Winter term 2010/2011
Lehrveranstaltung der Arbeitsgruppe
Soziale Dimensionen des Globalen Klimawandels
Veranstalter: Prof. Dr. Hans-Georg Bohle
Art: Oberseminar B
Zeit u. Ort: Dienstag 12:00 - 14:00 Uhr Übungsraum IV
Das Seminar richtet sich auf den gesellschaftlichen Umgang mit der globalen Klimaerwärmung. Der Fokus liegt dabei auf den gegenüber dem Klimawandel besonders verwundbaren Bevölkerungsgruppen in besonders risikobehafteten Regionen von Entwicklungsländern. Dazu werden Konzepte von sozialer Verwundbarkeit, Anpassung an den Klimawandel sowie sozialer und ökologischer Resilience verwendet. Schließlich werden auch die sozialen Folgen der aktuellen Klimapolitik für die Entwicklungsländer beleuchtet, wobei Fragen von Menschlicher Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit in den Mittelpunkt gerückt werden.
Basisliteratur:
Mearns, R. and Norton, A. (Hrsg.) (2010): Social Dimensions of Climate Change. Equity and vulnerability in a warming world. The World Bank, Washington/DC
Giddens, A. (2009): The Politics of Climate Change. Polity Press, Cambridge/UK
Prüfungen / Module:
641391100 M1 SL1 Fo.spektrum
641391200 M1 SL2 Fo.spektrum
Entwicklungspolitik für Geographie-Studierende
Veranstalter: Prof. Dr. Hans-Georg Bohle
Art: Spezialseminar B
Zeit u. Ort: Donnerstag 14:00 - 16:00 Uhr Übungsraum II
Die Entwicklungspolitik steckt in einer tiefen Sinn- und Rechtfertigungskrise, die in Deutschland zusätzlich von Sparzwängen verschärft wird. Hinzu kommt, so Nuscheler (2004), eine "Betroffenheitsmüdigkeit", da die täglich wiederkehrenden Bilder von Hunger und Umweltkrisen, von Flüchtlingstragödien und Bürgerkriegen verstärkt an den Erfolgen von Entwicklungspolitik zweifeln lassen. Dem entspricht auch ein immer weiter schwindendes Interesse an entwicklungspolitischen Themen in Schulen und Universitäten.
Nachdem viele Hoffnungen auf alternative Entwicklungswege gescheitert sind, leidet auch die Solidaritätsbewegung zunehmend unter Ermüdungs- und Resignationserscheinungen. Vielfach wird bereits vom "Scheitern von Entwicklungspolitik" gesprochen. Dennoch geht das Seminar von dem Credo des Brandt-Berichtes (1980) aus, der schon vor gut zwei Jahrzehnten gefordert hatte, das "gemeinsame Überleben" könne nur durch eine "Globalisierung der Politik" gesichert werden. Dieser These soll in dem Seminar auf der Grundlage von Impulsreferaten und Seminardiskussionen nachgegangen werden. Dazu ist eine grundlegende Einführung in zentrale entwicklungspolitische Themenfelder wie Globalisierung und Staatsversagen, Hunger und Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt erforderlich. Als gemeinsame Literaturgrundlage dient das Lehrbuch von T. Rauch zu "Entwicklungspolitik" (Westermann 2009). Das Seminar wird vertieft durch eine Reihe von Tagesexkursionen zu entwicklungspolitischen Institutionen im Umfeld von Bonn (vgl. Exkursionsankündigung).
Diplomandenkolloquium und Seminar zur Bachelorarbeit
Veranstalter: Prof. Dr. Hans-Georg Bohle
Zeit u. Ort: Donnerstag 18:00 bis 20:00 Uhr Übungsraum VI
Das Kolloquium verbindet als Forschungsseminar Forschung und Lehre mit Werkstattberichten aus laufenden Projekten und über Abschlussarbeiten sowie durch die gemeinsame Lektüre aktueller Literatur zu theoretischen Fragen.
