Semester SS 2011
Sommersemester 2011
Bachelor Geographie
Master Geographie
Diplom Geographie
Master Geographie
Diplom Geographie
Bachelor Geographie
Master Geographie
Diplom Geographie
Bachelor Geographie
Diplom Geographie
Bachelor Geographie
Diplom Geographie
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Sozialgeographische Aspekte von Naturrisiken
Bachelor of Science
Das Mensch-Umwelt-Paradigma als ein seit Herder zentrales Thema der Anthropogeographie und auch die auf die Landschaft fixierten Ansätze in der Geographie enthalten eine „natürliche“ Affinität zu Naturrisiken. Dieser Wurzel wird die Geschichte der anwendungsorientierten sozialgeographischen Hazardforschung gegenübergestellt, das sozialgeographische Herangehen wird zu dem in den Nachbardisziplinen ins Verhältnis gesetzt. Der Zusammenhang zwischen Kultur und sozialen Faktoren einerseits und Risikobereitschaft bzw. Risikoakzeptanz soll erkundet werden.
Die soziale Entstehung von Naturrisiken, ihre Wahrnehmung und Bewertung, Präventionsstrategien und die Risikokommunikation sollen als zentrale Elemente eines allgemeinen Risikodiskurses betrachtet werden. Exponiertheit , Vulnerabilität und Resilienz, Katastrophenmanagement, Rekonstruktionen und Adaptation sind wichtige Konzepte. Neben einer allgemeinen Betrachtung sollen gebiets- und hazardspezifische Variationen beachtet werden.
641005203 Veranstaltung bei BASIS
Di 10 - 12 Uhr Geographisches Institut ÜIII
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Wie schreibe ich eine Master- oder Diplomarbeit?
Master Geographie
Diplom Geographie
Rechtzeitig vor den im nächsten Wintersemester anstehenden Entscheidungen zur Konzeption der eigenen Masterabeit sollen einige Fragen aufgeworfen und diskutiert werden, die im Zusammenhang mit dem "Opus magnum" wichtig sind und einer sorgfältigen Abwägung bedürfen. Dies können zum Beispiel sein:
Welche Arten von Masterarbeiten gibt es?
In welchem Verhältnis steht eine Masterarbeit zu einer Bachelorarbeit eienrseits und zu einer Dissertation andererseits?
Welche Anforderungen werden an eine Masterarbeit gestellt?
Wie findet man das passende Thema?
Gehe ich besser induktiv oder deduktiv vor?
Welche Vor- udn Nachteile hat ein qualitatives Vorgehen gegenüber dem quantitativen?
In welchem Verhältnis stehen Betreuer und Betreute(r)? Wie ist die Aufgabenverteilung?
Wie sieht ein guter Arbeits- und Zeitplan aus?
In welcher Beziehung stehen Forschungsdesign und Gliederung des schriftlichen Werkes?
In welchem Verhältnis stehen "emotio" und "ratio" in der Bearbeitungszeit?
641900167 Veranstaltung bei BASIS
Di 14 - 16 Uhr Geographisches Institut ÜIV
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Qualitative Videoanalyse von Katastrophenberichterstattungen
Master Geographie
Diplom Geographie
Was in der Öffentlichkeit über Naturrisiken und (Sozial-)Katastrophen bekannt ist, erfährt diese in der Regel über Berichterstattungen in den Medien. Dabei spielen insbesondere die visuell vermittelnden Medien eine entscheidende Rolle, denn diese erzeugen Bilder von Katastrophen und generieren Vorstellungen über diese Ereignisse.
Zunehmend spielen dabei neben den klassischen
Fernsehberichterstattungen auch Amateuraufnahmen und deren Verbreitung
im Internet eine wichtige Rolle.
Videodokumente konservieren Hörbares
und Sehbares. Die qualitative Videoanalyse, als relativ junge Methode
der Sozialwissenschaften, ermöglicht es Medienberichterstattungen in
ihrer Gleichzeitigkeit visueller und auditiver Äußerungen für eine
umfassende Analyse zu öffnen.
