Wintersemester WS 11/12
Wintersemester 2011/12
-
Vorlesung: Methoden Basis I - Methodologie (Pohl)
Bachelor Geographie, Modul 6: Methoden Basis I
-
Vorlesung: Aktuelle Forschung der Humangeographie (Pohl)
Master Geographie, Modul 1: Aktuelles Forschungsspektrum / Diplom Geographie
-
Unterseminar B: Humangeographie (Pohl)
Bachelor Geographie Modul 4: Humangeographie Aufbau
-
Projektseminar A/B: Kulturlandschaft der Zwischenstadt (Pohl)
Bachelor Geographie, Modul 11: Studienprojekt
-
Geländepraktikum B/F: Sozialgeographische Aspekte des Risiko- und Sicherheitsmanagements (Pohl)
Diplom Geographie
-
Diplomandenkolloquium (Pohl)
Diplom Geographie
-
Seminar B: Risikomanagement und Planung (Zehetmair)
Master Geographie, Modul 4 und 5: Vertiefung / Diplom Geographie
-
Geländepraktikum B: Energiepolitik im Rhein-Sieg-Kreis (Kölsche)
Bachelor Geographie, Modul 4: Humangeographie Aufbau
-
Seminar B: Risiken der modernen Energieversorgung (Kölsche)
Master Geographie, Modul 1: Aktuelles Forschungsspektrum / Diplom Geographie
-
Geländepraktikum B: Wahrnehmung kritischer Infrastrukturen (Eismann)
Bachelor Geographie, Modul 4: Humangeographie Aufbau
-
Vertiefungsseminar B: Einführung in die geographische Risikoforschung (Neisser)
Bachelor Geographie, Modul 5: Vertiefung
Bachelor Geographie, Modul 10: Regionale Geographie
............................................................................................................................................
Vorlesung: Methoden Basis I - Methodologie (Pohl)
Bachelor of Science, Modul 6: Methoden Basis I
Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Entwicklung und den Fragestellungen des Faches, allgemeinen Facetten des wissenschaftlichen Arbeitens sowie mit den in der Geographie üblichen Vorgehensweisen.
Der erste Schwerpunkt ist die Geschichte des Faches Geographie, seine gesellschaftliche Einbindung und sein Wandel im Laufe der Zeit. Grundzüge der Disziplingeschichte werden vorgestellt. Die zentralen leitfragestellungen werden vorgestellt.
Die allgemeinen methodologischen Ausführungen beziehen sich zum einen auf das Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens: Begriffe wie Definition, Theorie, Hypothese, Modell, System und ähnliche Handwerkszeuge wissenschaftlichen Arbeitens sollen erläutert werden. Zum anderen geht es aber auch übergeordnete Aspekte wie die Frage nach den Vorteilen und den Nachteilen verschiedener wissenschaftlichen Vorgehensweisen (beispielsweise um die Vor- und Nachteile von Induktion und Deduktion) sowie um Annahmen und Voraussetzungen wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt.
Ein dritter Schwerpunkt ist die Anwendung wissenschaftslogischer Prinzipien im Fach Geographie selbst. Die Basiskonzepte - wie zum Beispiel Karte, Maßstab, Landschaft, Raum, Umwelt usw. - des Faches werden erörtert.
641006400 Veranstaltung bei BASIS
Di und Do 12 - 13 Uhr Geographisches Institut, Hörsaal I
............................................................................................................................................
Vorlesung: Aktuelle Forschung der Humangeographie
Master Geographie, Modul 1: Aktuelles Forschungsspektrum / Diplom Geographie / Diplom Geographie
Die Vorlesung will aktuelle Forschungsprojekte aus der Humangeographie vorstellen, die in jüngerer Zeit bearbeitet wurden bzw. auch aktuell noch bearbeitet werden. Sie ist als eine gemeinschaftliche Veranstaltung von fünf Professoren konzipiert.
18.10. Gemeinsame Vorstellung und
Wiegandt: IuK-Technologien und Stadtentwicklung (T-City-Projekt)
25.10. Wiegandt: Baukultur und Stadtentwicklung (DFG-Projekt)
1.11. Allerheiligen
8.11. Wiegandt: Mäzenatentum und Stadtentwicklung (DFG-Projekt)
15.11. Pohl: Schwerpunkt Risiko: Wahrnehmung und Management
22.11. Pohl: Schwerpunkt Theorie: Systemtheorie und Actor-Netzwerk-
Theorie
29.11. Pohl: Schwerpunkt Sozialgeographie: Geographie der
Alltagswelt
6.12. Rothfuß: Ethnotourismus: Interkulturelle Begegnung auf
Augenhöhe? (DFG-Projekt)
13.12. Rothfuß: Favelas in Brasilien: "Städte der Missachtung"
(Habilitationsprojekt, DAAD)
20.12. Rothfuß: Urbane Selbstorganisation - Governance von Megastädten
im Globalen Süden (EU-Projekt)
10.1. Kistemann: Wasser und Gesundheit im Globalen Wandel
17.1. Kistemann: Dechiffrierung therapeutischer Landschaften
24.1. Schenk: Kulturlandschaft und Zwischenstadt I
31.1. Schenk: Kulturlandschaft und Zwischenstadt II
Teilnahmebedingungen:
Regelmäßige Teilnahme (Anwesenheit wird geprüft) und Nacharbeiten der Vorlesung.