Entwicklungspolitische Institutionen in Bonn
Veranstalter: Prof. Dr. Hans-Georg Bohle
Art: Exkursion
In Ergänzung zum Seminar über "Entwicklungspolitik für Geographiestudierende" werden an fünf Tagen Besuche bei entwicklungspolitischen Institutionen im Bonner Raum durchgeführt. Die Teilnahme am Spezialseminar gilt als Voraussetzung. Geplant sind an insgesamt fünf Tagen jeweils zwei Besuche bei staatlichen und nicht-staatlichen, nationalen und internationalen Organisationen wie z.B. dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, dem Deutschen Entwicklungsdienst, der Deutschen Welthungerhilfe, dem Zentrum der Universität der Vereinten Nationen über "Environment and Security", dem internationalen Umweltprogramm "International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change" und dem "Zentrum für Entwicklungsforschung" der Universität Bonn. Diese Exkursionen sollen auch die wachsende Bedeutung des Standortes Bonn als ein internationales Nord-Süd-Zentrum deutlich machen.
Die Tagesexkursionen (5 x 1-tägig) finden im Semester statt. Für jede Exkursion muss ein Protokoll geschrieben werden. Eine Exkursion wird als Studienleistung anerkannt, wenn die Teilnahme im Exkursionspass vom Exkursionsleiter bescheinigt wurde sowie das erfolgreiche Anfertigen eines Protokolls.
Zur Teilnahme an den Exkursionen müssen Sie sich zu dieser Veranstaltung zentral anmelden.
Qualitative und quantitative Methoden der Risiko, Vulnerabilitäts- und Anpassungsforschung im Kontext von Klimawandel
Veranstalter: PD Dr. Jörn Birkmann
Art: Spezialseminar D
Zeit: Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr, 14-täglich, Übungsraum II
Das Methodenseminar befasst sich mit den hochaktuellen Themen der Vulnerabilität, Risiken und Anpassungsprozesse im Kontext des Klimawandels und stellt dabei die Auseinandersetzung und das Erlernen unterschiedlicher Methoden zur Erfassung und Bewertung dieser Aspekte in den Mittelpunkt. Das Seminar zu Forschungsmethoden wird sich mit quantitativen und qualitativen Methoden der Erfassung und Bewertung von Risiken, Vulnerabilitäten und Anpassungsstrategien im Kontext des Klimawandels befassen. Neben der Einführung in zentrale Konzepte der Naturrisiko-, Vulnerabilitäts- und Klimaanpassungsforschung werden sich die TeilnehmerInnen anhand konkreter Beispiele mit Methoden der Identifikation, Operationalisierung und Bewertung entsprechender sozial-ökologischer Wandelprozesse befassen. Praktische Ansätze zur Ermittlung und Bewertung der Naturgefahrenexposition, Vulnerabilitäten, Risiken und Anpassungsoptionen werden dabei anhand ausgewählter Räume erlernt. Beispielsweise sind die Auseinandersetzung mit Folgen und Anpassungsoptionen an Starkniederschläge in Deutschland oder die möglichen und bereits erkennbaren Folgen des Meeresspiegelanstiegs in Vietnam konkrete Beispiele, anhand derer die Studierenden unterschiedliche Erhebungs- und Bewertungsmethoden erlernen und testen sollen. Dabei wird neben der Auswertung entsprechender Fachliteratur auch die Analyse von Primär- und Sekundärdaten anhand ausgewählter Regionen und Städte vorgenommen, beispielsweise für Indonesien und Vietnam. Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Methodiken - insbesondere qualitativer und quantitativer Ansätze - sowie die Frage der Eignung unterschiedlicher Methoden für einzelne Problemstellungen und unterschiedliche Raum- und Zeitskalen werden dabei illustriert.
Erfahrungen mit SPSS oder Methoden des PRA sind wünschenswert, aber nicht zwingende Vorraussetzung.
