstellung ist anschaulich und nachvollziehbar.
Die Ergebnisse werden anhand der themenbezogenen Erkenntnissen (s. o.) reflektiert
Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen sind in Relation zu Fragestellung und Zielsetzung schlüssig dargestellt, die Kernaussagen klar erkennbar.
Es werden stimmige Aussagen zur Relevanz und den grenzen der Ergebnisse gemacht und gglls. Gesellschaftspolitisch eingeordnet.
Tabellen und Abbildungen sowie sonstige Einfügungen werden erläutert, sind hilfreich, gut lesbar und eingebunden.
Die Zitierweise ist korrekt (einheitlich und eindeutig).