Leistungsnachweis: ohne
641091200 Veranstaltung bei BASIS
Di 14 - 16 Uhr Geographisches Institut, Hörsaal I
............................................................................................................................................
Projektseminar A/B: Kulturlandschaft der Zwischenstadt (Pohl)
Bachelor Geographie, Modul 11: Studienprojekt
Das Forschungsprojekt wird sich mit der aktuellen Renaissance des Kulturlandschaftsbegriffs und seiner Aufweitung auch auf nicht-ländliche Räume beschäftigen. Damit wird die Debatte zur Kulturlandschaft auf das Phänomen der Zwischenstadt bezogen, das seit dem Erscheinen des gleichnamigen Buchs des Bonner Stadtforschers Thomas Sieverts Mitte der 1990er Jahre den nationalen und internationalen stadtentwicklungspolitischen Diskurs bestimmt. Es geht dabei u.a. um die Gemengelagen von Tankstellen und Einfamilienhäusern, agrarischen Restflächen und Gewerbegebieten, Lärmschutzwällen und Autobahnen, Logistikzentren und Diskotheken, die die Ränder unserer Verdichtungsräume zunehmend bestimmen.
In dem Forschungsprojekt wird es darum gehen, eigene Problem- und Fragestellungen für die fünf Bereiche „Geschichte/kulturelles Erbe“, „Identität“, „Baukultur“, „Governance und Planung" und „Ökologie“ zu diesem Raumtyp zu entwickeln und an konkreten eigenen empirischen Vorhaben im rechtsrheinischen zwischenstädtischen Raum zwischen Bonn und Köln ( mit Blick in Richtung Bergisches Land) dann auch zu bearbeiten. Dabei sollen
· spezifische kulturlandschaftliche Qualitäten im Raumtyp der Zwischenstadt identifiziert,
· ihre Strukturen und Entwicklungsdynamiken herausgearbeitet werden und
· Schlussfolgerungen für Governance im Allgemeinen sowie die räumliche Planung im Besonderen entwickelt werden.
In dem Forschungsprojekt werden projektbezogene Kleingruppen aus je drei Studierenden gebildet, die die fünf eigenen Teilprojekte entwickeln. Eine Bereitschaft zur „Feldarbeit“ im rechtsrheinischen Raum zwischen Bonn und Köln (Exkursionen, Beobachtungen vor Ort, eigene Umfragen usw.) wird über die gesamte Vorlesungszeit des Sommersemesters vorausgesetzt.
Teilnehmerzahl: 18
641011003 Veranstaltung bei BASIS
Termin steht noch nicht fest
............................................................................................................................................
Unterseminar B: Humangeographie
Bachelor of Science Geographie Modul B4
Bachelor of Arts Geographie Begleitfach Modul B4
Die in der einführenden Grundvorlesung "Humangeographie" kennengelernten Perspektiven und Fragestellungen sowie die bereits dort erworbenen Kenntnisse werden in dem Unterseminar verbreitert und vertieft. Ein breites Spektrum humangeographischer Fragestellungen, Konzepte und Theorien werden behandelt. Der Schwerpunkt liegt auf kultur-, sozial- sowie wirtschaftsgeographischen Aspekten und der regionalen Entwicklung. Dazu gehören zum einen etablierte Ansätze und Ergebnisse, zum anderen aber auch punktuelle Spezialisierungen und aktuelle Beispiele.
Neben Referaten gehören auch die Bearbeitung von Übungsaufgaben, insbesondere von Texten, Protokollerstellung und Moderation zu den verwendeten Methoden einer aktiven Teilnahme.
Di und Do 8 - 10 Uhr
............................................................................................................................................