Mittlere Exkursion: Berlin-Brandenburg
Veranstalter: PD Dr. Thomas Schmitt
Art:
Mittlere Exkursion
Zeitraum: September 2010
Die Exkursion greift unterschiedliche Themen auf, die für Humangeographen relevant sind. Nach einem Überblick zur Stadtgeschichte Berlins und seinen stadtgeographisch relevanten Strukturen werden wir ausgewählte aktuelle Projekte und Probleme der Stadtentwicklung behandeln. Bisher sind u. a. folgende Themen geplant: Die Debatten zum Berliner Schlossplatz, Migration, Segregation und Integration, Gentrifizierung, bewohnerorientierte Stadtentwicklung, städtebaulicher Denkmalschutz und Großprojekte. Im Kontrast zur Großstadt werden wir uns an ca. zwei Tagen mit der Region Brandenburg auseinandersetzen, etwa der ÖPNV-Planung im ländlichen Raum oder der Entwicklung des Oberzentrums Brandenburg an der Havel. Besuche von Ausstellungen, die für Humangeographen interessant sind, runden das Programm ab. An einem Tag ist eine gemeinsame Radexkursion (mit Leihrädern) geplant.
Die Exkursion hat bereits stattgefunden.
Denken in Feldern: Pierre Bourdieus - Theorie der Praxis und seine Bedeutung für eine relationale Sozialgeographie (in Entwicklungsländern)
Veranstalter: Benjamin Etzold
Art: Spezialseminar B
Zeit u. Ort: Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr, Übungsraum III
Analytisch und (selbst-)kritisch zu Denken ist eine Grundvoraussetzung für die wissenschaftliche Arbeit und auch eine berufliche Schlüssel qualifikation. Grundlegende soziologische System- oder Handlungs theorien helfen (nicht nur
sozial-) wissenschaftliche Probleme zu definieren, zu bearbeiten und zu verstehen - so auch die 'Theorie der Praxis´ des französischen Soziologen und Philosophen Pierre Bourdieu, die im Zentrum des Seminars steht.
In der ersten Hälfte des Wintersemesters werden in Form eines Reading Seminars die Grundbegriffe (Raumbegriff, Feld, Habitus, Kapital, etc.) und die Logik des Bourdieuschen Theoriegebäudes erarbeitet und in den Kontext einer relationalen Sozialgeographie gestellt. Die Theorie der Praxis öffnet den Blick für das Handeln von Menschen, das immer im Kontext der Beziehungen der Akteure zueinander gesehen werden muss, und ist insbesondere auch für die Analyse von Konflikten, Machtspielen und alltäglichen Aneignungsprozessen geeignet. Daher hat Bourdieus praxeologische Perspektive in den letzten Jahren auch in der geographischen Entwicklungsforschung an Einfluss gewonnen.
Im zweiten Seminarblock stellen StudentInnnen in Referaten aktuelle entwicklungsgeographische Forschungsarbeiten zu Marginalsiedlungen in Brasilien, Wasserkonflikten in Marokko, Nomadismus und Tourismus in Namibia, Verwundbarkeit und Gesundheit in Slums in Indien und Straßenhändlern in Bangladesh (u.a.) vor. Anhand dieser konkreten Fallstudien werden die Stärken und Schwächen einer von Bourdieu inspirierten Forschung in Entwicklungsländern diskutiert.
Das Seminar will somit eine reflexive und relationale Forschungsperspektive eröffnen und vertiefen, die letztlich eine Anwendung in vielen 'Feldern´ ermöglicht.
Literatur:
wird bei der Vorbesprechung bekannt gegeben
Anforderungen:
regelmäßige und aktive Teilnahme, Literaturarbeit mit schriftlichen kurz-Rezensionen, mündlicher Vortrag zu einem ausgewählten empirischen Beispiel, Bereitschaft sich auf theoretische Gedankenspiele einzulassen
Leistungsnachweis:
Kurzrezensionen und/oder Präsentation eines Fallbeispiels + Anfertigung einer Hausarbeit.
Wem gehört die Stadt? Konflikte um den öffentlichen Raum in Bonn.
Veranstalter: Benjamin Etzold
Art: Geländepraktikum B
Zeit u. Ort: Block: 04.10.2010 - 08.10.2010
Auch in Bonn rückt die Ausgestaltung und Nutzung öffentlicher Räume immer wieder in den Vordergrund des wiederum öffentlichen Interesses: Öffentliche Großveranstaltungen wie Karnevalsumzüge, Konzerte oder Public Viewing; Werbeaktionen, Demonstrationen und Flash-Mobs; und auch das Rheinufer, die Bonner Parks, die Plätze in der Innenstadt und das mittlerweile sagenumwobene `Bonner Loch´ werden von den Bonner Bürgern als bedeutende Aspekte (bzw. Probleme) des städtischen Lebens wahrgenommen und in der Alltagsgestaltung genutzt.
