Bachelor
Die Bachelorausbildung in Bonn verfolgt die erfolgreiche, breite Ausbildung des Geographen als eines „Spezialisten für das Generelle“. Sie vermittelt ein inhaltlich-theoretisches, methodisches und anwendungsorientiertes Wissen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen. Inhaltlich werden die gesicherten Grundlagen in den Teilgebieten der Human- und Physiogeographie vermittelt. Methodisch werden die Prinzipien und Grundfertigkeiten in den Labor- und Feldforschungsmethoden, in Kartographie und (Geo-)Statistik, in quantitativer und qualitativer Sozialforschung sowie in Fernerkundung und in Geographischen Informationssystemen erlernt. Der Praxis und Anwendungsbezug wird in Geländepraktika, Projektseminaren und Exkursionen hergestellt. Die räumliche Perspektive wird sowohl auf der lokalen Ebene (Parzelle, Nachbarschaft u.ä.) als auch auf der regionalen Ebene (Naturraum, Stadtregion u.a.m.) sowie auf der globalen Ebene (z.B. Global Change, sozioökonomische Globalisierung) inhaltlich und methodisch gefüllt. Der räumliche Aspekt wird u.a. während Geländepraktika und auf Exkursionen besonders hervorgehoben. Eine Vertiefung wird schließlich am Ende des Bachelorstudiums erreicht, indem die/der Studierende zwischen einem physisch-geographischen und einem humangeographischen Vertiefungsmodul wählen kann.
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Der Studiengang schließt mit einer Bachelorarbeit ab. Insgesamt sind 180 Leistungspunkte zu erbringen, davon entfallen 12 auf die Bachelorarbeit, die vorbereitet oder begleitet wird durch ein zweistündiges Bachelor-Kolloquium. Das Studium umfasst das Fachstudium im Kernfach Geographie und von zwei ausgewählten Beifächern. Das Fachstudium umfasst 138 LP, die Beifächer und der freie Wahlpflichtbereich umfassen 42 LP.
Die Studienziele des Bachelor-Studienganges sind weniger auf spezifische Berufsfelder hin orientiert, sondern vermitteln neben Schlüsselqualifikationen vor allem analytische und methodische Zugangsweisen, die wichtige Qualifikationen für solche Arbeitsbereiche darstellen, in denen die spezifischen Kenntnisse nicht durch das Studium, sondern durch eine erste Phase der Berufstätigkeit (Traineeprogramm, Volontariate etc.) erworben werden. Die Methoden- und Perspektivenvielfalt der Geographie und die Vernetzung natur-, gesellschafts- und geisteswissenschaftlicher Inhalte, die in beschreibend-systematisierender, analytischer und planerisch-normativer Perspektive gelehrt werden, bilden eine breite Basis für entsprechende Tätigkeiten.
Informationen zum Studiengangwechsel
Ein Wechsel vom Diplomstudiengang auf den Bachelorstudiengang
ist frühstens nach dem abgeschlossenen Vordiplom sinnvoll (siehe dazu Bachelorprüfungordnung § 26).
Ein Wechsel vom Magisterstudiengang in den Bachelorstudiengang ist frühestens nach der Zwischenprüfung (in allen drei Fächern) sinnvoll. Bei einem Wechsel ohne Abschlussprüfungen werden nur die äquivalenten Veranstaltungen anerkannt (also z.B. nicht die Grundvorlesung).
