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Laufende Projekte

ENVILAND 2

(Projekthomepage)

 

ENVILAND 2 ist ein Forschungsprojekt gefördert durch die Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Das Forschungsprojekt ENVILAND2 entwickelt Methoden zur automatischen Produktion von anwendungsorientierten Fernerkundungsinformationen. ENVILAND2 nutzt dafür die Vorteile der Synergie von optischen Fernerkundungssystemen sowie von Radar-Fernerkundungssystemen und konzentriert sich dabei auf die Auswertung hochauflösender Satellitendaten der beiden neuen deutschen Satelliten TerraSAR und RapidEye.

Der Schwerpunkt von ENVILAND2 liegt auf der Entwicklung von Methoden für eine unabhängige Prozesskette zur automatischen Ableitung von Basisinformationen sowie der Ableitung komplexerer Fernerkundungsinformationen mit Hilfe kommerzieller und eigener Softwaretools.

 

FIS 2

(Projekthomepage)
(Integration von angewandten Fernerkundungsmethoden in den Schulunterricht der Sekundarstufen I und II)

Satellitengestützte Fernerkundung ist eine europaweit schnell wachsende Technologie mit einem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Während der alltägliche Einsatz von Satelliten zur Wetterbeobachtung und Wettervorhersage in der Öffentlichkeit durch die Medien bekannt ist, wird die zunehmende Bedeutung räumlich hochauflösender Satelliten kaum wahrgenommen. Dennoch, Satellitenbilder bestimmen mehr und mehr unseren Alltag und werden z.B. immer häufiger auch bei der Berichterstattung über Naturkatastrophen oder den globalen Klimawandel benutzt. Darüber hinaus steht über Google Earth ein riesengroßes Bildarchiv kostenlos zur Verfügung. Durch die zunehmende Bedeutung von Satellitenbildern, ist es auch für die Schulgeographie notwendig sich mit diesen Daten auseinander zusetzen. Entsprechend wird in den aktuellen Bildungsplänen die Arbeit mit Satellitenbildern ausdrücklich gefordert. Der Vorteil von Satellitenbildern gegenüber traditionellen Medien besteht zum einem in einer höheren Anschaulichkeit und Aktualität. Zum anderen können über die Beschäftigung mit Satellitenbildern vielfältige methodische Kompetenzen gefördert werden. Der Vorteil der Fernerkundung gegenüber dem Einsatz von traditionellen Medien besteht neben einer besseren Anschaulichkeit und Aktualität als auch in der Förderung von fachmethodischen Kompetenzen, d.h. durch die eigenständige Analyse können Schüler ihre methodische Kompetenz zusätzlich stärken und entwickeln. Das übergeordnete Ziel des Projektes besteht darin, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II die Grundlagen der Fernerkundung sowie die Auswertung dieser Bilddaten in Hinblick auf inhaltliche Fragestellungen zu vermitteln. Die Umsetzung dieses Ziels ist an die Entwicklung eines nachhaltigen und fächerübergreifenden Konzeptes sowie die Ausarbeitung unterschiedlicher Unterrichtsmaterialien gebunden. Das Unterrichtskonzept umfasst im Wesentlichen folgende Aspekte:

  • Nachhaltige Integration des Themas

    Über die Verknüpfung des Themas „Fernerkundung“ mit im Curriculum bestehenden Unterrichtsthemen erfolgt eine Erhöhung des Lernspektrums, da neben den im Lehrplan vorgesehenen Inhalten auch inhaltliche und methodische Aspekte der Fernerkundung vermittelt werden können.

  • Konstruktivistischer Ansatz
    Die entwickelten Lernmodule ermöglichen ein aktives und selbstständiges Lernen. Die Lernmodule knüpfen an bestehenden Denk- und Handlungsmuster sowie dem Vorwissen und Auffassungen der Schülerinnen und Schüler an und zielen auf die Weiterentwicklung des bestehenden Wissens.

  • Förderung des individuellen Lernens
    Über einen skalierten Ansatz wird das individuelle Vorwissen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

  • Förderung der Methoden- und Medienkompetenz
    Durch die eigenständige Auswertung der digitalen Satellitenbilder sowie die Nutzung von rechnergestützten Lernmodule wird die Methoden- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert.

  • Fächerübergreifenden Unterricht

    Die Inhalte der Fernerkundung werden nicht nur in einem Fach, sondern in mehrere Fächer integriert. Durch die gezielte Vernetzung und Verknüpfung der Inhalte der verschiedenen Fächer kann das Gelernte bei den Schülerinnen und Schülern nachhaltig verankert werden.

Das Projekt „Fernerkundung in Schulen“ (FIS) wird von der Arbeitsgruppe Fernerkundung des Geographischen Instituts der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit mehreren Partnerschulen durchgeführt wird. Das übergeordnete Ziel des Projektes besteht darin, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II die Grundlagen der satellitengestützten Fernerkundung sowie die Auswertung dieser Bilddaten in Hinblick auf inhaltliche Fragestellungen zu vermitteln. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert (Förderkennzeichen 50EE0615).

 

Graduiertenkolleg 722

(Projekthomepage)
(Use of Information Technologies for Precision Crop Protection. Teilprojekt: Detection and discrimination of stress symptoms in wheat fields using imaging spectroscopy)

 

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