Doch was sind `öffentliche Räume´ eigentlich? Wer kann und darf sie nutzen, und wer nicht? Was ist in ihnen erlaubt, und was nicht? Wer reguliert und kontrolliert die Nutzung, und welche Mittel werden hierfür eingesetzt? Welche Rhythmen und Routinen sind in öffentlichen Räumen beobachtbar? Welche (alltäglichen) Raum-Aneignungsprozesse vollziehen sich in ihnen? Welche `Frei-Räume´ besitzen Bürger, private Unternehmen und Event-Agenturen letztlich in der Stadt? Und welcheKonflikte werden in Bonn in und um öffentliche Räume ausgetragen?
Ablauf
1. Auf Grundlage politisch-geographischer Literatur werden zunächst grundsätzliche Nutzungsformen, Zugangs möglichkeiten bzw. -einschränkungen, machtvollen Regulierungen und diskursiven Kämpfe um öffentliche Räume thematisiert (Blockkurs: Tag 1).
2. Eine kurzen Einführung wiederholt die üblichen Methoden der Humangeographie (bspw. Befragungen, Experteninterviews, Beobachtungen, Kartierungen) die für eigene Erhebungen benötigt werden (Blockkurs: Tag 2).
3. Auf dieser Basis wählt Ihr (die StudentInnen) selbst geeignete Fallbeispiele in Bonn aus und führt dort selbstständig empirische Forschung durch (Blockkurs: Tag 3 bis 5).
4. Nach einer Datenauswertungsphase zu Beginn des Semesters werden die Ergebnisse der kurzen Feldforschung den anderen Teilnehmern vorgestellt und in Form eines Berichtes und/oder Posters zusammengefasst (abzugeben bis Ende des Jahres 2010).
Literatur: wird bei der Vorbesprechung bekannt gegeben
Anforderungen: regelmäßige und aktive Teilnahme, Gruppenarbeit, selbstständige Erheben von Daten in Bonn, mündlicher Vortrag zu Theorie, Methodik u/o Empirie
Leistungsnachweis: Geländepraktikumsbericht oder Poster
Bonner Unterwelten - Eine Geographie des Untergrunds
Veranstalter: Sebastian Jülich
Art: Projektseminar B
Zeit u. Ort: Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr Übungsraum IV
Neben der von uns täglich wahrgenommenen oberirdischen Infrastruktur existieren in jeder Stadt auch verborgene Strukturen unter der Erdoberfläche. So befinden sich zahlreiche Strukturen von Funktionen wie Versorgung (Trinkwasser, Gas, Fernwärme), Entsorgung (Kanalisation, Müllentsorgung in Tannenbusch), Verkehr (Strassen- und U-Bahntunnel) und Zivilschutz (Bunker, Trinkwassernotbrunnen) unter der Erde. Im Zuge des Stadtwachstums wurden auch einst oberirdisch fließende Bäche unterirdisch kanalisiert.
Das Projektseminar verfolgt das Ziel die Entwicklung dieser unterirdischen Strukturen in Bonn nachzuzeichnen, ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung sowie das Leben der Menschen in Bonn zu ergründen und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Darüber hinaus richtet sich der Blick auch vor die Tore Bonns auf ehemalige Bergwerke im Siebengebirge (Ofenkaulen), ihre Nutzung während des 2. Weltkriegs und ihre heutige Bedeutung für den Fledermausschutz. Soweit möglich werden die unterirdischen Strukturen dabei auch begangen.