Die qualitative Videoanalyse soll hierfür mit theoretischen Konzepten, wie 'Agenda Setting', 'Framing', 'Media Hypes' und 'The Social Amplification of Risk', kombiniert werden. Ziel ist dabei Metaphern, Stilmittel und 'Katastrophenmythen' in ihren unterschiedlichen Darstellungsformaten zu beleuchten und zu entschlüsseln.
Es werden Fragen thematisiert wie:
Wie sind Nachrichten über Katastrophen aufgebaut?
Welche
Selektionen werden gemacht? Welche rhetorischen und stilistischen Mittel
werden genutzt? Welche Emotionen werden durch Bild und Ton
transportiert? Wie wirken bestimmte Bilder? Welche Themen werden in den
Vordergrund gestellt? Über wen wird wie berichtet und wer wird in
welcher Rolle gezeigt? Letztlich auch: Wie werden Ursachen,
Verantwortungen sowie Maßnahmen und Entscheidungen dargestellt?
641900166 Veranstaltung bei BASIS
Blockseminar 21.03.-25.03.2011
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Mittlere Exkursion: Südbayern
Bachelor of Science
641900258 Veranstaltung bei BASIS
15.06. - 21.06.2011
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Mittlere Exkursion: Energiegeographie und Bürgerproteste im Norddeutschen Tiefland
Bachelor of Science
Diplom Geographie
Das Thema Energieversorgung ist politisch aktuell und gesellschaftlich relevant. In der Geographie werden diesbezügliche Fragen zunehmend diskutiert: von der nachhaltigen Energieversorgung bis zur Risikowahrnehmung kritischer Infrastruktur.
Auf der Exkursion werden wir uns mit unterschiedlichen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas, Biogas, Kernkraft, (Offshore-)Windkraft, Solarenergie, Geothermie) vertraut machen, Eigenschaften des Stromnetzes kennenlernen und die räumlichen Anforderungen von verschiedenen Standorten der Energiewirtschaft diskutieren - von der Biogasanlage über das DESERTEC-Projekt in der Sahara bis hin zur Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle.
Neben der Seite der Stromanbieter werden wir uns mit Bürgerinitiativen beschäftigen, die Einrichtungen der Energiewirtschaft und/oder einzelnen Energieformen ablehnend gegenüberstehen. Es soll eine Auseinandersetzung mit widerstreitenden Ansprüchen an den Raum und an eine nachhaltige Energieversorgung stattfinden.
Als dritte Perspektive betrachten wir staatliche Planungsebenen: Energieautarkie als kommunales Projekt, Abstandsflächenregelungen und gesamtdeutsche Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele.
Bei der Rundreise durch das Norddeutsche Tiefland werden wir vielfältige Besichtigungen vornehmen und Expertengespräche führen (angedacht sind z.B. ein Kohlebergwerk, ein Kernkraftwerk, ein Offshore-Windpark und die Zentrale von DESERTEC in Hamburg). Ergänzend sollen physisch-geographische Besonderheiten der Region Betrachtung finden.
641900254 Veranstaltung bei BASIS
27.07. - 03.08.2011
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Mittlere Exkursion: Die Elbe - Nutzung und Risiken am Fluss
Bachelor of Science
Diplom Geographie
Die mittlere Exkursion startet in der Sächsischen Schweiz und führt entlang der etwa 600 Flusskilometer über die Großstädte Dresden und Magdeburg sowie weitreichende ländliche Räume bis nach Hamburg. Der thematische Fokus der Exkursion liegt auf Risiken am Fluss - insbesondere Hochwasserrisiken – und deren Auswirkungen auf verschiedene Nutzungen am Fluss. Dabei wird es neben der Betroffenheit um realisierte und geplante Vorsorge- und Schutzstrategien gehen. Dazu werden Nutzungen am Fluss, wie Erholung und Tourismus, Naturschutz, Landwirtschaft, Siedlungs- und Gewerbeflächen, Binnenschifffahrt und Denkmalschutz sowie Maßnahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes und Einrichtungen des Hochwassermanagements an jeweils ausgewählten Standorten thematisiert.
641900256 Veranstaltung bei BASIS
04. - 11.09.2011