Geländepraktikum B/F: Sozialgeographische Aspekte des Risiko- und Sicherheitsmanagements (Pohl)
Master Geographie / Diplom Geographie
"Sicherheit" ist seit 9/11 der neue Goldstandard in der Politik. Während dies in der internationalen und nationalen Politik gut aufbereitet wird, ist im Bereich der (Raum-)Planung des regionalen und lokalen Managements hier große Unsicherheit zu verzeichnen. Mit den Konzepten der Wahrnehmungsgeographie (Imageforschung, Mental Maps, Behavior settings etc.), der Phänomenologie (Atmosphärenforschung, parcours commenté), der Actor-Network-Theory (ANT) und der Systemtheorie sollen verschiedene Risikolagen und Sicherheitsregime unter die Lupe genommen werden. Die genauen Fragestellungen und Methoden werden gemeinsam erarbeitet und anschließend empirisch umgesetzt.
Die Veranstaltung bedient vorrangig den Schwerpunkt "Governance und Raum"
641097003 Veranstaltung bei BASIS
Fr 12 - 16 Uhr, Geographisches Institut Ü II
............................................................................................................................................
Diplomandenkolloquium (Pohl)
Diplom Geographie
Das Kolloquium verbindet als Forschungsseminar Forschung und Lehre mit Werkstattberichten aus laufenden Projekten und über Abschlussarbeiten sowie durch die Lektüre aktueller Literatur zu theoretischen Fragen. Praktische Fragen der Organisation werden ebenso bearbeitet wie methodologische Weichenstellungen.
641900224 Veranstaltung bei BASIS
Do 16 - 18 Uhr, Geographisches Institut Ü II
............................................................................................................................................
Seminar B: Risikomanagement und Planung (Zehetmair)
Master Geographie, Modul 4 und 5: Vertiefung / Diplom Geographie
Regelmäßig führen natürliche Ereignisse (Hochwasser, Hangrutschungen, Sturmfluten und Tsunamis etc.) sowie technische Störfälle (z.B. Unfälle in der chemischen Industrie) zu großen Schäden und einer hohen Zahl an Toten und Verletzten. Zum Umgang mit solchen Risiken und zur Risikominimierung werden sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Planungspraxis Konzepte zum Risikomanagement entwickelt. Das Seminar reift den aktuellen Forschungsstand zum Management von Risiken auf und thematisiert die praktische Umsetzung in der Planung. Dabei wird der Fokus auf Naturrisiken und technischen Störfällen liegen.
Im Seminar werden zunächst grundlegende Aspekte des Risikomanagements und verschiedene Risikokonzepte thematisiert sowie die Rolle von Raumplanung und Fachplanungen im Risikomanagement untersucht. In einem zweiten Block wird anhand von konkreten Fallbeispielen der Umgang mit Risiken in der praktischen Planung beleuchtet.
Das Seminar kann dem Schwerpunkt "Governance und Raum" zugeordnet werden. Einzelne Aspekte und Fallbeispiel stammen zudem aus Entwicklungsländern.
Der Termin für die obligatorische Vorbesprechung wird nach Abschluss der Anmeldephase per Email bekanntgegeben.
641094014 Veranstaltung bei BASIS
Do 14 - 16 Uhr, Geographisches Institut Ü IV
............................................................................................................................................
Geländepraktikum B: Energiepolitik im Rhein-Sieg-Kreis (Kölsche)
Bachelor Geographie, Modul 4: Humangeographie Aufbau
Mit Hilfe qualitativer Forschungsmethoden sollen Ziele, Maßnahmen sowie deren Umsetzung in der EnergieRegion Rhein-Sieg in Kleingruppen herausgearbeitet werden.
64100422 Veranstaltung bei BASIS
19.03. - 23.03.2012
............................................................................................................................................
Seminar B: Risiken der modernen Energieversorgung (Kölsche)
Master Geographie, Modul 1: Aktuelles Forschungsspektrum / Diplom Geographie
Eine geographische Sicht auf fossile Energieträger und ihre Alternativen vor dem Hintergrund ökonomischer, ökologischer und sozialer Entscheidungen. Literaturempfehlungen: Brücher, Wolfgang (2009): Energiegeographie - Wechselwirkungen zwischen Ressourcen, Raum und Politik. In: Gebhardt, Hans; Baumhauer, Roland; Bendix, Jörg und Paul Reuber (Hrsg.): Studienbücher der Geographie. (Bebrüder Bornträger Verlag) Berlin/Stuttgart. Schüssler, Frank (Hrsg.) (2010): Geographische Energieforschung - Strukturen und Prozesse im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Sicherheit. In: Schriften zur internationalen Entwicklungs- und Umweltforschung. (Peter Lang Verlag) Frankfurt.
641091007 Veranstaltung bei BASIS
Mi 14 - 16 Uhr, Geographisches Institut Ü III
............................................................................................................................................