In Arbeitsgruppen von jeweils etwa 5 Seminarteilnehmern werden die verschiedenen Teilbereiche bearbeitet. Die analytische Eingrenzung der Fragestellung, die Planung und Realisierung der empirischen Untersuchung sowie die Auswertung der Ergebnisse werden dabei unter Anleitung von den Arbeitsgruppen durchgeführt. Jede Arbeitsgruppe bearbeitet eine eigene Fragestellung, stellt aber in regelmäßigen Abständen den Status des Projekts der gesamten Gruppe vor, sodass der Fortschritt in Teamarbeit und mit konstruktiver Kommunikation von der ganzen Gruppe bewertet und unterstützt werden kann. Die Teilnahme erfordert neben ausgeprägtem Interesse am Thema auch Motivation, Teamfähigkeit, Kreativität und Engagement ein komplettes Forschungsprojekt im Rahmen der Lehrveranstaltung durchzuführen (Wissenschaft = Wissen schaffen). Die Projektergebnisse sollen wie bei meinem letzten Projektseminar (siehe die 6 Poster im Foyer) in Form von wissenschaftlichen Postern dargestellt werden.
Sometimes when you look around everything seems still in common on the surface - and then you detect a little disturbance and you know for sure that underneath the surface lies some other secret world.
Themen der geographischen Entwicklungsforschung: Water Governance
Veranstalter: Michael Eichholz
Art: Spezialseminar B
Zeit u. Ort: Dienstag 10:00 bis 12:00 Uhr Übungsraum III
Wasser ist ein ebenso essentielles wie integrierendes Element. Über räumliche Skalen hinweg hat, regionale und internationale Dimensionen. Gleichzeitig betrifft die gesellschaftliche Wassernutzung sowohl physische, technische wie auch soziale Zusammenhänge. Das Seminar beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen zur Analyse der Governance von es lokale Wasserressourcen. Governance wird hier, Biermann 2007 folgend, als System formeller und informeller Regelungen über Wasser, als Komplex von Machtverhältnissen über die Regeln durchgesetzt werden, sowie als Akteursnetzwerk beim Umgang mit Wasser verstanden. Den theoretischen Rahmen bilden aktuelle sozial-ökologische Forschungen (z.B. Becker / Jahn 2006), die in den in Kontext der Geographischen Entwicklungsforschung gestellt werden. Anhand von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Räumen (vornehmlich aus Ländern des Südens) und Anwendungen (Trinkwasserversorgung, Bewässerungslandwirtschaft) sowie eigenen Forschungsergebnissen aus Bolivien soll die Theorie veranschaulicht und diskutiert werden. Neben den inhaltlichen Fragestellungen werden Tipps und Anregungen zu Präsentation- und Schreibtechniken gegeben.
Literatur:
Dobner, P. (2010): Wasserpolitik. Zur politischen Theorie, Praxis und Kritik globaler Governance. Berlin: Suhrkamp.
Finger, M, L. Tamiotti, u. J Allouche (2006): The multi-governance of water. New York. (Chapter 1: Introduction).
Hummel, D.; Hertler, C.; Janowicz, C.; Lux, Alexandra u. Niemann, S. (2005): Bevölkerungsdynamik und Versorgungssysteme - Modelle für Wechselwirkungen. demons working paper, Nr. 5. Frankfurt am Main.
Mollinga, P. (2008): Water, politics and development: Framing a political sociology of water resources management. Water Alternatives 1(1): 7-23.
Zierhofer, W.; Baerlocher, B. u. Burger, P. (2008): Ökologische Regimes. Konzeptionelle Grundlagen zur Integration physischer Sachverhalte in die sozialwissenschaftliche Forschung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde 82, 135–150.
Einführung in die Methoden der Entwicklungsforschung
Veranstalter: Johanna Kramm
Art:
Spezialseminar D
Zeit u. Ort: Mittwoch 12:00 bis 14:00 Uhr Übungsraum II
In dem Seminar soll Studierenden die Möglichkeit gegeben werden aktuelle Methoden der Geographischen Entwicklungsforschung kennen and anwenden zu lernen. Der Schwerpunkt wird hierbei auf qualitative Methoden liegen. Neben verschiedenen Arten der Interviewführung werden unterschiedliche partizipative Verfahren vorgestellt. Die Studierenden werden dazu angehalten entsprechende Methoden auszuwählen und ‚im Feld' auszuprobieren.
