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Dipl. Kulturwirtin Johanna Vogel

[Promoventin]Johanna Vogel

Adresse:

Geographisches Institut der Universität Bonn

Meckenheimer Allee 176, Raum: 1015

Postfach 1147

D-53001 Bonn

Tel: +49-228-73-30638
Fax: +49-228-73-9778
E-Mail:  Johanna.Vogel@geographie.uni-bonn.de

Sprechstunden: nur nach Vereinbarung

 

Curriculum Vitae:

 

Seit 06/2011:  2008-2010 
  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Leipzig:

    • Diplomarbeit zum Thema: Weltklima im Wandel – Städte unter Anpassungsdruck. Analyse städtischer Adaptionsstrategien am Beispiel São Paulo.

    • Praktikantin, Studentische Hilfskraft

2005-2010: 

  • Universität Passau:
    • Diplom: Sprachen, Wirtschaft und Kulturraumstudien
    • Schwerpunkte: Geographie, Kulturwissenschaften Brasilien
  • Universidade Federal da Bahia, Salvador, Brasilien (2007)
  • International College Zhejiang Universtiy, Hangzhou, China (2006)

Publikationen:


  • Heinrichs, D., Vogel, J. et al. (2011): Adapting Cities to Climate Change: Opportunities and Constraints. In: Hornweg, D., Freire, M., Lee, M., Bhada-Tata, P., Yuen, B. (Hrsg.): Cities and Climate Change: Responding to an Urgent Agenda. Urban Development Series. Band 1. Washington D.C. 193-224.


Titel der Dissertation:

Städte als Problemlösung?! – Urbane Selbstorganisation als Element nachhaltiger Governance Strukturen

 

Vorstellung des Promotionsvorhabens:

Das Dissertationsvorhaben hat zum Ziel, Formen urbaner Selbstorganisation anhand einer empirisch qualitativen Studie zu untersuchen. Schwerpunkt der Arbeit ist eine Gesellschaftsanalyse aus der Mikroperspektive. Die Betrachtung von Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen und ihre Alltagspraktiken stehen dabei im Vordergrund. Alltagstheorien von Henri Lefebvre und De Certeau bilden hierfür die konzeptionelle Grundlage. Ein Teil der empirischen Feldstudie wird im Rahmen des EU-Projektes UrbanSelf als assoziierte Forscherin durchgeführt werden. Das Forschungsvorhaben strebt an, einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Urbanisierungsprozessen zu leisten. Dazu wird sich sowohl auf die Perspektive Städte als Zentrum von Innovationen gestützt als auch darauf, dass Prozesse der Selbstorganisation nachhaltiges Element von Governance-Strukturen bilden können. Lösungen sind bereits Teil des Alltags, d.h. praktische Ideen werden jeden Tag entwickelt und umgesetzt. Nun gilt es diese zu erkennen und zu beschreiben. Sich auf die Kompetenzen der Bürger zu stützen, bedeutet demnach bereits vorhandenes Potential zu nutzen. Kreative Kräfte der Bevölkerung in Governance-Strukturen zu integrieren, folgt somit den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Übergeordnetes Ziel der Arbeit ist, Möglichkeiten aufzudecken, Städte zu nachhaltigen Lösungen zu machen.

 

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