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Vorschläge Bachelorarbeiten

Liebe Studierende,

 

in einer Bachelorarbeit soll man in einer (sehr) begrenzten Zeit den Nachweis erbringen, dass man eine Fragestellung des Faches selbständig angemessen bearbeiten kann. Eine Bachelorarbeit muss mehr sein als eine Hausarbeit, aber sie muss auch deutlich etwas anderes sein als eine (sich über sechs Monate erstreckende) Masterarbeit. Sie kann eine kleine empirische Forschungsarbeit umfassen, sie kann aber auch in der Auswertung vorhandener Daten bestehen oder eine spezielle Methode anwenden oder eine sog. "theoretische" (philologische) Arbeit darstellen oder eine Art Gutachten bilden.

Für eine Bachelorarbeit als selbstständig zu bearbeitende wissenschaftliche Arbeit steht wenig Zeit zur Verfügung. Daher finden Sie unten ein paar Vorschläge für Themen, die inhaltlich und methodisch ein gewisses Spektrum darstellen. Wenn Sie an einem davon Interesse haben, sprechen Sie mich an oder schicken Sie mir eine E-Mail. Sehr Entschlossene und Wagemutige können mir auch gleich ein Exposé zukommen lassen.

Bei solchen Themen kann man das WAS (der Gegenstand oder Entdeckungszusammenhang) und das WIE (die Methode oder der Begründungszusammenhang) unterscheiden. Der Entdeckungszusammenhang ist gerade, der Begründungszusammen in kursiv gesetzt.

  • Phänomenologische Methodik zu Themen wie das Erleben gefährlicher Orte (im Straßenverkehr), das Finden von (neuen) Wegen, das Erleben von Festivals und anderen Massenereignissen, Freizeitsportaktivitäten.

 

  • Analyse im audiovisuellen Labor von Helmkameraaufnahmen von Verhalten im Straßenverkehr, Outdoorsport, Wegfindung und Umgang mit Hindernissen.

 

  • Analyse im audiovisuellen Labor von medialem Sekundärmaterial zu Risiken wie EHEC, Fukushima und Naturrisiken.

 

  • Historisch-idiogrraphische Literaturanalysen wie zum Beispiel über die wirtschaftlichen ERschließung des Mekongs, die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland o.ä..

 

  • Wirkungsanalyse oder Evaluation internationaler risk governance Organisationen, raumwirksamen EURichtlinien o.ä.

 

  • Auswertung eines vorhandenen Datensatzes zu Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen (qualitativ), zur Raumwahrnehmung und Sicherheitsempfinden bei Großveranstaltungen (quantitativ).

 

  • Diskursanalyse des Risikobegriffs, des Begriffsfeldes "securitization", des Phänomens "kritische Infrastruktur", des Schutzzieles "Food security", der aktuellen Geopolitik (in "Indochina", in Israel/Palästina o.ä.).

 

Stand 07. Dezember 2011

 

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