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Semester SS 2010

Sommersemester 2010

 

 

      Bachelor of Science Modul B8 Methoden Aufbau

 

 

      Bachelor of Science Modul B13 Bachelorkolloquium

      Diplom Geographie

 

      Bemerkung: zugeordnet der Großen Exkursion nach Norditalien

 

 

       Bachelor of Science Modul B5 Vertiefung - Spezialseminare

 

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Seminar D: Qualitative Sozialforschung

Bachelor of Science Modul B8 Methoden Aufbau

 

Das Seminar soll zunächst eine Einführung in das “interpretative Paradigma” liefern und die Unterschiede zur gängigen quantitativen empirischen Sozialforschung deutlich machen. Des Weiteren sollen verschiedene Methodenrichtungen innerhalb des Paradigmas sollen vorgestellt diskutiert und ausprobiert werden. Phänomenologie, Hermeneutik, Diskursanalyse sowie Ethnomethodologie stehen im Zentrum. Es sind eine phänomenologische Studie, ein ethnomethodologisches Krisenexperiment, ein Experteninterview und ein narratives Interview (plus Interpretation) durchzuführen.

Erwartet wird aktive Mitarbeit (insbesondere Textlektüre, Anfertigen eines Protokolls und eigene Übungen). Qualifizierter Leistungsnachweis in Form einer Klausur.

Teilnahmevoraussetzung sind Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie (= Vorlesung Methodologie). Diese können erworben werden zum Beispiel durch die Lektüre von:

Konegen, N,/ Sondergeld, K.: Wissenschaftstheorie für Sozialwissenschaftler. Opladen 1985

Seiffert, H.: Einführung in die Wissenschaftstheorie Band I und II, München 1983ff.

Eine rudimentäre Einführung bietet:

Pohl, J. (1998): Qualitative Verfahren. In: Akademie für Raumordnung und Landesplanung: Methoden und Instrumente räumlicher Planung. Handbuch. Hannover, 95-112.

 

641008209 Veranstaltung bei Basis

Do 10 - 12 Uhr Geographisches Institut ÜIII

 

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Kolloquium: Seminar zur Bachelorarbeit und Diplomandenkolloquium

Bachelor of Science Modul B13 Bachelorkolloquium

Diplom Geographie

 

Theoretische, methodische und praktische Probleme, die bei der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Abschlußarbeit auftreten, sollen behandelt werden. Dazu gehören u. a. Themenfindung, Art der Arbeit, Arbeits- und Zeitplan, Gestaltung der Arbeit, Bewertungskriterien. Ebenso geht es um  Fragen wie theoretische oder empirische Arbeit, qualitatives oder qualitatives Arbeiten, induktives oder deduktives Vorgehen, Fallstudie, Zufallsstichprobe oder „theoretical sampling“ und ähnliches. Diese Sachverhalte werden sowohl grundsätzlich und allgemein wie auch an konkreten Beispielen diskutiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Bachelorarbeiten und Diplomarbeiten sollen besonders herausgearbeitet werden.

 

641013203 Veranstaltung bei Basis

Do 16 - 18 Uhr Geographisches Institut ÜVI

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Spezialseminar C: Regionalentwicklung und Regionalplanung im Alpenraum und in Italien

 Bemerkung: zugeordnet der Großen Exkursion nach Norditalien

 

Diese Veranstaltung dient in erster Linie der Vorbereitung auf die Große Exkursion im September 2010 nach Oberitalien. Siehe den dortigen Text.

Nach derzeitigem Stand sind folgende Vorbereitungsthemen vorgesehen:

Landeskunde:

Der Naturraum Oberitaliens

Zur historischen Entwicklung Oberitaliens

Die Geschichte Südtirols

 

Geographie des Risikos:

Hangrutschungen als Naturrisikoproblem in den Alpen

Die Ökologie der Lagune von Venedig

Das Erdbebengebiet des Friaul

Touristische Erschließung der Südalpen

 

Politische Geographie:

Der Prototyp der Stadtgesellschaft: Das oberitalienische Städtesystem vom ausgehenden Mittelalter bis zur Napoleonischen Zeit

Risorgimento“: Das Entstehen des Nationalstaats im 19. Jahrhundert

Der Faschismus in Oberitalien: Die „Drei Venetien“: Veneto, Trentinisches Venetien und Julisch Ventien

Die „Unabhängigkeit“ von „Padanien“: Die Lega Nord zwischen Rassismus und  neuer Leitkultur

Südtirol: von der unterdrückten Minderheit zum autonomen Staat im Staat.

 

Wirtschaftsgeographie:

Die Industrie in Oberitalien und Südtirol

Bonification: Die industrielle Landwirtschaft in der Poebene

Das Konzept der Industrial Districts und das „Dritte Italien“

Der Städtetourismus in Oberitalien ( insbesondere in Venedig)

Der Adriatourismus

Kulturgeographie

Das Veneto und Palladio

Palmanova als realisiertes Utopia

Der Tod  in Venedig: Thomas Mann, Patrica Highsmith, Donna Leon and more

Triest und die Literatur (James Joyce, Italo Svevo, Hilde Spiel, Claudio Magris)

 

641900152 Veranstaltung bei Basis

Di 10 - 12 Geographisches Institut ÜII

 

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Große Exkursion: Norditalien

 

 

Die Exkursion will für angehende Diplomgeographinnen und -geographen Theorie, angewandte Forschung und Planung in einem Fremdraum erschließen und neben der Landeskenntnis Querbezüge und Transfermöglichkeiten zu bisherigen Erfahrungen und künftiger Berufspraxis erschließen.

Neben landeskundlichen Aspekten stehen Risiken (ökologische und Naturrisiken in den Alpen und im Tiefland bzw. Küstenbereich), Fragen der politischen Geographie (Südtirolfrage, Legismus) sowie der norditalienischen Stadtentwicklung im Mittelpunkt.

Zur Teilnahme an der Exkursion ist die aktive Teilnahme am Vorbereitungsseminar Voraussetzung.

Die Exkursion führt über Südtirol hauptsächlich in die Emilia Romagna (Bologna) sowie ins Veneto (Venedig) und Friuli-V.G. (Udine, Triest).

 

641900275 Veranstaltung bei Basis

21. September - 04. Oktober 2010

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Risikoforschung - Sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze

Bachelor of Science Modul B5 Vertiefung - Spezialseminare

 

Risiken werden in der modernen Gesellschaft verstärkt wahrgenommen und teilweise wird sogar von einer „Risikogesellschaft“ gesprochen, wobei Risiko als ein zentrales Charakteristikum der Gesellschaft beobachtet wird. Soziale Aspekte von Risiken werden in der Sozialgeographie sowie in sozial- und kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen untersucht. Dabei haben sich eine Reihe von wissenschaftlichen Ansätzen entwickelt, die jeweils einen spezifischen Fokus auf Risiken haben. In dem Seminar werden verschiedene Ansätze der Risikoforschung (u.a. Psychologischer Ansatz, geographische Hazardforschung, Reflexive Moderne, Kulturtheorie, sozialwissenschaftliche Systemtheorie) vorgestellt und deren empirische Anwendung anhand der Diskussion von Studien diskutiert. Das Ziel der Veranstaltung soll neben der Kenntnis der Ansätze ein Vergleich der verschiedenen Zugänge sein. Für welche Fragestellungen eignen sich welche Ansätze und welche spezifischen Erkenntnisse können durch die Ansätze gewonnen werden?

 

641005206 Veranstaltung bei Basis

Mo 16 - 18 Geographisches Institut Ü IV

 

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