Geländepraktikum B: Wahrnehmung kritischer Infrastrukturen (Eismann)
Bachelor Geographie, Modul 4: Humangeographie Aufbau
Kritische Infrastrukturen sind „Organisationen und Einrichtungen mit
wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall
oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe,
erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere
dramatische Folgen eintreten würden.“ (Nationale Sicherheitsstrategie
zum Schutz Kritischer Infrastrukturen)
Die steigende gesellschaftliche Verletzlichkeit gegenüber einem
Ausfall kritischer Infrastrukturen (z.B. Ver- und Entsorgung,
Transport und Verkehr, Energie) rückt diesen Bereich zunehmend in den
Fokus staatlicher und unternehmerischer Sicherheitsvorsorge. Auch in
unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen – von den Ingenieur- bis zu
den Sozialwissenschaften – werden kritische Infrastrukturen
untersucht.
Im Geländepraktikum wird eine sozialgeographische Perspektive
eingenommen und an konkreten Beispielen untersucht, welchen
Stellenwert kritische Infrastrukturen in der Raumwahrnehmung der
Bürger haben und welche Bewertungen diese vornehmen.
Ablauf:
1. Teil: Grundlagen
05.10.2011: Erarbeitung des theoretischen Rahmens der Untersuchung.
Die hierfür vorzubereitende Literatur wird den Teilnehmern rechtzeitig
per E-Mail bekanntgegeben.
06.10.2011: Operationalisierung der Fragestellung; Methoden der Datenerhebung
2. Teil: Datenerhebung an drei Samstagen im Semester
29.10.2011, 05.11.2011, 19.11.2011
3. Teil: Auswertung der Daten
Abgabe des Auswertungsberichtes bis zum 15.01.2011
641004224 Veranstaltung bei BASIS
Termin siehe Ablauf
............................................................................................................................................
Vertiefungsseminar B: Einführung in die geographische Risikoforschung (Neisser)
Bachelor Geographie, Modul 5: Vertiefung
verbindliche Vorbesprechung: Juli; genauer Termin und Raum wird noch bekannt gegeben! Das Vertiefungsseminar B „Einführung in die geographische Risikoforschung“ beschäftigt sich mit Risiken in Technik und Umwelt und deren (sozial-)geographische Betrachtung. Das Seminar stellt eine Einführung in sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze der Risikoforschung und deren Rezeption in der Geographie dar. Es werden unter Anderem Themenfelder wie die Risiko und Gefahr, geographische Hazardforschung, (Welt-) Risikogesellschaft, kulturtheoretische, psychometrische als auch diskurstheoretische Ansätze behandelt. Basis-Literatur (weitere spezifische Literatur wird in der Vorbesprechung bzw. in Sprechstunden bekannt gegeben): Felgentreff, C. & T. Glade (2008): Naturrisiken und Sozialkatastrophen. Heidelberg. Müller-Mahn (2007): Perspektiven der geographischen Risikoforschung. In: Geographische Rundschau 59 (10), S. 4-11. Pohl, J. & R. Geipel (2002): Naturgefahren und Naturrisiken. Geographische Rundschau Heft 54(1), S.4 - 8.
Kommentar:
Literatur:
641005006 Veranstaltung bei BASIS
Mi 12 - 14 Uhr, Geographisches Institut Ü IV
............................................................................................................................................
Mittlere Exkursion: London - "Risiken und Unsicherheiten der globalen Stadt im Kontext der Olympischen Spiele 2012" (Neisser)
Bachelor Geographie, Modul 10: Regionale Geographie
Die Exkursion wird vorraussichtlich Ende März 2012 stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Die Kosten werden vorraussichtlich um die 700 € betragen (genauere Kalkulation noch nicht möglich).
Die Themenvergabe findet in der verbindlichen Vorbesprechung im Juli (genauer Termin und Raum wird noch bekannt gegeben) statt.
|
Die mittlere Exkursion London thematisiert schwerpunktmäßig das Themenfeld Risiko und Unsicherheit in der globalen Stadt und dies insbesondere auch vor dem Hintergrund des kommenden Großereignisses der Olympischen Spiele im Juli-August 2012. Neben dem Themenbereich der Sicherheit von Großveranstaltungen wird auch Stadtentwicklung allgemein, historisch brisante Ereignisse, das Spannungsfeld zwischen öffentlichem und privatem Raum, Kriminalität sowie sozioökonomische Disparitäten in der Megacity behandelt. |
||||
|
Studienleistung: Referat |
||||
|
Leistungsnachweis: schriftliche Ausarbeitung zum Referat |
||||
641010001 Veranstaltung bei BASIS
Termin nach Absprache
